Maaßen beginnt mit Aufräumarbeiten beim Verfassungsschutz
10.08.2012 | 12:06 Uhr 2012-08-10T12:06:32+0200
Berlin. Erster Arbeitstag für den neuen Präsidenten des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen. Der Jurist ist von Innenminister Hans-Peter Friedrich damit beauftragt worden, das in der NSU-Affäre belastete Image der Behörde zu polieren. Er betont, dass er dafür die Hilfe aller Bediensteten braucht.
Der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, hat am Freitag in Köln seine Arbeit aufgenommen. "Mein Ziel ist es, mit allen Bediensteten intensiv daran zu arbeiten, das Bundesamt für Verfassungsschutz so modern und effektiv wie möglich aufzustellen", sagte Maaßen im Zuge der offiziellen Amtseinführung.
Der 50-jährige Jurist und Terrorexperte Maaßen ist seit dem 1. August im Amt. Er trat die Nachfolge von Heinz Fromm an, der als Konsequenz aus der Akten-Schredder-Affäre beim Verfassungsschutz vorzeitig aus dem Amt geschieden ist. Maaßen war zuvor Spitzenbeamter im Bundesinnenministerium. Zuletzt leitete er dort die Unterabteilung für Terrorismusbekämpfung.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) betonte, die wichtigste Aufgabe des Verfassungsschutzes sei jetzt Vertrauen herzustellen. Der Inlandsgeheimdienst sei ein "unverzichtbares Frühwarnsystem." (dapd)

09:54
Vielleicht fehlt dem Verfassungsschutz einfach eine umfassende Werbekampagne in der Öffentlichkeit, denn ein Gefühl von Sicherheit entsteht meistens immer dann, wenn man etwas gut kennt.
Ich persönlich kann mich nicht erinnern, wann und wo man uns den letzten Geheimagenten Deutschlands vorgestellt hat. Die Engländer gehen da viel offener mit ihrem James Bond um!
Vielleicht wäre Günter Wallraff sowieso der bessere Mann für diesen Posten gewesen, denn der schreibt hinterher immer ausführlich über das, was er herausgefunden hat.
Oder der Hape Kerkeling. Der kann sich so gut verkleiden.
Bei dem Herrn Maaßen hat man jedenfalls den Eindruck, dass man ihn in jeder Verkleidung wiedererkennen würde...Da ginge ja der Herr Innenminister selbst noch viel eher als unauffälliger Schlapphut durch.
20:43
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) betonte, die wichtigste Aufgabe des Verfassungsschutzes sei jetzt Vertrauen herzustellen. Der Inlandsgeheimdienst sei ein "unverzichtbares Frühwarnsystem."
Vertrauen in den Verfassungsschutz? Klar, genauso viel wie ich einer Ziege im Garten vertraue das sie keine Blumen abfrißt. Für wie DUMM hält Friedrichs eigentlich die Bundesbürger?
Wie so? Ein rechter Politiker kann voll darauf vertrauen, das der Verfassungsschmutz auf dem rechten Auge blind, oder? Stimmt doch, was er sagt...!
12:59
aber nur mit Maaßen...
12:34
Es gibt traditionell gesellschaftliche Institutionen ,die kann man nicht reformieren.
Denn ihre Existenz stellt - bezogen auf die Entwicklung einer zivilen und zivilisierten Gesellschaft - einen "Antagonismus" (Widerspruch in sich) dar.
Dazu zähle ich die katholische Kirche und den sog. Verfassungsschutz ,der schon wiederholt die deutsche Verfassung verletzt hat.