Lehrer fordern nach Amoklauf Gefahrenzulage
16.03.2009 | 11:37 Uhr 2009-03-16T11:37:00+0100
Berlin/Winnenden. Nach dem Amoklauf in Winnenden fordert der Philologenverband laut einem Medienbericht eine bessere Lehrerbezahlung oder eine Gefahrenzulage. Lehrer würden in ihrem Beruf immer öfter zum Hassobjekt.
Vor dem Hintergrund des Amoklaufs von Winnenden setzt sich der Philologenverband für eine bessere Lehrerbezahlung oder eine Gefahrenzulage ein. Der Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger sagte der «Bild»-Zeitung: «Der Amoklauf hat erneut gezeigt, dass Lehrer in ihrem Beruf immer öfter zum Hassobjekt werden. Man könnte jetzt über eine Art Gefahrenzulage nachdenken.» Zumindest müssten Lehrer finanziell besser gestellt werden, sagte Meidinger dem Blatt zufolge. Damit würde gleichzeitig deutlich gemacht, wie schwierig und komplex der Lehrerberuf geworden sei.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche zeigte Sympathien für die Position. Die «Bild»-Zeitung zitierte sie mit den Worten: «Der Lehrerberuf wird auch vor dem Hintergrund von Gewalt immer schwieriger. Eine Diskussion über spezielle Gehälter halte ich deshalb für richtig.»
Innenminister beraten über Jugendgewalt
Die Innenminister der G-6-Staaten und der USA haben in Berlin über das Thema Jugendgewalt beraten. Auch der Amoklauf von Winnenden sei zur Sprache gekommen, erklärte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Ziel sei es, von den Erfahrungen der anderen zu lernen. Zur Frage strengerer Waffengesetze sagte Schäuble: «Die strengste gesetzliche Regelung nützt natürlich nichts, wenn die Einhaltung nicht gewährleistet ist. «
An der G-6-Sitzung nahm auch US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano teil, mit der sich Schäuble am Samstag erstmals getroffen hatte. Eine intensive Kooperation mit der neuen US-Regierung in Sicherheitsfragen sieht Schäuble als wichtiges Anliegen.
Bei dem Amoklauf des 17-jährigen Tim K. an der Albertville-Realschule in Winnenden wurden drei Lehrerinnen erschossen.
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01:09
mal ne Frage: Wenn das alles so toll als Lehrer ist, wieso will es eigentlich keiner mehr machen?
22:30
A 13 ?
Studienrat?
Überfordert?
Tickt ihr nooch richtig?
Prüft mal im Beamtenbesoldungsgesetz nach, was ein Hauptfeldwebel in Afghanistan verdient.
Und dan prüft mal SEIN Risiko.
Und SEINE Versorgung, wenn mal was schief geht.
Und die stehen nicht ihrer eigenen staatlich herangezüchteten Brut gegenüber, sondern einer extrem feindlichen Gesellschaftsform.
Ich hatte schon nach der 13.ten die Schnauze so was von voll von diesen Sozialschmarotzern, aber bei solchen unverschämten Forderungen, da soll doch der Bär ins Kettenhemd schei###.
Wenn ihr mehr Sicherheit vor euren Schülern braucht, dann macht es wie eure minder befähigten Kolleg_Innen. Geht in die Politik.
Wenns für die Große nicht mehr reicht - macht es wie die Grünen, Psychiater suchen - Kinderphobie bescheinigen lassen - und ab in die Kommunalpolitik.
Mensch - die Pennäler vom Philologenverband möchte ich mal drei Tage unter meiner Kuratel in einer richtig gemeinen Metall-Ausbildungswerkstätte haben.
Danach sind die aber so was von geheilt.
Sakra
22:06
Ich finde es einfach nur seelisch arm, eine solche dreiste Forderung nach dem schrecklichen Ereignis in Winnenden zustellen. Es gibt Lehrer, die sollte man nicht für eine Stunde auf Schüler loslassen. Meine heute fast 30jährige Tochter wurde von dem Schulleiter gemobbt. Das ging so weit, dass sie einmal sagte, dass sie ihn am liebsten am Bahnhog vor dem einrollenden Zug schubbsen würde. Zum Glück gab es eine Schulpsychologin die die Nöte erkannt hat und wir als Eltern sind über das Schulamt bis hin zum Kultusminister. Heute ist meine Tochter Akademikerin und hat mit den Erlebnissen immer noch ein Problem. Ein Klassentreffen käme für sie nie in Frage denn die Mitschüler verbindet sie mit negativen Erfahrungen an diese Zeit. Ich möchte an dieser Stelle nicht den Lehrern von Tim eine Schud zuweisen, aber ich denke, dass sich die Entwicklung von Tim über Jahre aufgebaut hat und das auch die Schule die esrten Anzeichen nicht bemerkt hat. Die meisten der heutigen Pädagogen sind wahrhaft überfordert und können nicht mehr gemeinsam mit einem Elternhaus die Entwicklung der anvertrauten Kindern positiv beeinflussen. In meinem Bekanntenkreis sind zwei Lehrerinnen die selbst mit der Erziehung der eigenen Kinder überfordert sind. Wie können solche Lehrer einen Klassenverband mit 30 oder mehr unterschiedlichen Charakterien betreuen?
