Das aktuelle Wetter NRW 3°C
Politik

Massenflucht aus libyschem Gefängnis

16.10.2012 | 08:43 Uhr
Funktionen
Foto: /dapd/Mario Vedder

In der libyschen Hauptstadt Tripolis sind 120 Häftlinge aus einen Gefängnis ausgebrochen. Wie das Oberste Sicherheitskomitee mitteilte, wurden seit ihrer Flucht am Montag nur zwei der Gefangenen wieder festgenommen. Ein Sprecher des Sicherheitskomitees sagte, bei dem Ausbruch seien keine Gefängniswärter verletzt worden. Möglicherweise sei das Wachpersonal bestochen worden.

Tripolis (dapd). In der libyschen Hauptstadt Tripolis sind 120 Häftlinge aus einen Gefängnis ausgebrochen. Wie das Oberste Sicherheitskomitee mitteilte, wurden seit ihrer Flucht am Montag nur zwei der Gefangenen wieder festgenommen. Ein Sprecher des Sicherheitskomitees sagte, bei dem Ausbruch seien keine Gefängniswärter verletzt worden. Möglicherweise sei das Wachpersonal bestochen worden. Es war der zweite große Gefängnisausbruch in Libyen in diesem Jahr.

Einige Häftlinge in Libyen berichten, sie säßen seit dem Volksaufstand im vergangenen Jahr ohne Anklage im Gefängnis. Nach dem acht Monate währenden Bürgerkrieg im vergangenen Jahr, der zum Sturz des damaligen Machthabers Muammar al Gaddafi führte, ist die Sicherheitslage in Libyen noch immer prekär.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Kommentare
Aus dem Ressort
SPD-Bundesvize: "Pegida"-Anhänger keine "arglosen Bürger"
"Pegida"
Juden und Christen stellen sich an die Seite der von Islamfeinden der umstrittenen "Pegida"-Bewegung angegriffenen Muslime in Deutschland.
Ethikrat lehnt organisierte Selbsttötung grundsätzlich ab
Sterbehilfe
Der Deutsche Ethikrat hat sich im Grundsatz gegen eine ärztlich assistierte Selbsttötung ausgesprochen. Röspel: Hospize und Palliativvorsorge stärken
Grüne kritisieren Umgang der SPD mit Edathy-Affäre
Affäre
Die Grünen kritisieren: Sozialdemokraten fehlt der Wille zur Aufklärung. Fraktionschef Oppermann soll schon bald im Zeugenstand.
Migrantenkinder können doppelte Staatsangehörigkeit behalten
Doppelpass
Jahrelang wurde gestritten: Sollen in Deutschland geborene Zuwandererkinder zwei Pässe haben können? Seit Samstag gilt: Ja - mit Einschränkungen.
Steinmeier will Russland nicht in die Knie zwingen
Sanktionspolitik
Die EU bleibt bei Russland-Sanktionen hart. Außenminister Steinmeier hingegen spricht sich vorsichtig für eine Lockerung der Sanktionen aus.
Fotos und Videos
Sakurai und Co.
Bildgalerie
Fotostrecke
Familie Al Sari floh in den Libanon
Bildgalerie
Spendenaktion