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Löning fordert Freispruch für Mitglieder von Pussy Riot

17.08.2012 | 08:35 Uhr
Foto: /dapd/Amnesty International

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), fordert einen Freispruch für die Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot. "Ich hoffe sehr, dass die drei jungen Frauen auf freien Fuß kommen", sagte er am Freitag im Deutschlandradio.

Berlin (dapd). Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), fordert einen Freispruch für die Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot. "Ich hoffe sehr, dass die drei jungen Frauen auf freien Fuß kommen", sagte er am Freitag im Deutschlandradio.

Die Anklage wegen "Rowdytums" nach einem Kreml-kritischen Auftritt in der Moskauer Christus-Erlöser-Kirche und die anschließende Untersuchungshaft seien "völlig unverhältnismäßig", sagte Löning. Bei der Aktion habe es sich allenfalls um eine Ordnungswidrigkeit gehandelt. Das Urteil in dem Prozess wurde für Freitag erwartet. Die Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre Haft für die Aktivistinnen.

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