Linke macht SPD Koalitionsangebote für Saarland und Bund
29.01.2012 | 14:37 Uhr 2012-01-29T14:37:00+0100
Essen. Die Linke wirbt jetzt trotz Ablehnung der SPD offensiv für die Option rot-roter Koalitionen - sowohl nach der Landtagswahl im März im Saarland als auch 2013 im Bund. „Wir werden der SPD im Saarland ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen kann“, sagte Parteichef Klaus Ernst der WAZ-Mediengruppe.
Trotz Ablehnung aus der SPD wirbt die Linke jetzt offensiv für die Option rot-roter Koalitionen mit den Sozialdemokraten nach der Landtagswahl im März im Saarland und 2013 im Bund. „Wir werden der SPD im Saarland ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen kann“, sagte Linke-Parteichef Klaus Ernst der WAZ-Mediengruppe.
Die Linke werde mit einem „Konzept der sozialen Haushaltssanierung“ ins Rennen gehen, das Ja zum Schuldenabbau und Nein zum Sozialabbau sage, fügte Ernst hinzu. „Dann muss die SPD entscheiden, ob sie die Millionäre belasten will oder die Bürger.“
Bislang hat die SPD eine rot-rote Koalition an der Saar vor allem mit dem Argument abgelehnt, mit der Linken sei die Haushaltssanierung des Landes nicht zu machen. Ernst mahnte die SPD, mit ihrer Festlegung auf eine Große Koalition an der Saar werde sie „eine Bruchlandung“ erleiden.
Auch mit Blick auf die Bundestagswahl warnte Ernst die SPD vor „Ausschließeritis“. „Wenn die SPD ihre politischen Versprechen ernst nimmt, wird sie einsehen: ohne uns geht es nicht.“ Alle Umfragen sprächen dafür, dass Schwarz-Gelb im Bund abgewählt werde und Rot-Grün keine Mehrheit bekomme. „Ich kann die SPD nur warnen: Wer links blinkt und rechts abbiegt, wird zum Geisterfahrer und endet als politischer Bruchpilot“, fügte Ernst hinzu.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte vor wenigen Tagen ein Bündnis mit der Linken nach der Bundestagswahl erneut ausgeschlossen. Der Kurs wird auch Thema bei der SPD-Vorstandsklausur sein, die am Sonntag in Potsdam beginnt.

07:01
Das wird wohl nicht passieren - mit einer Regierungsbeteiligung der Linken müsste die SPD ja große Teile ihres Wahlprogrammes durchsetzen - da wird die SPD doch lieber Juniorpartner der CDU/CSU - und kann dann sagen:" Leider konnten wir uns in der Koalition mit gnicht durchsetzen, aber wir haben gekämpft!"
06:51
Wie dämlich wäre die SPD, wenn sie sich auf so ein Angebot einlässt.
Herr Ernst und die anderen Retter der Entrechteten, die in der Linken eine Heimat gefunden haben, sehen ihre Fälle schwimmen und versuchen sich jetzt mit allen Mitteln an den Futtertrog zu klammern.
Schließlich möchte Herr Ernst doch seien Berghütte und den Porsche behalten und jeder kleine Linke Dorffuzzi möchte mit absahnen.
20:43
Kollege Ernst von den Linken hat den Finger auf die politische Achilles -Ferse bei der sog. SPD gelegt.
Die SPD schafft mit den Grünen zusammen auf Bundesebene niemals die Kanzler -Mehrheit!
Selbst wenn man -wie selbstverständlich - die Grünen mit der SPD addiert.
Dass es auch anders geht ,dies hat ja die eben gescheiterte Jamaica - Koalition im Saarland gezeigt!
Selbstverständlich spielt die Linke für die -nach wie vor - tief enttäuschten Millionen an ehemaligen Stammwählern der SPD so etwas wie ein politisch -moralischer Aufpasser ,
Anders formuliert:
Will die SPD tatsächlich den Kanzler stellen , nach der nächsten Bundestagswahl , was man bei Herrn Gabriel mit einigem Zweifel belegen muss ,dann schafft sie dies nur mit der Linken !
Denn nur die Linke garantiert dafür ,dass die Seeheimer und andere neoliberale U -Boote innerhalb und außerhalb (bei den Grünen) in Schach gehalten werden können.
Für eine starke Linke!!!
