Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Politik

Künast will Grünen-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl werden

18.08.2012 | 07:58 Uhr
Foto: /dapd/Clemens Bilan

Die Grünen-Bundestagsfraktionsvorsitzende Renate Künast bewirbt sich für eine Spitzenkandidatur ihrer Partei für die Bundestagswahl 2013. Künast sagte dem Deutschlandfunk, sie bewerbe sich, weil eine Doppelspitze für die Bundestagswahl 2013 die ganze Breite und Stärke der Partei darstellen müsse.

Berlin/Köln (dapd). Die Grünen-Bundestagsfraktionsvorsitzende Renate Künast bewirbt sich für eine Spitzenkandidatur ihrer Partei für die Bundestagswahl 2013. Künast sagte dem Deutschlandfunk, sie bewerbe sich, weil eine Doppelspitze für die Bundestagswahl 2013 die ganze Breite und Stärke der Partei darstellen müsse.

"Ich glaube, dass ich gerade beim Thema soziale Gerechtigkeit, Kinder in den Mittelpunkt zu stellen, aber auch bei der Frage des Erhalts unserer natürlichen Lebensgrundlagen, des Naturhaushaltes, etwas beitragen kann und insofern grüne Kernthemen verbreite", sagte sie. Zuvor hatten Künasts Vorsitzkollege Jürgen Trittin und Parteichefin Claudia Roth ihre Hüte in den Ring geworfen. Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt warb in einer persönlichen Erklärung für eine Führungsmannschaft.

Unterstützung bekommt Künast bei ihrer Bewerbung aus dem Berliner Landesverband. "Renate Künast ist definitiv eine geeignete Spitzenkandidatin", sagte der Berliner Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener der Zeitung "Bild am Sonntag". Es sei gut, dass die Grünen-Basis jetzt eine echte Wahl habe. "Da es mehrere Bewerber gibt, muss es eine Urwahl geben", sagte er.?

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Der Wahlkampf geht in die heiße Phase, immer mehr Plakate zieren die Straßen. Was halten Sie von den Motiven, mit denen die Parteien auf Stimmenfang gehen?

Der Wahlkampf geht in die heiße Phase, immer mehr Plakate zieren die Straßen. Was halten Sie von den Motiven, mit denen die Parteien auf Stimmenfang gehen?

 
Aus dem Ressort
Warum der NRW-Landtag bisher Nebeneinkünfte nicht offenlegt
NRW
Nach der neuen Studie über die Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten wächst der Druck auf den NRW-Landtag, endlich auch mehr Transparenz für seine 237 Abgeordneten zu schaffen.
Immer mehr Mütter kehren früh in den Beruf zurück
Familien
Inzwischen arbeiten 41 Prozent der Mütter mit Kindern zwischen ein und zwei Jahren. Das geht aus den Auswertungen des Statistischen Bundesamts und einer "Prognos"-Studie hervor, die das Familienministerium vorlegte. Manuela Schwesig (SPD) feiert die Mütter als "Trendsetterinnen".
Geplante Hartz-IV-Reform sieht härtere Sanktionen vor
Hartz IV
Pedantisch und bürokratisch - mit diesen Vorwürfen sehen sich immer wieder Jobcenter-Mitarbeiter beim Anwenden von Hartz-IV-Regeln konfrontiert. Das will das Arbeitsministerium nun ändern. Vorschläge für eine kleine Hartz-IV-Reform liegen bereits auf dem Tisch.
Türkei übermittelt Armeniern erstmals offen ihr "Beileid"
Massaker
Fast 99 Jahre nach dem Massaker an Armeniern hat die Türkei sich erstmals offiziell dafür entschuldigt. Der türkische Ministerpräsident Erdogan übermittelte am Mittwoch sein Beileid. Von "Völkermord" reden mag Erdogan allerdings nach wie vor nicht.
Warum der Uni Duisburg-Essen rund 2000 Studierende fehlen
Hochschulen
Rund 2000 Studienplätze konnten an der Uni Duisburg-Essen (UDE) im vergangenen Wintersemester nicht vergeben werden. Der Grund: Es gab zu wenig Bewerber. Zum kommenden Wintersemester wird die UDE deswegen 36 Studienfächer mit dem Bachelor-Abschluss vom örtlichen Numerus Clausus befreien.