Wegschauen und Stoff durchkauen, dass wird doch nur noch in den Schulen praktiziert. In Erinnerung an meine Schulzeit glaube ich, dass die Lehramt eine Berufung und keine Alternative war. Wenn hier Gelder zur Verfügung gestellt werden, dann bitte für pädagogische Nachschulungen, denn aus meiner Erfahrung gehören Lehrer regelmäßig auf den Prüfstand. Im übrigen, ein Polieibeamter setzt täglich im Dienst sich unerwarteten Gefahren aus. Sie werden schlechter bezahlt, gehen erst viel später in den Ruhestand und tragen Kosten für die notwendige Kugelschutzweste selber, haben aber seit neuerdings den Vorteil. kostenlos Sport betreiben zu können, denn das Pensionsalter wurde um zwei Jahre nach oben gesetzt.
Es ist beschämend, dass die Lehrer nun aus dem tragischen Ereignis Kapital schlagen wollen und es beweist, wie gedankenlos, rücksichtslos und emotionslos die Lehrer von heute agieren. Traurig ist, dass man ohne Gefahrenzulage für Kinderseele diesen Leuten Kinder überlassen muss.
18:04
Ich möchte auch eine Gefahrenzulage, wenn ich nach Einbruch der Dunkelheit durch Gelsenkirchen laufen muß.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/3/15/news-114509960/detail.html
16:21
Jeder Angestellte in einer Spielhalle, im Kassenbereich eines Supermarktes/Discounters, in einer Bank oder Postfiliale hat subjektiv ein höheres Risiko Opfer eines bewaffneten Überfalls zu werden.
Diese von mir genanten Personengruppen habe eine Gemeinsamkeit:
sie haben allesamt ein deutlich geringeres Einkommen, als ein Lehrer .
15:56
Die Chance diese zu erhalten ist gar nicht so schlecht, wo doch der Bundestag und die Landtäge voll von Lehrern sind.
Die Möglichkeit tötlich von einem Amokläufer getroffen zu werden ist ähnlich wie beim Lotto
sehr gering.
15:21
Wow, zum Thema gibts ja einen Extra Blog.
Ich zitier mich mal:
.....Schon eher amüsant, nein - es schwankt zwischen erbärmlich und amüsant, finde ich diesen Versuch des Leherverbandes, aus dem Geschehen Kapital zu schlagen.
Liebe LehrerInnen, eure Schüler erhalten auch keine Gefahrenzulage, oderl überhaupt helfende Zuwendung, wenn sie den so zahlreichen lehrerischen Befindlichketen, - psychischen Defiziten wäre treffender, aber auch irgendwie zu hart, nicht? :), gnadenlos ausgeliefert sind.
Später, wenn son Lehrer, sone Lehrerin pensioniert ist, heißt es dann: ja, ja, der/die war schon so ein Original. Zweifelhaft, wie dieser Ruf entstanden ist, wieviel Kinder-/Schülerleichen da im Keller schlummern. (Nein, nicht in echt, aber das sagt man ja so, nicht wahr? )
Gruß
13:54
lol - sicher nicht... unsere Lehrer machen keinen Unterricht,,, geben eine Aufgabe und kontrollieren die über Wochen nicht, wenn überhaupt... die Lehrer melden sich krank, ohne Ersatzunterricht... oh, oder die Frau ist krank, da muss ein Lehrer natürlich auch zuhause bleiben...und Klassenarbeiten müssen im Unterricht korrigiert werden, weil, man will ja keine Minute der Freizeit verlieren.
Ja, Lehrer sind überfodert...die großen Klassen sind lernhinderlich, aber das liegt an den Politikern, dem System.... die ganzen Lehrer, die mich unterrichten, verdienen zu 80 % sicher nicht einen Euro mehr fürs Rumsitzen und nix tun!
13:51
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13:50
Was sollen die Lehrer mit 30 Schülern in einer Klasse denn ausrichten? Die Eltern sind gefragt! Aber wenn die Eltern kein Interesse an ihren Kindern haben, ist es kein Wunder das die Kinder seelisch durchdrehen. Denn kein Lehrer kann die elterliche Liebe ersetzen!!!!!
Lehrer können im Unterricht nicht das aufholen, was die Eltern daheim versäumen.
Es ist ja ach so leicht die Verantwortung auf die Lehrer abzuwälzen.
Ich finde das Lehrer unterbezahlt und überfordert sind. Oder wer von den Vorredner arbeitet von morgens 8 Uhr bis abends 22 Uhr, führt in der Freizeit Elterngespräche, korrigiert am Wochenende Klassenarbeiten?
Ich bin selbst kein Lehrer, aber ich muß für diesen Berufsstand endlich mal eine Lanze brechen. Diese Personen sind nicht zu beneiden. Gefahrenzulage halte ich auch für überzogen, aber sie müssen generell für ihren Job mehr Bezahlung erhalten!