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Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport

05.04.2013 | 17:59 Uhr
Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport
Wieder einmal eine Äußerung, die nach hinten losging: Peer Steinbrück erntet Kritik wegen seines Vorschlages, den Schulsport für muslimische Jungen und Mädchen zu trennen.Foto: dapd

Berlin.  SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat es mal wieder geschafft, sich mit einer Äußerung ins Abseits zu spielen. Sein Vorschlag, muslimische Jungen und Mädchen könnten getrennt im Sport unterrichtet werden, stößt auf scharfe Kritik. Schließlich sei der Sportunterricht wichtig für die Integration.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erntet wegen seines Plädoyers für getrennten Sportunterricht aus religiösen Gründen scharfe Kritik. "Peer Steinbrück irrt. Schule, gerade der Sportunterricht, ist ein Ort des sozialen Lernens", erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer. "Hier lernen Mädchen und Jungen von klein auf, gleichberechtigt miteinander umzugehen", sagte die CDU-Politikerin der "Bild"-Zeitung. Widerspruch kam auch von FDP-Generalsekretär Patrick Döring.

Steinbrück hatte am Mittwoch bei einer Veranstaltung erklärt, wo es möglich sei, solle man dem Wunsch muslimischer Eltern nach getrenntem Sportunterricht für Jungen und Mädchen nachkommen. Die Schulen sollten religiöse Überzeugungen berücksichtigen. Dies sei besser als in Kauf zu nehmen, dass manche Eltern ihren Töchtern eher Entschuldigungen schrieben als sie am gemischten Sportunterricht teilhaben zu lassen.

Böhmer lehnte dies ab: "Gemeinsames Lernen und gemeinsamer Sportunterricht fördern die Integration in unserem Land." Auch FDP-Generalsekretär Döring erklärte: "Steinbrück liegt falsch." Es gehe um die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Religiöse Gründe könnten die Grundrechte nicht relativieren, sagte er der "Rheinischen Post". Ähnlich argumentierte auch die von der SPD vorgeschlagene parteilose Kultusministerin von Schleswig-Holstein, Waltraud Wende. "In Deutschland gilt das Grundgesetz. Wir brauchen keine Sonderregelungen", sagte sie der Zeitung "Die Welt". (rtr)

Kommentare
06.04.2013
18:16
Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport
von silera | #16

Da hat die WAZ mal wieder etwas über Steinbrück zu schreiben. Wäre ja auch traurig wenn nichts zu finden wäre. Obwohl auch diese angebliche Zeitung...
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3 Antworten
Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport
von Sehrgut | #16-1

Sie bezeichnen die WAZ als "Dummleserblatt", peinlich, peinlich, da doch für Sie gilt: "Deutsches Sprache ist schweres Sprache.

Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport
von silera | #16-2

# Sehrgut
Sehen Sie, genau das meine ich damit. Dumm leser blatt . Alles klar ? Sie Komiker.

Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport
von silera | #16-3

Sehen Sie ,und das meine ich damit. Zur Aufklärung Dumm-Leser- Blatt.
Anstatt sich mit meiner Aussage zu befassen und Stellung zu beziehen ,weichen Sie aus und kommen mit ihrem Oberlehrer Gehabe.

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Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport
Kritik an Steinbrücks Äußerungen zu getrenntem Schulsport
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2013-04-05 17:59
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