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Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck

07.09.2013 | 16:00 Uhr
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von NRW, will in ihrem Bundesland erfolgreich Politik machen.Foto: Kerstin Kokoska/WAZ FotoPool

Düsseldorf.   Die Ministerpräsidentin wird immer wieder gefragt, warum sie sich nicht als SPD-Kanzlerkandidatin zur Verfügung gestellt habe. Doch Kraft sträubt sich. Vermutlich auch, um nicht so zu enden, wie Kurt Beck, Rudolf Scharping oder Johannes Rau. Nämlich kläglich gescheitert im Kanzlerwettbewerb.

Auch in Bubenreuth wissen sie jetzt Bescheid: Sie will nicht. Hannelore Kraft hat in dem fränkischen Kaff gerade Wahlkampf gemacht, und es kam wie so oft. Ob sie es „angesichts mieser Umfragewerte“ der SPD nicht bereue, dass sie sich nicht als Kanzlerkandidatin beworben hat, wollte die örtliche Zeitung von ihr wissen. „Darüber habe ich nicht eine Sekunde nachgedacht“, hat Kraft geantwortet. Vermutlich hat sie den Fragesteller dabei verständnislos angesehen.

Bubenreuth ist überall. Die Frage, ob sie „nach Berlin“ geht, verfolgt die NRW-Regierungschefin, wo sie auftritt. Nun wird sie für den Parteivorsitz gehandelt, der mehr als ein erster Schritt wäre zur Kanzlerkandidatur 2017. Was unterschwellig geredet wird, könnte Kraft schon am Wahlabend des 22. September in Bedrängnis bringen, falls die SPD unter Sigmar Gabriel ein ähnlich vernichtendes Ergebnis einfährt wie das 23-Prozent-Desaster von 2009. Nur ein Szenario. Bisher.

SPD-Fraktion zieht „Brandmauer“ um die Chefin

Krafts Düsseldorfer Umfeld ist vorsorglich dabei, eine „Brandmauer“ um die Chefin zu ziehen. Denn sie will nicht. Alle sagen es. Sie lässt es alle sagen. „Frau Nö“ hat die „Zeit“ sie genannt. „Sie bleibt hier“, stellt Norbert Römer fest, als verkünde er einen Parteitagsbeschluss, „weil wir sie als Ministerpräsidentin in NRW brauchen“. Das ist nicht irgendeine Worthülse. Römer ist Chef der SPD-Landtagsfraktion und zählt zu ihren engsten Vertrauten.

Hintergrund
Das Pech der erfolgreichen Landesfürsten

Popularität im Land ist kein Erfolgsgarant für den Bund. Diese Erfahrung mussten schon prominente Sozialdemokraten machen. Johannes Rau ließ sich 1987 als vielleicht populärster Ministerpräsident Deutschlands auf die SPD-Kanzlerkandidatur ein, die in einem enttäuschenden 37-Prozent-Ergebnis endete. Dabei hatte Rau 1985 in NRW triumphal die absolute Mehrheit geholt. Sein Konzept, die aufkommenden Grünen auf Distanz zu halten und versöhnend die Mitte zu besetzen, ließ sich nicht auf den Bund übertragen.

Einer der unglücklichsten SPD-Kanzlerkandidaten war 1994 Rudolf Scharping. Obwohl er erst drei Jahre zuvor einen historischen Sieg in Rheinland-Pfalz errungen hatte und zum Ministerpräsidenten aufgestiegen war, galt der Bartträger mit der behäbigen Sprache auf Bundesebene schnell als Westerwälder Provinzler. Am Ende wurde er von Oskar Lafontaine gestürzt.

Auch Kurt Beck musste erleben, wie schnell ein volksnaher und beliebter „Landesfürst“ in Berlin zerrieben werden kann. Indiskretionen über seine angeblichen Kanzlerkandidaten-Pläne und viel Häme wegen Frisur, Lebensstil und Sprache ließen den Pfälzer 2008 als SPD-Chef schnell wieder aufgeben. Becks Politikcredo „Immer langsam mit de Leut’“ hatte im aufgeregten Berliner Betrieb keine Chance.

Keine Regel ohne Ausnahmen: Oskar Lafontaine war zwar 1990 als SPD-Kandidat gegen Helmut Kohl auf verlorenem Posten, doch der Saarländer kam bei Medien und Parteifreunden in Bonn gut an. Das damalige Urteil: Ein politisches Schwergewicht, das Provinz genauso kann wie Bundespolitik.

