Kriminalbeamte kritisieren geplantes Waffengesetz
24.05.2009 | 11:00 Uhr 2009-05-24T11:00:00+0200Berlin. Die Bundesregierung ist nach Einschätzung von Kriminalbeamten ggenüber der Waffenlobby eingeknickt. Das sagte der Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen. Ein zentrales Waffenregister etwa sei ein "unsinniger Plan".
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) kritisiert das politische Gezerre um ein verschärftes Waffengesetz. BDK-Chef Klaus Jansen sagte dem Nachrichtenmagazin «Focus» laut Vorabbericht, die Politik habe sich dem Druck der Waffenlobby gebeugt. Der Gesetzesentwurf der Regierungskoalition beinhalte lauter unsinnige Pläne, etwa die Forderung nach einem zentralen Waffenregister. Dabei seien die bisherigen Amokläufe gerade mit legalen Waffen begangen worden.
Jansen kritisierte, die Politik argumentiere an den objektiven Sicherheitsbedürfnissen der Menschen vorbei und beschäftige sich mit Piraten, dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan und Terrorismusbekämpfung. In Deutschland habe es jedoch schon rund 30 Tote durch Amokläufe gegeben, aber noch keinen durch das Terrornetzwerk Al-Quaida.
Jansen forderte, Waffen und Munition müssten sofort getrennt werden. Außerdem gebe es kein Recht auf Waffenbesitz oder Waffensport. «Wer nicht zu den kleinsten Zugeständnissen bereit ist, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann das totale Verbot kommt. Und dann wird es eben bestimmte olympische Disziplinen nicht mehr geben», sagte er. Es sei vielleicht ohnehin eine Fehlentwicklung gewesen, das Schießen mit großkalibrigen Waffen als Sport zuzulassen. (ddp)

13:10
Ein kleiner Nachschlag:
Folgende Zeilen bitte nichternstnehmen:
An alle Selbstmörder und Amokläufer - denkt bitte vor der Ausführung eurer Tat auch mal an die legalen Waffenbesitzer, die dafür büßen müssen.
Könnt ihr euch nicht lieber selbst in die Luft sprengen? Lasst die Knarren zu Hause und wählt mal was anderes.
Die Öffentlichkeit und die Politik muss dann mal ganz scharf nachdenken, was man denn noch verbieten soll.
11:14
Ist doch alles eine logische Entwicklung. Waffen haben in der BRD, jetzt Deutschland, immer schon ein negatives Image. So wird seit jeher versucht, bei entsprechenden Anlässen das Waffenrecht zu verschärfen. Ich selber, jetzt Ende 50, habe noch erlebt, wie Kleinkaliberwaffen nebst Munition frei verkäuflich waren, die Munition habe ich sogar im Zigarettengeschäft kaufen können, Waffen waren durch Kataloge bestellbar, wie Bekleidung oder Haushaltswaren.
Im Zuge der Baader-Meinhof Zeit, in der Verbrechen von den Mitgliedern zunächst mit KK-Waffen begangen wurden, hatte man die ersten Einschränkungen hinzunehmen. Der Erwerb von diesen Waffen und Munition wurde erstmals beschränkt. So wird seit dieser Zeit alles zum Anlass genommen, um die in den letzten Jahrzehnten gewachsene Gemeinde der Sportschützen und auch Jäger immer mehr einzuschränken, was nun schon an die Schmerzgrenze stößt. Na ja, dass diese Terrorgruppe sich dann schwere Waffen besorgte, ist auch eine Folge daraus. Wer will, besorgt sich eben alles, was der Markt illegal hergibt.
Spass, und das sollte eigentlich bei dem Hobby sein, kann einem so langsam vergehen, ja ich selber verspüre eine gewisse Wut im Bauch.
Ich will das Thema nicht noch weiter vertiefen, aber ich hoffe, dass ich als Sportschütze weiterhin meinen Sport ausüben kann. Dazu gehört natürlich auch, dass mein teuer erkauftes Eigentum (Waffen) auch bei mir bleiben darf. Gesichert ist es auf jeden Fall und das sollte für Jeden ein Muss sein. Mit all denen, die meinen, Oberlehrerhaft auf die legalen Waffenbesitzer zu zeigen und absurde Forderungen stellen, ist eine Diskussion unnötig. Das zeigen die vielen Beiträge in den verschiedensten Bereichen. Respekt vor anderen Hobbies scheint den Egoisten verlorengegangen zu sein.
Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein, hieß es mal. Da sollte mal ein Jeder seinen eigenen Bereich überprüfen.
11:45
Sehr geehrter Herr Jansen.
Ich habe gelesen, ein Mann hat mit zwei Wasserflaschen getötet. Sie sollten zu erst einmal auf jede Wasserflasche schreiben. Wasserflaschen können tödlich sein. Dann sollten wir gemeinsam überlegen ob wir den Besitz von Wasserflaschen in Altenheimen nicht generell verbieten, zumindest sollten wir Vorsorge treffen, das wir Deutschen nur geringe Mengen Wasserflaschen zu Hause lagern dürfen.
05:28
Die Polizei sollte einfach nur ihren DIENST machen und aus den öffentlichen Diskussionen - ega um welche Themen - total heraushalten. Wenn ich mir die weltweiten Berichte der vergangenen Jahre anschaue, hat die Polizei keinerlei Legitimation sich in solche Diskussionen einzumischen, weil Polizisten weltweit einfach zu viel Dreck am Stecken haben. Es gibt kaum eine kriminelle Tat die nicht schon von Polizisten - größtenteils sogar im Dienst - verübt wurden. Von harmlosen Waisenkindern kann hier deshalb keine Rede mehr sein !!! MORALAPOSTEL kann sich nur derjenige benennen, der nicht selber viel Dreck am Stecken hat. Das gilt auch für die Gewerkschaft der deutschen Polizei. Genügend negative Beispiele über Korruption, Bestechung, Vergewaltigung, Raub, Mord, Totschlag, Betrug, Körperverletzung, Kindesmissbrauch etc. etc. könnten hier viele Seiten im Chat füllen.
18:47
Der Bund deutscher Kriminalbeamter sollte sich mal zur Stasi-Mitgliedschaft von westdeutschen Polizisten äußern, die für die ehemalige DDR spioniert hatten und nicht über Dinge, die eh´ von den Lobbyisten bereits selbst entschieden wurden.
12:40
Ist da eventuell ein Job als Leiter des zentralen Waffenregisters für mich frei??
Ohne gepanzerten Dienstwagen, Leibwächter etc. läuft natürlich nichts mit mir.
Würde mich auch bereiterklären sofort die 55 wichtigsten Länder (Tahiti, Tonga, etc.) zwecks Erfahrungsaustausch zu besuchen, denke, für meine vorbehaltlose und uneigenützige Bereitschaft hätte ich da Anspruch auf einen Airbus der Bundeswehrflugbereitschaft.
!!Sarkastische Grüße!!
NICO
10:43
Den Waffenbesitz möglichst bürokratisch zu gestalten und die sichere Aufbewahrung regelmäßig und penibel zu kontrollieren wäre wesentlich effektiver, als so ein schnödes Register.
Klar ist, dass Amokläufe mit legalen Waffen durchgeführt werden - daher muss insbesondere der Besitz eben dieser, bzw. die psychische Eignung der Besitzer regelmäßig und streng kontrolliert werden.
10:29
Wenn ich an jeder Straßenecke im Milieu eine Knarre mit Munition illegal erwerben kann: Welchen Sinn macht da ein zentrales Waffenregister? Einmal mehr: politischer Aktionismus zur Verarschung des Volkes.
09:58
Ja Ja die legitimen Waffeninhaber,die bösen Jäger
die eine staatliche Prüfung abgelegt haben sind schuld,aber das man an jeder Ecke eine Waffe kaufen
kann juckt keinen. MfG H-R G.
09:48
@ Benecke Ich empfehle ein Nachschauen bei google dann wissen sie ihren Kommentar zu werten.......
Natürlich ist die Waffenlobby hier aktiv und stark. Grade unser Herr Schäuble muss gute Bekannte dort haben, denn wer selbst Opfer einer Schusswaffe mit lebenslange Folgen wird, sollte eigentlich verstehen worum es bei einer Verschärfung des Waffengesetzes geht, aber da hauen wir lieber ein paar alberne Floskeln raus à la Killerspiele und Gotcha spielen verbieten damit das dumme Volk glaubt, ihr tut was.
Das Volk ist aber langsam nciht mehr so dumm wie Schäuble und Co glauben und das ganze Konstrukt wird eucheher as ihr denkt bald um die Ohren fliegen..