Kommission will Familien mehr entlasten

Düsseldorf..  Mit einer Entlastung der Familien will die „Laschet-Kommission“ den Zusammenhalt der Gesellschaft stärken. Eltern sollen danach in der Erziehungszeit weniger Beiträge in die Renten- und Sozialversicherung zahlen müssen. Außerdem sollen künftige Zuwächse beim Kindergeld und -zuschlag vorrangig kinderreichen Familien zukommen. „Wir wollen Eltern bei Steuern und Abgaben mehr von dem belassen, was sie verdient haben“, sagte Armin Laschet, Vorsitzender der von der CDU eingesetzten Programm-Kommission zum „Zusammenhalt der Gesellschaft“, dieser Zeitung.

Der CDU-Bundesvorstand hatte 2014 drei Kommissionen mit externen Fachleuten zur Weiterentwicklung des Grundsatzprogramms eingerichtet. In dem unserer Zeitung vorliegenden Abschlussbericht setzt die „Laschet-Kommission“ auf 24 Seiten Papier neue Impulse, um „Mut zu machen für ein Leben mit Kindern“. Unter anderem schlagen die Experten um Friedrich Merz (CDU), Andreas Pinkwart (FDP) und Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) vor:

Ein höherer Steuerfreibetrag für getrennt lebende Eltern

Alleinerziehende sollen nicht durch Wegfall des Unterhalts schon mit dem dritten Geburtstag des Kindes Vollzeit arbeiten müssen

„Wiedereinstiegs-Bafög“ für Mütter nach der Familienphase.

Flächendeckendes Betreuungsangebot mit Mindeststandards in Kindertagesstätten

Rechtsanspruch auf Befristung der Teilzeit

Die Abschlussberichte aller drei Kommissionen soll in die Leitanträge für den CDU-Bundesparteitag im Dezember einfließen.

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