Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Politik

Kundgebung erinnert an rechte Krawalle in Hoyerswerda

22.09.2012 | 19:52 Uhr

Teilnehmer einer Demonstration haben am Samstag an die rechtsradikalen Ausschreitungen im sächsischen Hoyerswerda vor 21 Jahren erinnert. Die Polizei sprach von etwa 450 Teilnehmern, von denen der größte Teil aus anderen Städten und Bundesländern nach Hoyerswerda gereist sei. Die Kundgebung verlief den Angaben zufolge "lautstark, aber friedlich".

Hoyerswerda (dapd-lsc). Teilnehmer einer Demonstration haben am Samstag an die rechtsradikalen Ausschreitungen im sächsischen Hoyerswerda vor 21 Jahren erinnert. Die Polizei sprach von etwa 450 Teilnehmern, von denen der größte Teil aus anderen Städten und Bundesländern nach Hoyerswerda gereist sei. Die Kundgebung verlief den Angaben zufolge "lautstark, aber friedlich".

Die Polizei zählte zudem etwa 30 Gegendemonstranten. Zwei Männer im Alter von 28 und 30 Jahren seien in Gewahrsam genommen worden, da sie gegen das Vermummungsverbot verstoßen hätten. Gegen einen weiteren Mann und eine Frau werde zudem strafrechtlich ermittelt, da sie auf einem Balkon den Hitler-Gruß gezeigt hätten.

Vom 17. bis 23. September 1991 hatten Neonazis in Hoyerswerda Vertragsarbeiter und Asylbewerber in ihren Wohnheimen belagert und angegriffen. Mehr als 30 Menschen wurden damals verletzt.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7123183/create

Umfrage
Blitzer-Marathons sollen auf ganz Deutschland ausgedehnt werden . Was halten Sie davon?
 
Fotos und Videos
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Trauer um Margaret Thatcher
Bildgalerie
Begräbnis
Japan bringt Raketen in Stellung
Bildgalerie
Korea-Konflikt
Nackt-Protest bei Putin-Besuch
Bildgalerie
Femen
Aus dem Ressort
NRW fordert härtere Strafen gegen korrupte Ärzte
Gesundheit
NRW unterstützt einen Hamburger Gesetzentwurf im Bundesrat, der Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen mit bis zu fünf Jahren Haft bestrafen will. Die rot-grüne Landesregierung erhofft sich dadurch ein besseres Verhältnis zwischen Arzt und Patienten.
Papst Franziskus verzichtet auf Pomp und sucht Nähe zum Volk
Papst
Nach zwei Monaten wird das Denken des neuen Papstes langsam erkennbar: Franziskus verzichtet auf Pomp und predigt seinen Bischöfen und Priestern Armut und Demut - doch von Kirchenreformen spricht er nicht. Kirchenreform besteht für ihn darin, dass Gläubige ihren Auftrag als Getaufte ernst nehmen.