Margot Käßmann wird Lutherbotschafterin
08.07.2011 | 15:16 Uhr 2011-07-08T15:16:00+0200
Berlin. Margot Käßmann soll als Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum werben. Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) übernimmt damit im April 2012 nach rund zweijähriger Pause wieder ein Amt in der EKD.
Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, übernimmt im April 2012 nach rund zweijähriger Pause wieder ein Amt in der EKD. Sie soll als Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum werben, dass 2017 gefeiert wird.
Im Jahr 1517 hatte Martin Luther mit seinem Thesenanschlag in Wittenberg die Reformation eingeleitet. Käßmann solle dem großen Jubiläum weiteren Schwung verleihen, sagte der jetzige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider am Freitag in Berlin.
Käßmann war im Februar 2010 nach einer Trunkenheitsfahrt von ihren Kirchenämtern zurückgetreten. Sie erfreut sich dennoch weiterhin großer Beliebtheit, beim jüngsten Evangelischen Kirchentag in Dresden verfolgten Tausende Menschen begeistert ihre Auftritte. Nun kehrt sie nach einem einstimmigen Beschluss des EKD-Rats in dessen Dienste zurück.
„Feuer und Begeisterung transportieren“
Schneider erklärte, er erhoffe sich von der Berufung seiner Vorgängerin in das neue geschaffene Amt der Lutherbotschafterin vor allem einen Schub für die Ökumene und die internationale Wahrnehmung der Feierlichkeiten. Das Reformationsjubiläum solle weder eine konfessionelle noch eine nationale Verengung erfahren. Käßmann solle Vernetzungsarbeit leisten und die vielen guten Ideen, die es bereits für 2017 gebe, koordinieren und in alle Richtungen lebendig vermitteln, erläuterte der EKD-Chef. Sie sei besonders befähigt, Feuer und Begeisterung zu transportieren.
Käßman sieht ihre künftige Aufgabe vor allem darin, zu predigen, zu schreiben und Vorträge zu halten. So wolle sie das lutherische Verständnis von der Freiheit des Christenmenschen, die Bildungsideale der Reformation und die Sprachfähigkeit des Glaubens in der heutigen Zeit als zentrale Botschaft des Reformationsjahres unter die Menschen bringen. „Hinter der Reformation verbirgt sich großes Potenzial für heute und für die Zukunft. Martin Luther ist Vorbild für uns heute, aus dem Glauben heraus Standpunkte zu finden“, sagte Käßmann. Die Kirche wolle das Jubiläum international, ökumenisch und glaubensfroh feiern.
Der Präsident des EKD-Kirchenamts, Hans Ulrich Anke, sagte, das Amt sei Käßmann mit ihrer hohen nationalen und internationalen Reputation auf den Leib geschrieben. „Sie kann viele Herzen und Köpfe erreichen und begeistern.“ (dapd)

19:28
An der geistigen Armut einiger Kommentare hier erkennt man, dass mal wieder jede Menge CDU-Sympathisanten unterwegs sind.
Die Charakterstärke, welche Käßmann unterm Fingernagel hat, findet man in der ganzen CDU-Regierung insgesamt nicht.
PS (für CDU-Leute): Das Wort Charakter einfach mal googlen....
14:20
Nun hört mal auf,die Margot zu beharken.Unsere tollen Politiker könnten mehr Dreck am Hintern haben als diese Frau.
14:08
Ist doch schön, dass sich die Evangelen auch um ihre gefallenen Alkoholiker kümmern. Und Margot, schon die Entziehungskur erfolgreich absolviert?
13:39
Den seinen gibst der Herr im Schlaf.
11:28
ich finde diese Diskussion hier absolut unter der Gürtellinie -leider auch bei anderen Themen viel zu oft. Ich bin da ganz auf der Linie von #9 findling. Alle die, die hier ablästern, sollten mal auf ihr eigenes Leben schauen und dann erst den Mund aufmachen bzw. im Forum texten.
10:05
An #19 von findling
Bei dem Vergleich ging es mir um das Vergeben von Schuld. Insofern paßt es schon.
23:02
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21:43
Karl Theodor zu Guttenberg und Frau Käßmann ? Ein schiefer Vergleich.
„Familie sitzen lassen“ - die Kinder waren bei der Scheidung fast alle schon erwachsen, von denen sind mir keine Klagen über ihre Mutter bekannt
Man soll kein falsches Zeugnis reden wider...., könnte man also den Graumännern überlassen.
Frau Käßmann meinte vor einiger Zeit, angesichts der „Erfolgsmeldungen“ nach Jahren der Betätigung: Nichts ist gut in Afghanistan!
Sieht heute irgendjemand den Afghanistaneinsatz als Erfolgsstory an? Alle wollen nur irgendwie raus und der versprochene Aufbau,
der bei vielen Menschen den Glauben weckte, der Westen hätte sein Handeln durchdacht und würde mal was Positives für viele einfache Menschen schaffen?
Frau Käßmann aber wurde dann doch recht heftig angegriffen und nicht zuletzt aus der Partei mit dem C.
21:04
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20:58
@ Beteiligter
. . . aber geistig sind Sie beteiligt?