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Politik

Land streitet über Pension mit 67

26.04.2007 | 16:47 Uhr

Wie lange Beamte in NRW künftig arbeiten müssen, bleibt unklar. Raffelhüschen für 68 als Altersgrenze

Essen. Wegen eines Streits zwischen zwei Ministerien kommt die Übertragung der Rente mit 67 auf die Beamten in Nordrhein-Westfalen nicht voran. Auf WAZ-Anfrage verwiesen sowohl Innen- als auch Finanzministerium jeweils auf das andere Ressort. Es will sich auch kein Minister darauf festlegen, in NRW die Pension mit 67 einzuführen.

Während der Bund die Rentenreform "wirkungsgleich" auf seine Beamten überträgt, müssen alle Länder eigene Gesetze beschließen. Das kann dazu führen, dass Beamte in einem Land länger arbeiten müssen als im anderen. Baden-Württemberg etwa will die Pension mit 67 schon bis 2018 einführen, also elf Jahre früher als die Rente mit 67.

Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen kritisiert das Zögern von Ländern wie NRW. "Die haben eine Heiden-Angst vor dem Beamtenapparat", sagte er der WAZ. Aufgrund der überdurchschnittlichen Lebenserwartung von Beamten plädiert Raffelhüschen sogar dafür, sie erst mit 68 in Pension gehen zu lassen. Bericht Wirtschaft

Von Stefan Schulte

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