19:33
b.kloppt,
es ging hier um Bund und Land......ich weiss.....wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Was sagen Sie eigentlich dazu, das die fdp-deppen bei 2-3-1-2% rummachen.
Kann es.....ach was..
KomischDasAlles, wohlzufrieden, usw
Richtig erkannt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Wann sind Wahlen im Bund?
Wann sind Wahlen im Saarland?
Kapiert warum es im Kommentar #8 geht.
Wenn nicht, auch egal.
Die Klientelpartei FDP fliegt, was ich gut finde, mit höchster Wahrscheinlichkeit aus den BT.
Wenn die Linke so weiter macht, vielleicht noch ein bisschen zulegt, wie in den letzten Jahren, dann fliegt die nächste Klientelpartei mit der FDP aus den BT.
Was ich auch gut fände.
Die Chancen dafür stehen nicht schlecht.
5% Verlust seid den BT Wahlen, sind eine gute Voraussetzung dafür.
19:33
Das Saarland wir rot-rot-grün als Vorreiter für den Bund. Die Weichen sind gestellt, zum scharfen, linkem Abbiegen.
19:16
Kraft ist aus NRW.
Was hat sie mit dem Saarland zu schaffen.
Der Spitzenkandidat für das Saarland ist, Heiko Maas.
Und die Aussage von Maas ist eindeutig.
Frau Wagenknecht Kanzlerin?
Bevor dieses geschieht, Ironie an, wird Rössler Kanzler, Ironie aus.
18:48
Sie sind schon wieder (absichtlich?) nicht richtig informiert. So denkt die "S"PD in Person von Hannelore Kraft über das Linke Angebot:„Im Moment sind wir überhaupt noch nicht auf dem Weg, Koalitionen zu definieren oder auszuschließen. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, erst mal über die Inhalte zu reden“, sagte die NRW-Ministerpräsidentin gestern. Sind Sie ganz beruhigt. Kanzlerin Sarah Wagenknecht hat Zeit, aber sie kommt so sicher wie das Amen in der Kirche...
18:24
So denkt die SPD darüber:
http://www.presseportal.de/pm/65487/2189080/neue-westfaelische-bielefeld-spd-oskar-lafontaine-auch-in-der-zweiten-partei-gescheitert
Zitat:
Bielefeld (ots) - Bielefeld. Nach Ansicht des parlamentarischen Geschäftsführers der SPD, Thomas Oppermann, ist "Lafontaine jetzt auch in der zweiten Partei politisch gescheitert." Das sagte Oppermann im Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagsausgabe).
Lafontaine versuche sich an die SPD zu klammern und auf Rot-Rot an der Saar zu setzen, "aber unser Spitzenkandidat Heiko Maas macht das nicht mit, denn die Linke ist im Saarland nicht fähig und nicht willens, Regierungsverantwortung zu übernehmen".
Zitat Ende:
Oppermann und Maas haben mit ihrer Meinung vollkommen recht.
Jeder hat das Recht zu sagen was er denkt. Für mich ist das nicht unbedingt wichtig.
Wichtig ist, dass man ein politisches Konzept hat was stimmig ist und dem zunehmend intelligenteren Wählern vermitteln muss. Seit Schröder ist die SPD eine sPd geworden und somit unwählbar geworden, wie es die richtigen Zahlen beweisen.
Sie können gerne von Ihrem Berufstand aus gesehen, anderer Meinung sein. Aber der gemeine Malocher wird sich mehr und mehr in der wahren SPD wohlfühlen. Wer könnte das nur sein?
18:13
Eine mittlerweile auf 7% abgesackte Partei, Linke, will mit einer 29% Partei, SPD, die Regierung stellen.
Ich fasse es nicht.
Na jetzt haben Sie aber die Zahlen schön zurecht gebogen.
Weech miit der Flasche aam Haals.
Die Flaschen am Hals, haben andere.
Aber die Zahlen können Sie hier nachlesen
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
17:48
@spiritus2008
Zu: Das alles ist eine Missachtung des Wählerwillens und verlogen. Aber darin hat die SPD ja schon langjährige Erfahrung.
So auch erkennbar bei den Landtagswahlen in sachsen Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg und Meck-Pom.
Wie verlogen die sPD ist zeigte bereits Gabriel vor kurzer Zeit wo er abermals von einer großen Koalition im Bund sprach.
Gabriel ist genau so wie Merkel ein Fähnchen im Wind und ändert seine Meinung so schnell wie seine Socken.