Kraft den Tränen nah - von Wilhelm Klümper
01.08.2010 | 19:11 Uhr 2010-08-01T19:11:00+0200Hannelore Kraft hat auf der Trauerfeier für die 21 Toten der Loveparade eine bewegende Rede gehalten. Die komplette Staatsspitze war am Samstag nach Duisburg gekommen. Aber nur die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ergriff das Wort.
Der erste große öffentliche Auftritt nach ihrer Wahl konfrontierte sie wohl mit der schwersten aller Aufgaben: Angemessene Worte der Anteilnahme für die Angehörigen der 21 Toten zu finden. Auch wenn man es gewohnt ist, den politischen Gegner in Grund und Boden zu argumentieren, kann man an einer Trauerrede scheitern. Denn hier geht es nicht um Rechthaben und politische Finten. Auch rhetorische Routine hilft nicht weiter, wenn das Mitfühlen und Trauern nicht echt, sondern aufgesetzt ist.

19:33
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19:05
Heulen konnten deutsche Politiker schon immer auf Kommando. Schließlich leidet Frau Merkel dauernd, anders ist ihr verkniffenes Gesicht nicht erklärbar.
Sauerland verweigert die Verantwortung für die Loveparade, ein Baueropfer verweigert den Befehl der Partei, folglich muß Kräftchen demonstrieren wie leidensfähig ihre Sozialdemokraten sind.
Für den stummen, blinden, tauben deutschen Michel sind solcherlei projektionen von Trauer sicher schön anzusehen. Hier wird doch dem Michel gezeigt, daß er mit seiner ständigen Wahl der immer gleichen Parteien richtig liegt.
Seine Partei ist leidensfähig.
Verdummende Projektionen genau richtig für den deutschen Stammwähler.
Fehlt nur noch die traurige Offenbarung von Prinz x und Prinzeßin y.
Wie dumm muß ein Volk sein, welches auf solch billige Propaganda einsteigt?
Geht doch dem Michel generell Politik am gluteus maximus vorbei, aber wenn sein gewähltes Frauchen weint, armes politisches Kräftchen?
Ob die Dame bei Afganistanopfer, Verkehrstoten oder dem tausenfachen Miord an ungeborenem Leben auch so heult?
Wem nutzen diese öffentlichen Beinahetränen?
Michel denk mal.
Ein kleines Zitat zum denken:
“In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war”
(Franklin D. Roosevelt, 32. Präsident der USA).
17:35
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17:29
Hannelore Kraft hat alles gesagt, was zu sagen war.
Dem gab es nichts hinzu zu fügen.
17:17
..toll wie schnell man sich einlullen lassen kann...
17:06
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17:06
Bin auf Krafts unbürokratische hilfe gespannt....
Wichtig ist, was hinten rauskommt !!!
Außerdem kann Geld nichts wieder gut machen.
Das wird ihr aber nicht lange helfen, denn bald hat sie der politische Alltag und dann muss sie zeigen, was übrig bleibt....
17:03
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16:47
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16:21
Zitat: Frau Kraft hatte die Nähe der Angehörigen der Opfer gehabt und darüber hinaus als einzige aus dem politischen Kreis eine Trauerrede in aller menschlichen Würde gehalten. Klar, die anderen haben klugerweise den Mund gehalten.
@Ruhrbürger: Ja, sie gibt den Schröder, hat sie auch so gelernt, in dieser Partei. Aber sie hat es noch viel professioneller hingekriegt. Mit tränenerstickender Stimme, und dann wieder ganz gefasst, das vergess ich nie.