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Verbalattacke

Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve

14.05.2009 | 15:34 Uhr
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve

Berlin. Oskar Lafontaine ist für lautstarke Attacken bekannt. Nun nahm er sich die DDR-Vergangenheit der Bundeskanzlerin vor. Angela Merkel habe in der DDR zur Kampfreserve der SED gehört, wetterte der Chef der Linkspartei.

Der Chef der Linkspartei, Oskar Lafontaine, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer DDR-Vergangenheit attackiert. Die CDU-Chefin müsse ihre eigene Geschichte aufarbeiten, forderte Lafontaine in einem am Mittwoch veröffentlichten «Spiegel-Online»-Interview. «Sie war FDJ-Aktivistin für Agitation und Propaganda. Damit gehörte sie zur Kampfreserve der Partei», erklärte er.

Im Bundestag zeigt sie ihm die kalte Schulter: Oskar Lafontaine vorne am Rednerpult, Angela Merkel scheinbar desinteressiert im Hintergrund. Foto: ap

Lafontaine kritisierte Merkel für ihre Aussage, sie wolle die Linke auch künftig an deren Haltung zur DDR-Vergangenheit messen. Dies sei ein «interessanter psychologischer Fall», denn die Menschen neigten dazu, ihre eigenen Fehler anderen vorzuwerfen. Lafontaine hatte Merkel bereits vor einem Jahr in einer Fernsehsendung als «überzeugte Jungkommunistin» eingestuft.

Laut offiziellen Angaben des Deutschen Historischen Museums war Merkel seit circa 1968 als Schülerin aktives Mitglied der SED-Jugendorganisation «Freie Deutsche Jugend» (FDJ) und gehörte der FDJ auch während ihres Physikstudiums an. Merkel hat sich zu ihrer FDJ-Mitgliedschaft selbst schon öffentlich geäußert. Auf ihrer persönlichen Homepage «angela-merkel.de» fehlen jedoch Angaben dazu.

"Die DDR war kein Rechtsstaat"

Lafontaine wollte die DDR in dem Interview nicht als Unrechtsstaat bezeichnen. «Die DDR war kein Rechtsstaat, das ist die viel präzisere Antwort», sagte der Partei- und Fraktionschef der Linken.

Zurzeit sorgt die Veröffentlichung von Auskünften zur DDR-Vergangenheit des sächsischen Regierungschefs Stanislaw Tillich für erheblichen Wirbel. Die oppositionelle Linkspartei forderte den CDU-Politiker am Dienstag zum Rücktritt auf. Sie warf ihm vor, falsche Angaben in einem Personalfragebogen zu seiner Vergangenheit gemacht zu haben. Auch habe er nachträglich Fragen des Fragebogens fälschen lassen. Ähnliche Vorwürfe kamen auch vom Koalitionspartner SPD. (ap)

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Kommentare
16.05.2009
20:12
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #160

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15.05.2009
20:08
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von Abgebrühte Gebrüder | #159

Unsere Frau Bundeskanzlerin war ja letztens zur Besichtigung des ehemaligen STASI-Gefängnisses Hohenschönhausen. Dort referierte die Tochter des Professor Havemann in sehr beeindruckender Weise über die persönlichen Erlebnisse. Nun lese ich hier im Forum, daß damals auch eine FDJ lerin namens Merkel mit Wache vor dem Haus der Havemanns verrichtet haben soll. Hoffentlich kam es nicht zu einer unangenehmen Begegnung!

15.05.2009
19:39
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von unterraiter | #158

Schaut Euch mal die nichtssagende EU-Wahlwerbung der CDU an. Einfallsloser geht es nicht. Eine Niveau eines Sonderschülers!

15.05.2009
13:09
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von immerNett | #157

Kuba hast du auch mal eine eigene Meinung? Ich sehe hier nur, wie du andere Meinungen beurteilst. Aber eine eigene Meinung zu haben trau ich dir aber auch nicht zu. Plapperst nur zu gern unqualifiziertes dummes Zeug.

14.05.2009
22:30
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #156

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.05.2009
19:03
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von Sozialerdemokrat | #155

Doch inhaltliche Papier gibt es schon. Man muss sie aber lesen, um sie kritisieren zu können. Das macht Arbeit, aber einige Kritiker der Linken arbeiten nicht gerne.
Ein Punkt ist zum Beispiel die Arbeitszeit. Eine gesetzliche 40 Stunden-Woche macht nicht viel Sinn, weil sie zu unflexibel ist. Die 35 Stundenwoche schafftr nur in Teilbereichen der Wirtschaft neue Arbeitsplätze.

