Liebe Opfer der A40!
04.07.2012 | 18:44 Uhr 2012-07-04T18:44:00+0200
Es ist ganz einfach so: 350 Kilometer Blech am Stück kann man nicht verstecken. Wir sollten also damit rechnen, dass es chaotisch wird von Samstag an, wenn die, besser: unsere A40 gesperrt wird und circa 70 000 Autos anderswo langfahren müssen.
Es ist ganz einfach so: 350 Kilometer Blech am Stück kann man nicht verstecken. Wir sollten also damit rechnen, dass es chaotisch wird von Samstag an, wenn die, besser: unsere A40 gesperrt wird und circa 70 000 Autos anderswo langfahren müssen .
Es mag ja sein, dass es noch das kleinste Übel ist, einmal schmerzhaft zu sanieren anstatt lange und dauernd, aber dafür mit weniger Schmerzen verbunden. Jedoch bleibt ein Übel ein Übel. Und Sätze vom Kaliber „Einen Plan B gibt es nicht“ klingen eher nach Dauerregen als nach Sonnenschein. Es ist für das Revier ein noch nie dagewesenes logistisches Großexperiment. Das Wesen von Experimenten ist die Unvorhersagbarkeit ihres Ausgangs. Hoffen wir also auf die Klugheit der Planer und die Geduld unserer Arbeitgeber.
Hat sich die Straße vor Ihrer Haustür über Nacht in eine Ersatzautobahn verwandelt? Raubt Ihnen der Lärm den Verstand? Brauchen Sie zwei Stunden länger für den Weg zur Arbeit? Oder finden Sie die ganze Aktion einfach völlig sinnlos? Schreiben Sie uns im A40-Sorgen-Forum.
A-40-Chaos-Telefon
Ihre WAZ, liebe Leser, will in diesen Monaten mehr noch als sonst an Ihrer Seite sein. Wir richten deshalb für Sie ein A40-Chaos-Telefon ein. Anna Gemünd (0201/804 6515) ist jeden Tag für Sie da. Rufen Sie uns an, erzählen Sie uns, was Sie erleben auf der Hauptstraße des Reviers (vielleicht finden Sie ja auch im Stau neue Freunde), auf den Ausweichrouten, im öffentlichen Nahverkehr, auf dem Rad. Ihre Tipps sind unser Auftrag: Wir werden recherchieren, warum etwas nicht läuft, wie es laufen sollte.

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