Gerhard Schröder wiederum konnte Eigenwilligkeit und Popularität als Ministerpräsident von Niedersachsen nutzen, um von der SPD überhaupt erst als Kanzlerkandidat aufgestellt zu werden. Sein Sieg bei der Landtagswahl 1998 ebnete ihm den Weg ins Kanzleramt. Schröder hatte aber zuvor bereits sechs Jahre im Bundestag gesessen und hatte so mit dem Wechsel keine Akklimatisierungsprobleme.

Fragt man Kraft, so verweist sie auf ihr Projekt der vorsorgenden Politik. Es ist ihre zentrale Regierungsbotschaft. Der Plan ist nicht unumstritten und sie muss beweisen, dass er funktioniert. Die Euro-Milliarden, die Rot-Grün heute schuldenfinanziert in Kinder und Bildung investiert, sollen sich morgen auszahlen. Das lasse sich nur hier in NRW umsetzen, beteuert sie, mit den Kommunen. Bisher steht die „Präventionsrendite“ nur auf dem Papier.

Länderkollegen, die nach Berlin gedrängt wurden, scheiterten mehrfach

Es gibt weitere Gründe, warum Kraft sich sträubt. Sie hat miterlebt, wie Kollegen aus den Ländern zum SPD-Vorsitz gedrängt wurden – und scheiterten: Kurt Beck, Matthias Platzeck. 2008 war sie am Schwielowsee zugegen, als Beck von den eigenen Genossen politisch gemeuchelt wurde. Damals habe sie erkannt, sagt ein Kabinettsmitglied aus NRW, „wie schnell man als anerkannter Ministerpräsident in einer Doppelrolle zerrieben werden kann“. Das will sie sich nicht antun. Kraft hat Politik einmal mit einem „Haifischbecken“ verglichen. Im Berliner Gewässer lauern besonders viele Haie.

Als Gabriels Vize und Koordinatorin der SPD-geführten Länder im Bundesrat hat sie ihren Einfluss gemehrt. Doch der Machtzuwachs hat ihr Misstrauen nicht beseitigt. „Wenn sie dienstags ins Kabinett kommt“, erzählt ein Minister, „hat sie manchmal noch schlechte Laune von den Berliner Gremiensitzungen am Vortag.“

„Mein Platz ist in NRW“, sagt Hannelore Kraft

Römer spricht Kraft wohl aus der Seele, wenn er sagt: „Ich fahre gern nach Berlin, aber ich fahre auch gern wieder zurück.“ Die mächtigste Frau der SPD lebt in Mülheim-Dümpten und hält die Hauptstadt mit ihrem Polit-Betrieb nicht für den Nabel der Welt, sondern für einen Ort unter der Käseglocke. „Mein Platz ist in NRW“, wird sie nicht müde zu betonen. Daraus spricht nicht zuletzt ihre Sorge, bei einem Dauereinsatz an der Spree den Bezug zur Realität verlieren zu können.

Für die 52-Jährige, die ihr privates Leben bei aller Popularität abzusichern versucht, käme das einer Kernschmelze gleich. „Normal“ zu sein ist ein wichtiger Teil ihrer politischen Identität. Hannelore Kraft pflegt ihren Freundeskreis, den es lange vor der Politik gab, verabredet sich jeden Sommer zur Sportfreizeit im Sauerland. Ihre Mutter wohnt in ihrem Reihenhaus. Als Kraft und ihr Mann Udo vor einem Jahr in Namibia heirateten, waren nur Familie und Freunde eingeladen. Politiker nicht.

Die Bundestagswahl kann die rot-grüne Tektonik in NRW verändern. Wenn im Bund eine Große Koalition oder Schwarz-Grün die Geschäfte übernimmt, verschiebt sich auch das Machtgefüge zwischen Berlin und Düsseldorf. Kraft wäre stärker gefordert, den Laden zusammenzuhalten.

Terminplan für den Tag danach steht

Ohnehin können sich maßgebliche Genossen nicht vorstellen, wie man das größte Bundesland führen und gleichzeitig eine notorisch unruhige Partei wie die SPD aus Düsseldorf fernsteuern will. „CDU-Chef Laschet würde vom ersten Tag an sagen, dass NRW nur von einer Teilzeit-Ministerpräsidentin regiert wird“, warnt einer.

Auch deshalb will Kraft nicht. Ihr Terminplan für den 23. September, den Tag nach der Wahl, steht: morgens SPD-Gremien in Berlin, nachmittags Landesvorstand in Düsseldorf. Tags darauf rot-grüne Koalitionsrunde und Kabinett. Sitzungsroutine, wie es aussieht.

Was aber, wenn ihre Partei ihr klarmacht, dass sie wollen muss?

