Bundestagswahl
Lafontaine attackiert SPD zum Linke-Wahlauftakt
04.09.2009 | 18:09 Uhr 2009-09-04T18:09:00+0200
Berlin. Klartext verlangt der Chef der Linken Oskar Lafontaine. Die Kanzlerin solle sich zu Absprachen mit Arbeitgeberverbänden zwecks Vermeidung von Entlassungswellen vor der Wahl äußern. Und der SPD unterstellte er, dass sie wieder Kompromisse bei Mindestlohn, Steuern und Hartz IV eingehe.
Linke-Parteichef Oskar Lafontaine hat die SPD zum Auftakt des Bundestagswahlkampfes seiner Partei in Frankfurt am Main scharf angegriffen. Wenn die SPD nach der Landtagswahl in Thüringen wieder zur CDU laufe, «will sie keinen gesetzlichen Mindestlohn, keine gerechteren Steuern, keine Verbesserungen bei 'Hartz IV'», sagte Lafontaine am Freitag auf der Konstablerwache.
Lafontaine forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, sich zu Gerüchten der vergangenen Tage über angebliche Absprachen mit der Wirtschaft zu äußern. Mehrere Medien hatten berichtet, Merkel habe mit Arbeitgeberverbänden vereinbart, mit größeren Entlassungswellen bis nach der Bundestagswahl am 27. September zu warten. «Wenn das stimmt, dann wäre das Wahlbetrug», sagte der Linke-Chef.
Kritik an Sozialpolitik
Er bekräftigte außerdem seine Kritik an der Sozialpolitik der aktuellen sowie der früheren rot-grünen Bundesregierung. «Hartz IV» sei eine «Einladung zum Lohndumping» und außerdem ein «Angriff auf die Menschenwürde», sagte er. CDU, SPD, FDP und Grüne hätten mit ihrem Ja zu «Hartz IV» die Arbeit entwertet. «Arbeit muss sich wieder lohnen», sagte Lafontaine im Dauerregen vor rund 200 Zuhörern.
Altersarmut sei in Deutschland «millionenfach vorprogrammiert», betonte der frühere SPD-Politiker. Wer sein Leben lang 1000 Euro pro Monat verdiene, habe im Alter nur Anspruch auf 400 Euro Rente. Da die Grundsicherung höher liege, bekomme so jemand das Gleiche wie jemand, der nie gearbeitet habe. So etwas sei die «größtmögliche Zerstörung des Rentensystems». (ddp)

11:11
Wähle immer die Partei, die dem Godesberger Programm am nächsten ist. Heutzutage ist das nicht mehr die SPD
09:39
Anders als in der Vergangenheit sollten hier mal einige genau hinhören was uns Oskar zu sagen hat.
Hätten wir früher auf all seine Warnungen gehört, es wäre uns Allen eine ganze Menge negatives erspart geblieben !!
14:41
DIe Linke = PDS = SED = Mauerschützenpartei!
Wer hat vor nicht einmal 20 Jahren Menschen an der Mauer erschießen lassen?
Wer hat einen Todesstreifen angelegt?
Bei wem musste man 20 Jahre auf ein Auto warten, dass Schrott war?
Wer die linken Wählt, sollte einen Freiflug nach Nordkorea bekommen. Dort wird der Sozialismus noch praktiziert. Dort kann man dann die Ruhmestaten der Sozis bewundern!
14:19
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14:17
Wir bräuchten uns in Deutschland um keinen Mindestlohn zu streiten, wenn die Gewerkschaften in den vergangenen 50 Jahren um anständige Löhne und Gehälter gekämpft hätten und den Sozialabbau der SPD (Clement und Konsorten) gestoppt hätten. Leider sind die deutschen Gewerkschaften mit der SPD und den Bonzen so korumpiert, dass dieses nicht mehr möglich war/ist. Das Beispiel VW hat es aufgezeigt. Mit den deutschen Gerwekschaften ist leider kein Staat mehr zu machen, insbesondere auch nicht, weil die Gewerkschaftsbonzen meistens auch noch SPD-Parteibücher in der Tasche haben !!!!!!!
11:24
Bereits als b.kloppt b.kannt----Der größte Märchenerzähler in allen Foren ist r.kant, nicht mit IMANUEL verwandt .
10:48
Mal wieder der saarländische Multimillionär und Talk-Show-König Oskar Lafontaine. Niemand erzählt so schöne Märchen wie der Oskar.
Eigentlich sollte er die Linke doch in die: wünsch-dir-was-Partei umbenennen.
Seinen Wählern verspricht er das Paradies auf Erden und weiß nicht, wie er das anschließend bezahlen sollt.
Der gesamte Bundeshaushalt beträgt etwa 300 Milliarden € und der Märchenerzähler Lafontaine will für seine Finanzierung des Schlaraffenlandes mal eben schlappe 133 Milliarden ausgeben.
Da sieht doch selbst der verstockteste Linke, dass der Oskar nur versucht Dumme zu fangen, die anschlissend gewaltig ewnttäuschen muss, wenn er zugeben muss, dass das Geld überhaupt nicht vorhanden ist.
SED/DieLinke: Armut für Alle
10:40
klar, vllt. hätte die linke bei ihren plakaten mit fußnoten arbeiten sollen, weil offenbar nicht jeder die satire und ironie zu erkennen vermochte ...
es wurde ja schon an anderer stelle festgestellt, dass das parteiprogramm bei einigen vllt. zu hohe intellektuelle anforderungen stellt - so wurde z. b. der vergleich mit einer doktorarbeit angestellt sh.:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1904755_Wahlprogramme-unter-der-Lupe-Genauso-kompliziert-wie-eine-Doktorarbeit.html ...
... aber zum glück gibts ja die kommentarfunktion hier und anderswo, da kann entsprechend nachhilfe geleistet werden - was nicht nur ich auch immer wieder gerne tue ...
für soziale gerechtigkeit und gegen krieg -> mein herz schlägt links ...
10:18
Die Linke muß zwangsläufig den sozialen Part, den die spd Stück für Stück ohne Not aufgegeben hat, übernehmen .
09:12
@ imaz
Selbstironie ist doch eine sympathische Eigenschaft ;-)
Schönen Tag noch.