Liberale wollen Ende der Debatte um Westerwelle
30.08.2011 | 07:46 Uhr 2011-08-30T07:46:57+0200
Berlin. Guido Westerwelle ist angezählt, will aber um sein Amt als Außenminister kämpfen. Nach Medienberichten könnte Westerwelle auf der heute beginnenden Klausurtagung von seiner Partei eine klare Entscheidung fordern. Bahr weist die Gerüchte zurück.
Die FDP-Spitze bemüht sich um ein Ende der Debatte über den Verbleib von Bundesaußenminister Guido Westerwelle im Amt. Führende Parteimitglieder stellten sich unmittelbar vor Beginn der Herbstklausur der Bundestagsfraktion am Dienstag in Nordrhein-Westfalen hinter den Ressortchef. Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet, der Freidemokrat erwäge, die Vertrauensfrage zu stellen. Fraktionschef Rainer Brüderle wies die Gerüchte zurück.
Westerwelle hatte auf diese Art schon vor fünf Monaten die Debatte über seinen Posten als Chefdiplomat beendet. Damals waren die Spitzengremien der FDP zusammengekommen, um nach dem Rückzug Westerwelles als Parteichef über die künftige Führung zu beraten. Der Minister sagte bei der Sitzung von Vorstand und Fraktion dreimal, dass diejenigen, die Einwände haben, dass er seine Arbeit noch für den Rest der Legislaturperiode macht, sich melden sollten. Das tat niemand.

22:14
Man könnte auch sagen, er kam mit der Rolle des Oppositionspolitikers nicht zurecht und hat alles versucht, an der Regierung zu bleiben. Das unterscheidet ihn kaum von den Politikern sämtlicher Coleur heutiger Zeit.
Und *********. Glauben Sie es oder glauben Sie es nicht. Da ihnen diese Tatsache nicht in den Kram passt, glauben Sie sie nicht. Was solls. Mich stört es nicht. Ich bin nicht hier, um Sie zu bekehren.
21:58
#39
Steine_sind_Steine
Bei allem Respeckt,
entweder sind Sie schlecht und oberflächlich informiert, oder ein Ignorant.
Wissen Sie wirkilich nicht wie offt der Herr Mende seine Meinung geändert hat, und den politischen Kurs wechselte, nur um seiene Haut bzw.seinen Posten zu retten?
********* ? ! Oh Mann, welches Märchen wollen Sie uns denn hier auftischen?
14:59
Egal,ob Fehler oder Mobbing zur Diskussion über Westerwelle geführt haben,er sollte m.E. zurücktreten.Aber sowas wie persönliche Ehre oder Stolz gibt es ja wohl nicht mehr.
Speckrolle
10:35
@ #57
Selbst in den USA glaubt kein Mensch mehr das Märchen, dass man nur durch harte Arbeit vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann.
09:56
Die FDP brauch Westerwelle noch,den wenn sie die komenden Landtagswahlen verlieren( unter 5%) dann brauchen sie doch einen Sündenbock und der heißt dann Westerwelle
09:28
# 52
Als ich 1964 in die Lehre ging hat mein Chef mir gesagt: Junge durch arbeiten wir man nicht REICH,
REICH wird man nur wenn man andere bescheißen kann. Und was soll ich sagen er hat recht gehabt.
21:21
#51 comptur.
Dass ich so etwas noch mal erleben würde,das hätte ich auch nicht gedacht.
Ich muß ihrem Kommentar ein Lob aussprechen und Ihnen mal zu hundert Prozent recht geben.
Wie übrigens auch Westerwelles Libyen -Politik so falsch nicht war.
Daran ändert auch die Tatsache nichts ,dass die von Ihnen -comptur - sehr gut zusammengefasste sog. Politik des Polit - Rohrkrepierers Schröder im Wesentlichen von sämtlichen Parteien des deutschen Bundestages -mit Ausnahme der Linken ;Gott sei Dank - mitgetragen worden ist.
Und was nun die scheinheilige Debatte bezüglich Libyen -Politik betrifft ,so bemüht man sich in interessierten deutschen Kreisen -via Massenmedien - nicht den Anschluss bei den neuen Rebellen -Machthabern in Sachen Geschäftemacherei zu verpassen.
Man jubelt prinzipiell den Siegern zu.
Was schert da das früher die deutsche Außenpolitik bestimmende Prinzip des Gewaltverzichtes?
Insbesondere die Kritik des früheren Ex -Turnschuh -Aussenministers Joschka Fischer in Sachen Libyen -Politik zeigt ,wer eigentlich der außenpolitische Täter bezüglich der Aufgabe dieses ehemals hoch gehaltenen Ur-Prinzips der deutschen Außenpolitik war.
Es war die Rest -SPD zusammen mit den gutbürgerlichen Grünen.
Herr Joschka Fischers Vorliebe für den Einsatz von Nato -Bomben zur Konflikt -Lösung konnten wir Zeitzeugen schon im Jugoslawien -Bürgerkrieg mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen.
Und ein derartiger grüner , prinzipieller Wendehals meldet sich hier - angeblich kritisch - zu Wort.
Die Grünen sind als - das System tragende - Ersatz-Partei für die FDP schon weit entwickelt.
Auch in Sachen Außenpolitik.
Ekelhaft!
18:18
## Bei 52 und 58 handelt es sich offenbar um multible Personen....eine vernünftige Diskussion ist nicht möglich.....da Alle Schuld haben nur nicht CDU / CSU und FDP und deren agierenden Personen......und der Satz ist fantastisch...wir Schreiber hier sind nur neidisch auf diese Personen in der FDP, weil sie es im Leben zu etwas gebracht haben... das ist der Witz des Tages..ich lach mich schlapp....
und wenn 52 u. 58 nicht mehr weiter wissen fangen sie an Schreiber zu beleidigen.....
Man seit ihr traurige Gestalten.......
17:57
#53
Hätte die Oppositionspartei FDP den Herrn der sich vor Gericht hat bestätigen lassen hat, daß seine Haare nicht gefärbt hat, erschießen sollen. Die Mehrheit lag doch bei Rot/Grün und die echte Klientelpartei sind die Grünen.
Die SPD hat nicht einmal gemerkt, daß zu dieser Zeit der Schwanz mit dem Hund gewackelt hat.
17:47
@ EU4ever
Kommt bei Ihnen gleich das Märchen, dass alle, die es zu was gebracht haben, es ererbt oder erschlichen haben?