 

Theo Schumacher



Kommentare
09.09.2013
11:30
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von kadiya26 | #40

Wieviele Ministerpräsidenten will die spd denn noch verbrennen? Die Parteispitze hat bisher noch (fast) jeden verheizt, den sie unbedingt in Berlin sehen wollte. Frau Kraft soll denen ruhig weiterhin was husten.

09.09.2013
09:08
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von donelvis | #39

Das wäre natürlich nicht schlecht. Dann würde es in NRW aufwärts gehen, aber im Bund würde es dann abwärts gehen.

08.09.2013
17:54
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von Zecke | #38

NRW häuft trotz sprudelnder Steuerquellen neue Schulden an. Der Bürger soll aber noch mehr gemolken werden, wenn es nach den Plänen der Grünen und der SPD geht.
Vom verantwortungsvollen Umgang mit den Steuern ihrer Bürger hat Hannelore Kraft, ebenso wie ihre Vorgänger, zu denen auch der wirtschaftlich angeblich so kompetente Peer Steinbrück zählt, jedenfalls keien Ahnung.

Bayern zahlt in den Länder-Finanzausgleich ein, hat kaum Arbeitslose, vernünftige Straßen, gepflegte Schulgebäude, kann die Besoldungserhöhungen für alle Landesbeamten bezahlen und baut trotzdem Schulden ab.
Es geht also auch anders, man darf nur in keinem SPD-Grün regierten Land leben!

1 Antwort
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von kadiya26 | #38-1

Und das alles hat Bayern mit kräftigster Anschubfinanzierung aus NRW geschafft. Dafür wollen die sich heute ja auch aus dem Solidaritätssystem namens Länderfinanzausgleich zurückziehen.

Siedeln Sie doch um, wenn Bayern das Land Ihrer Träume ist. Oder kriegen Sie kein Visum?

08.09.2013
17:08
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von horo | #37

DerSensenmann | #33-2
der weihnachtsmann würde besser passen.
wer hat die länder und kommunen in die schuldenfalle getrieben ,war es nicht der schwarze riese kohl,hat er nicht sämtliche zahlungen an sie gestrichen, schon vergessen.
hat er nicht die kosten für den erhalt der brücken durch die bundesbahn , den ländern bzw.den kommunen zu geschoben, nein kollege so nicht ,es gibt keinen grund die sogenannten christlichen mit der mövenpick partei zu wählen.
der neueste unsinn ,den die schwarzen jetzt verbreiten ist ,wenn die jetzige regierung keine verantwortung übernehmen kann, geht rot grün mit den linken zusammen in die regierung ,unter gabriel oder kraft, wie weit gehen diese lügenmärchen noch, es gab mal eine zeit ,da wurden auch so märchenparolen verbreitet und die kamen uns teuer zu stehen

08.09.2013
16:39
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von A.B.Surd | #36

Zu Mutti: http://www.youtube.com/watch?v=PJ0IM3sR-y0

08.09.2013
16:09
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von Advisor | #35

Unsere Ministerpräsidentin in NRW macht einen guten Job, ist integer, nicht Macht besessen, kompetent und nicht beratungsresistent.Sie hebt sich daher wohltuend von den übrigen meist selbsternannten "Politikeiferern" ab und erzeugt Vertrauen bei ihren Mitmenschen und Bürgern. Warum gibt es so wenige, führende Parteioberen, die bei ihren politischen Karieretouren, noch ihre Natürlichkeit und ihre persönliche Integrität erhalten haben? Es ist daher gut so, wenn Sie in Düsseldorf bleibt, denn dort wird Sie akzeptiert, ihre Werte richtig erkannt und kann daher von dort das meiste für unser ganzes Land und nicht nur für NRW bewirken.

1 Antwort
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von beka2 | #35-1

Einer der wenigen klugen und sachlichen Kommentare zu diesem Thema.

08.09.2013
15:58
Kraft hält Wort und bleibt weiter in NRW - Schlecht für den BUND, gut für NRW!
von extrablatt | #34

"An den Rand des Ruins und noch weiter geführt" hat allenfalls die Rüttgers-Regierung unser NRW geführt. Deshalb wurde sie zu Recht abgewählt. Das nagt noch immer an den abgewählten Sensenmännern, schon klar.
NRW hat einen gigantischen Strukturwandel hinter sich. Durch die hohen Lasten der Wiedervereinigung und durch die zu späte, scheibchenweise immer weiter ausufernde Schuldenpolitik der Schuldenkanzlerin Merkel muss auch NRW und deren Kommunen schwer blechen.
Diese Bundesregierung hat den größten Schuldenberg seit dem 2. Weltkrieg aufgehäuft. Das ist Fakt. Und trotz sprudelnder Steuereinnahmen gibts nur hohle Versprechungen und wenig Taten. Da hilft nur die schwarze Brille oder REGIERUNGSWECHSEL IN BERLIN!!

