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McAllister fordert von der FDP Bewegung beim Mindestlohn

15.12.2012 | 07:22 Uhr

Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister fordert die FDP auf, die Einführung einer generellen Lohnuntergrenze nicht länger zu blockieren. "Wir sind für verbindliche Lohnuntergrenzen", sagte der CDU-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag" unter Verweis auf den ein Jahr alten Beschluss eines CDU-Parteitags. "Und die FDP sollte sich bewegen."

Berlin (dapd). Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister fordert die FDP auf, die Einführung einer generellen Lohnuntergrenze nicht länger zu blockieren. "Wir sind für verbindliche Lohnuntergrenzen", sagte der CDU-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag" unter Verweis auf den ein Jahr alten Beschluss eines CDU-Parteitags. "Und die FDP sollte sich bewegen." In bestimmten Branchen und Regionen gebe es "inakzeptable Verwerfungen" auf dem Arbeitsmarkt. "Bezahlung von Arbeit hat auch etwas zu tun mit der Würde von Arbeit und der Menschen, die sie leisten."

Für den Fall eines Sieges bei der Landtagswahl Ende Januar kündigte McAllister Nachbesserungen beim Landesvergabegesetz an, das die Bedingungen für öffentliche Aufträge regelt. "Ich möchte, dass bestimmte soziale Mindeststandards stärker berücksichtigt werden", sagte der Christdemokrat.

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