Laschet kritisiert Rüttgers’ Stil
09.08.2010 | 06:45 Uhr 2010-08-09T06:45:00+0200
Dortmund.Der ehemalige NRW-Familienminister Armin Laschet (CDU), der sich zum Chef der Landes-CDU wählen lassen will, kritisiert indirekt den Stil des abgewählten CDU-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers.
„Wir dürfen anderen Parteien nicht nachlaufen. Wir dürfen nicht so tun als wären wir eine bessere SPD oder eine „Arbeiterpartei“, sagte Laschet den „Ruhr Nachrichten“ (Montagausgabe). Rüttgers hatte sich während seiner Amtszeit selbst den Titel „Arbeiterführer“ gegeben.
Auch die Bundesführung der CDU kritisierte Laschet, ohne Namen zu nennen: „Wir müssen konkrete politische Entscheidungen wieder stärker aus unseren Grundwerten begründen, statt sie als alternativlos darzustellen. Das ist in der Vergangenheit, etwa in der Bankenkrise, zu häufig geschehen.“
NRW-CDU soll einflussreicher werden
Als Landesvorsitzender will Laschet den Einfluss der NRW-CDU auf den Kurs der Union stärken. „Ich habe den Anspruch, mit meiner Kandidatur die NRW-CDU wieder zur christdemokratischen Denkfabrik auch für die Bundes-CDU zu machen“, sagte er dem Blatt. Laschet deutete an, dass er als NRW-Vorsitzender Anspruch auf einen Posten als Bundes-CDU-Vize erheben wolle: „Üblicherweise war das so.“ Über die Frage sei aber noch nicht entschieden worden. (ddp)

12:00
Diese CDU-Politiker sind doch alle austauschbar, die interessieren sich überhaupt nicht für die Interessen der normalen Gesamtbevölkerung. Wie ein typischer CDU-Politiker zur bevölkerung steht sieht man momentan wunderbar am Verhalten von Adolf Sauerland, besser kann man es nicht beschreiben...
11:50
Laschet: Wo blieb diese Kritik zu Rüttgers Amtszeit? Da sieht man mal wieder, wie offen die Partei mit sich umgeht. Hauptsache Pöstchen und den Kopf in den Sand. Von diesen Typen haben wir viel zu viel in Deutschland. Auch Merkel umgibt sich mit vielen solcher Typen. Das ist keine demokratische Politik mehr für die Menschen unseres Landes. Es ist politische Diktatur. Und die Wähler sagen danke.
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09:14
Vom Arbeiterführer in die christdemokratische Denkfabrik - na, da werden die Köpfe aber rauchen bei der NRW-CDU.
08:36
NRW habt Ihr verloren gehen lassen,nun braucht
Ihr nicht mehr zetern. MfG H-R G.