5 Antworten
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von beka2 | #34-1

Ist auch meine Meinung. Nur wenn ich hier die Mehrzahl der Kommentare ansehe, denke ich, ich bin im falschen Film. Unsere Ministerpräsidentin ist eine tolle Frau. Ehrlich, sympatisch, mit einer klugen Politik. Die Mehrzahl der Bürger sieht das anscheinend auch so, sonst wäre sie nicht gewählt worden, gut so.

Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von DerSensenmann | #34-2

Was deer SPD noch immer geholfen hat, ist die Tatsache, dass sie einer gewisser Klientel den Hintern vorne und hinten gepudert hat - der Lack ist aber jetzt ab! Die roten Pleitestädte können ihr Elend nicht mehr verbergen...

Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von xxyz | #34-3

NRW hatte eine hervorragende industrielle Basis und daraus nichts gemacht. Die Agrar-Länder haben uns überholt.

Ich kann nicht erkennen, dass sich dies ändert. Es gelingt nur noch, Lagerhallen in die Region zu holen. Viele Betriebe schließen.

Das machen andere Länder besser.

Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von horo | #34-4

DerSensenmann | #34-2
se sind schlecht unterrichtet wer hat die pharmaka ,die auto industrie als lobby im bundestag ,doch die christlichen mit den gelben, das sind nur zwei beispiele von vielen, erzählen sie den wählern nicht so eine mär ,es glaubt ihnen keiner mehr.

Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von horo | #34-5

xxyz | #34-3 oder erkant
wer ist für die industrie zu ständig ,eine regierung oder die eigentümer??.
was sind sie für einer armer mensch ,wollen den denkenden menschen einen vom baer erzählen, arme cdu bei solchen mitstreitern.

08.09.2013
15:28
Kraft weiter in NRW?
von DerSensenmann | #33

Warum kann dieser Kelch nicht an uns vorübergehen? Rot-Grüne Politik hat bereits nahezu sämtliche Ruhrpott-Städte an den Rand des Ruins oder noch weiter geführt - getz muss wohl auch der Rest des Landes, der noch so halbwegs funktioniert, dran glauben ...

2 Antworten
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von Wetterchen | #33-1

Mit der CDU Regierung wären wir sofort pleite. Oder erst in 5 Jahren, wenn die Kredite zusammenbrechen. Schuld sind ja immer "die anderen".

Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von DerSensenmann | #33-2

Diese Landesregierung hat es sogar "geschafft", in Zeiten Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen das Schuldenfass noch größer werden zu lassen - wo soll das hinführen? Glauben Sie, es hätte keine fundamentale Ursache, dass die roten Ruhrgebietsstädte dermaßen Pleite sind?

08.09.2013
15:13
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft zu spät unter Druck - 2014 ist Zahltag für die Schuldenkanzlerin
von extrablatt | #32

Ja es tut schon weh, gegen die beliebteste und aufrichtigste Politikerin Kraft zu punkten. Da hilft nur eins: Mit Dreck bewerfen. Den Dreck, den man selber noch immer am Stecken hat in NRW.
Aber schwer hat sie es schon, haben sich die den Großaufträgen und -spenden verpflichtet fühlenden Medien doch auf die Klientel-Seite geschlagen. Aber es gibt ihn noch: Überparteilichen Journalismus... TAZ, SZ, ZEIT, FR, Monitor, Panorama, Fakt, Neues aus der Anstalt usw.

In unserem Land sprudeln die Steuereinnahmen, auch dank der unsäglichen Agenda 2010 von Schröder. Und trotzdem schafft es diese schwarz-tiefschwarz-gelbe Bundesregierung nicht, den Bundeshaushalt auszugleichen. Was macht man da? Nach dem Prinzip "Morgen-Morgen-nur nicht Heute" verweist man auf 2015. Naain, der Schuldenschnitt in Griechenland usw. kommt schon nicht. ... Versprochen.

Also mal ehrlich, gemessen an der Schulden-Kanzlerin Merkel steht NRW noch gut da. Und so soll es auch bleiben.

08.09.2013
13:07
Lockrufe aus Berlin setzen Hannelore Kraft unter Druck
von horo | #31

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl muss Angela Merkel einen leichten Dämpfer hinnehmen. Bei der Kanzlerfrage sind ihre persönlichen Umfragewerte um zwei Prozentpunkte gesunken. Dagegen konnte ihre Herausforderer Peer Steinbrück um sieben Punkte zulegen. Das hat eine Umfrage des Instituts Emnid für die "Bild am Sonntag" ergeben.
so ist es.

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