14.05.2009
18:33
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von Der einzig wahre Rüdiger | #154

Eine inhaltliche Kritik kann es nicht geben,Sozialerdemokrat,weil die LINKEN keine Inhalte haben.Und wo nix ist......

14.05.2009
18:25
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von Sozialerdemokrat | #153

Es steht schlecht um CDU und SPD. Eine wirksame Strategie gegen die Linke haben sie nicht gefunden. Mit primitivem Antikommunismus kann man auch nur wenige Primitive überzeugen. Heiner Geißler: „Sie können im Jahre 2008 keinem aufgeklärten Bürger mehr weismachen, dass bei rot- rot der Kommunismus die Macht übernimmt.“ Die CDU hat dann auch das Problem, dass die Ost-CDU eine Partei war, die das DDR-System aktiv gestützt hat. Auch Angela Merkel hat ja durchaus in der FDJ aktiv mitgemacht. Die Propaganda gegen die Person Lafontaine wird auch nicht überzeugen. Da fragt man sich, warum die Gegner der Linken es nicht mit inhaltliche Kritik versuchen. Die intellektuellen Fähigkeiten dafür dürften einige von ihnen doch haben. In der CDU und SPD gibt es doch intelligente Leute. Aber dazu fehlen wohl die inhaltlichen Alternativen. Die neoliberale Ideologie von SPD, FDP und CDU/CSU ist gescheitert. Aber Alternativen dazu gibt es noch nicht. So versucht man sich durchzuwurschteln um nach den Wahlen den Bürgerinnen und Bürgern die Rechnung zu präsentieren. Aber die nächsten Wahlen kommen schon 2010. Immerhin hat Merkel jetzt die Steuersenkungen verschoben, vor 2012 solle es keine geben. Dieser geplanter Wählerbetrug war zu offensichtlich. Steuerausfälle von 45 Milliarden, Steuersenkungen , Mehrausgaben und Haushaltskonsolidierung. Wie sollte das schon zusammengehen? Ich wüsste, wie man die Linke in Bedrängnis bringen könnte. Aber dazu müsste man ein soziales Alternativprogramm entwickeln.

14.05.2009
18:15
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von goeast | #152

Lafontaine galt lange als politischer Enkel von Willy Brandt. Der linke Berliner Sozialdemokrat Harry Ristock bezeichnete ihn im März 1987, ausgerechnet im Gespräch mit einem hohen SED-Funktionär, sogar als Doppel-Enkel - als Enkel von Brandt und Honecker gleichermaßen. Brandt allerdings hat sich später von Lafontaine distanziert und diesem drei Monate vor seinem Tod im Oktober 1992 bei einem Treffen mit Kanzler Helmut Kohl Versagen nach der friedlichen Revolution in Ostdeutschland vorgworfen.

Brandt brach mit Lafontaine also lange bevor dieser mit der Sozialdemokratie brach. Den Saarländer als legitimen Enkel des Saarländers Honecker zu sehen, hat hingegen nach wie vor eine gewisse Plausibilität. Als Chef der Linken, einer Partei mit SED-Vergangenheit, ist er sozusagen in die Fußstapfen des letzten DDR-Diktators getreten. Auch ohne jemals wie Angela Merkel das FDJ-Hemdchen getragen zu haben.

14.05.2009
18:06
Lafontaine geißelt Merkel als SED-Kampfreserve
von Der einzig wahre Rüdiger | #151

Die LINKEN zerlegen sich selbst.Deshalb ist mir das Geschrei der kommunistischen Kommentatoren hier,im Prinzip vollkommen wurscht.
Nach der BTW wird es wieder eine WASG geben und der Spuk mit den Möchtegern-Politikern hat ein Ende.
Lafontaine verzieht sich schmollend ins Saarland und wird sich dort seine eigene DDR schaffen.
Die Mitglieder der dort ansässigen CDU und FDP werden durch eine Luftbrücke ausgeflogen,eine Mauer wird gebaut,(was Lafo dementieren wird Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten)
und kurz vor Neunkirchen der einzige Grenzübergang zur OBZ (Oskar besetzte Zone)errichtet.Wer jetzt noch schnell ins gelobte Land wechseln will,wie Manni z.B.hat bis zum September die Chance.
Oskar bekommt eine riesige Halle gebaut,in die 200.000 Pappkameraden installiert werden,damit der rote Napoleon seine Sucht zu Wut-und Schreianfällen ausleben kann.Und Deutschland kommt wieder zur Ruhe.

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