Lufthansa will Familien der Opfer weiter helfen

Dortmund/Haltern..  Die Lufthansa wird den Angehörigen der 150 Absturzopfer „so lange helfen, wie Hilfe benötigt wird“. Konzernchef Carsten Spohr und Germanwings-Geschäftsführer Thomas Winkelmann haben das bei einem Besuch an der Absturzstelle des Airbusses im französischen Le Vernet versprochen. Vorab hatte das Unternehmen den Familien bis zu 50 000 Euro als Soforthilfe gezahlt.

„Wir erfahren jeden Tag mehr über die Ursachen“, sagte Spohr in Le Vernet. Er bedankte sich auch für die Arbeit der Helfer und Ermittler in dem abgelegenen Bergtal in den französischen Seealpen.

Jetzt wurde bekannt, dass sich Co-Pilot Andreas Lubitsch, der den Jet bewusst in den Berg geflogen haben soll, 2009 im Anschluss an eine Ausbildungs-Pause im Auftrag der Airline einer eingehenden Überprüfung seiner geistigen Gesundheit unterziehen musste, schreibt „Spiegel Online“. Er habe damals bestanden.

Zu einem öffentlichen Gedenkgottesdienst für die Opfer sind gestern Nachmittag zahlreiche Trauernde in Haltern zusammengekommen. Unter den Opfern der Tragödie sind 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Halterner Gymnasiums.