Machte Bundespräsident Wulff Gratis-Urlaub auf Sylt?
08.02.2012 | 11:10 Uhr 2012-02-08T11:10:59+0100
Essen. Neuer Ärger für Bundespräsident Christian Wulff: Einem Medienbericht zufolge ließ sich Wulff von seinem Freund, dem Filmfonds-Manager David Groenewold, zu einem Luxusurlaub auf der Nordseeinsel Sylt einladen. Im Nachhinein soll das Nobel-Geschenk vertuscht worden sein.
Bundespräsident Christian Wulff soll sich einen Sylt-Urlaub von einem guten Freund finanziert haben lassen. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll Wulff zusammen mit seiner heutigen Ehefrau Bettina vom 31. Oktober bis 3. November 2007 im Sylter Nobelholtel "Hotel Stadt Hamburg" genächtigt haben. Dieser Urlaub wurde demnach von dem Berliner Filmfonds-Manager David Groenewold finanziert.
Groenewold ist ein guter Freund von Wulff . Eine seiner Filmfirmen siedelte er in Niedersachsen an, als Wulff dort noch Ministerpräsident war. Seine Standortwahl begründete er in einer Pressemitteilung damit, dass "Ministerpräsident Christian Wulff mit viel persönlichem Einsatz wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Medienwirtschaft" gebe und damit "optimale Voraussetzungen für Investitionen und neue Arbeitsplätze geschaffen" habe. Zudem erhielt er eine Bürgschaft vom Land Niedersachsen.
Wollte Groenewold die Wulff-Einladung vertuschen?
Besonders pikant: Offenbar versuchte Groenewold Wulffs Gratis-Urlaub Jahre später zu vertuschen. Nach Angaben der "Bild" rief er im Januar in dem Sylter Hotel an und forderte die Mitarbeiter auf, keine Informationen zum Wulff-Aufenthalt herauszugeben. Der Zeitung liegen nach eigenen Angaben interne Telefonvermerke des Hotels vor. Auf diesen heißt es unter anderem: "„Hr. David Groenewold hat gestern angerufen, wir sollen keinerlei Infos über ihn rausgeben! Er war 2007 mit Hr. Wulff im HSH und hat den gesamten Aufenthalt übernommen. Falls also BILD oder Spiegel anruft, wir wissen von nichts!“
Das Hotel Stadt Hamburg wollte sich auf Anfrage der WAZ-Mediengruppe vorläufig nicht zu dem Vorfall äußern.
Wulffs Anwalt, Gernot Lehr, weist die Vorwürfe der "Bild" zurück: Zwar habe Groenewold den gemeinsamen Urlaub organisiert und auch das Geld vorgestreckt. Später allerdings habe Wulff ihm die Kosten in bar erstattet. Die gleiche Erklärung präsentierte Lehr schon, als es um den Besuch des Münchner Oktoberfests 2008 ging. Dabei soll Groenewold Wulff und dessen Familie ein Hotelzimmer-Upgrade finanziert haben .

13:07
Bar bezahlen??? Das macht meine Oma, aber niemals der BP. Die Verarsche geht weiter.
12:23
Merkel stützt ihn wieder......wie sagte gestern Gero von Böhm"" wenn Merkel es nicht endlich schafft ihren Parteifreund aus dem Schloß zu bekommen, dann sollten wir ihn da rausholen...""" ...und der Spreng antwortete ...""" solange es gegen Wulff geht, erscheint Merkel in einem großen positiven Bild....und Alle halten sie für gut...wenn Wulff verschwindet sinkt auch ihr Ansehen....also macht sie alles ihn im Amt zu halten""""
Das ganze ist ein politisches Pockerspiel....wir sollten Beide jagen....meilenweit..u.s.w....
Da wird noch eine ganze Menge ans Tageslicht kommen....wenn es nicht so traurig wäre könnte man über das Lied der FAZ....die das Lummerlandlied umgedichtet haben richtig lachen....nachzulesen in der FAZ""" Eine Insel mit zwei Freunden...u.s.w."""
Der Wulff ist eine Schande für unser Land...und es wird laut und deutlich im Fernsehn gesagt und über den Herrn Nimmersatt oder Schnäppchenjäger.gelacht....auch den Hinweis, daß man jeden im Landtag und Bundestag rausschmeißen kann ...nur den BP nicht...wir sollten das Grundgesetz dahingehend ändern....!!!!!!!!!!! Dafür bin ich auich....genauso wie jeder Arbeitnehmer gekündigt werden kann muß auch ein BP wegen nicht Eignung entlassen werden ...mit Streichung oder Kürzung seines Gehaltes.....wie heißt es so schön im GG...""" Gleiches Recht für Alle..."""
07:04
langsam stellt sich mir die frage
hat der jemals einen urlaub
" RESTLOS "
selber bezahlt ?
;o(
.
21:47
Merkel stützt einen Schneemann, der bei mindestens 35 Grad in der Sonne steht! Sie weiß es offensichtlich nur noch nicht. Wenn sie ihn nicht in die Wüste schickt, wird sie als Schneefrau bald mitschmilzen!
21:44
Langsam fehlen mir fast die Worte für die unendliche Geschichte dieses skrupellosen, seinen Amtseid missbrauchenden, das Amt mit Füßen tretenden Ignoranten. Titel der aktuellen Dreigroschenoper: „Der Wolf im Schafspelz“. Ich finde absolut unverständlich, dass er weiter von seinen Seilschaften gestützt wird. Hier mutiert die CDU/CSU zur „Christlich Dümmlichen Union“, die offensichtlich bereit ist, in diesem Zusammenhang ihre eigenen Werte zu verraten.
19:53
Tja... Wulff hatte Pech, dass es bei ihm bekannt wurde und hat sich dann nur noch mehr verheddert. Er wurde erwischt. Aber ich glaube kaum, dass er ein Einzelfall ist. Ich will lieber gar nicht wissen, wieviele solche Angebote schon bekommen und auch gut und gerne genutzt haben.
22:15
Entweder tritt er freiwillig zurück oder die Politiker müssen ihn zum Rücktrit zwingen.
Solch verlogene "Volksvertreter" brauchen wir nicht.
20:43
C. Wulff macht das richtig. Nicht zurücktreten und die Kritiker einfach Lügen strafen. Bravo. Souverän. Ein klasse Bundespräsident.
Ein wenig durcheinander ??
20:41
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
20:31
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.