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Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen

31.05.2013 | 16:27 Uhr
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
Viele Großstädte in Nordrhein-Westfalen haben bereits die Quote für U3-Plätze in Kitas erreicht. Dennoch fürchten Experten, dass zum 1. August dieses Jahres über 100.000 Betreuungsplätze und mindestens 15.000 Betreuer fehlen werden.Foto: dpa

Berlin.   Die Arbeiterwohlfahrt AWO beklagt eine fehlende Qualität bei der Kinderbetreuung. Oft würden die Gruppen einfach vergrößert, ohne dass genügend Personal und Räume vorhanden seien. In zu großen Gruppen würden die Kleinkinder Angst bekommen. Der Bund müsse sich deutlich stärker an den Betriebskosten beteiligen, fordert die AWO.

Verängstige Kleinkinder in zu großen Gruppen, überforderte Erzieher, gespielt wird im Container: Zwei Monate vor Inkrafttreten des Rechtsanpruchs auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige schlagen Experten Alarm. Die Umsetzung des elterlichen Anspruchs ab Anfang August drehe sich zu oft nur um Quotenerfüllung – auf Kosten der betreuten Kinder.

„Die Qualität der Kinderbetreuung ist ins Hintertreffen geraten“, warnt der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wolfgang Stadler. Die AWO ist selbst Trägerin von 2300 Kitas, eine Befragung der Einrichtungen brachte jetzt erschreckende Ergebnisse: Häufig würden die Gruppen vergrößert, ohne dass es mehr Fachkräfte und mehr Platz gebe – eine Aufstockung um 20 bis 25 Prozent mehr Kinder sei „üblich“. Es fehle oft an qualifiziertem Personal, zunehmend würden nicht qualifizierte Betreuer zugelassen, während Erzieher Überlastung beklagten.

Angst in großen Kita-Gruppen

Oft kommt es laut Befragung auch vor, dass die Kommunen ungeeignete Räume zur Betreuung der Kleinkinder anbieten: Container, Mehrzweckhallen oder ungenutzte Schulräume. „Wir arbeiten hier ständig hart an der Grenze zu kindeswohlgefährdenden Bedingungen“, berichtet eine Kita-Leiterin. Was, wenn das Provisorium angesichts knapper Kassen zur Dauerlösung wird?

So sei frühkindliche Betreuung kaum empfehlenswert, warnt der Entwicklungspsychologe Rainer Strätz, der das Sozialpädagogische Institut NRW in Köln leitet. „Damit wir junge Kinder optimal betreuen und fördern können, brauchen wir mehr Qualität als wir sie zur Zeit haben“, sagt Strätz.

Kommentar
Massenabfertigung in Kitas - von Julia Emmrich
Massenabfertigung in Kitas - von Julia Emmrich

Stell’ dir vor, du bist noch keine zwei Jahre alt und musst schon Schlange stehen. Am Wickeltisch, beim Breifüttern, beim Schmusen. Unordnung und frühes Leid. Der Kita-Ausbau für die ganz Kleinen droht vielerorts in Massenabfertigung zu enden.

Das war zu befürchten, eine Umfrage in AWO-Kitas hat es jetzt bestätigt. Aber reden wir mal nicht über die Kinder. Reden wir über die Erzieher, die in einem Ausmaß mit dem Scheitern klarkommen müssen, wie wir es bislang nur vom Pflegepersonal auf Stationen und in Heimen kennen. Reden wir auch über die allein erziehende Mutter, die es sich gar nicht leisten kann, zu Hause zu bleiben. Und die unter schlechtem Gewissen Kind und Job stemmen muss. Wer es sich dagegen leisten kann, wird sein Kind nicht in die Krippe schicken. Das entspannt die Lage.

So zynisch es klingt: Die Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen werden am Ende genau deshalb mit einem blauen Auge davon kommen.

Schließlich sei Förderung gerade in den ersten Jahren für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung. Der nötige Forschergeist erwache aber nur, wenn sich ein Kind sicher fühle und es ihm vertraute Erwachsene als „emotionale Tankstelle“ ansteuern könne, sonst bekomme es Angst. Es gebe einen Zusammenhang zwischen Bindung und Bildung.

Zu wenig Fachkräfte

Die Erzieher müssten deshalb mehr Zeit für das einzelne Kind haben, mahnt Strätz. Einjährige Kinder sollten zu dritt bei einer Fachkraft sein, zweijährige zu viert. Das erreicht aber bislang kein Bundesland.

„Die deutschen Standards werden den Anforderungen nicht gerecht“, sagt der Psychologe. „Eine große Gruppe von 25 Kindern macht Kleinkindern einfach nur Angst.“

Die Arbeiterwohlfahrt fordert als Konsequenz bundeseinheitliche Mindeststandards mit pädagogischen Vorgaben und staatlicher Qualitätskontrolle.

Der Bund müsse die finanziell überforderten Kommunen entlasten und einen Großteil der Betriebskosten übernehmen, verlangt der Verband.

Kommunen in der „Schlussoffensive“

Euphorie über erreichte Quoten-Erfüllung in diesem Sommer sei fehl am Platz, erklärt AWO-Chef Stadler. Wenn es überhaupt so weit kommt: Zwar bemühen sich viele Kommunen derzeit, in einer „Schlussoffensive“ noch zusätzliche Plätze einzurichten. Ganz offen werben Kommunalverbände für „flexible Lösungen“ mit größeren Gruppen oder dem Verzicht auf bestimmte Baustandards. Das Bundesfamilienministerium hat ein Extra-Kreditprogramm aufgelegt, das bis Sommer 10.000 Kita-Plätze finanzieren soll. Dennoch werden von den 780.000 benötigten Plätzen nach Expertenschätzungen zum 1. August über 100.000 fehlen – und außerdem 15.000 bis 30.000 Erzieher.

Christian Kerl



Kommentare
03.06.2013
06:33
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von B.Schmitz | #10

Bis zu drei Jahren gehören Kinder zur Mutter. Wer sein Kind so früh abschiebt gibt die Erziehung und die Verantwortung fremden Menschen in die Hand. Aber das ist ja bequem.

2 Antworten
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von Ex-Leser | #10-1

Es ist auch sehr bequem sich einfach ein pauschales Urteil zubilden und heraus zu posaunen.

Wie gut, daß die meisten Eltern, die Zeit der Kinderbetreuung nutzen, um Zuhause auf der Couch rumzulungern.
Da das elterliche Auskommen aufgrund von Kindergeld und sonstigen steuerlichen Familienbegünstigungen so hoch ist und es eigentlich ausreichen würde, wenn ein Elternteil arbeiten würde.
Und wie gut, daß auch alle Kinder gleich sind und eigentlich bis zum 6ten Lebensjahr an Muttis Rockzipfel zu verbleiben haben.

Übrigens ist es auch sehr bequem, seine pflegebedürftigen Eltern ins Heim abzuschieben.
"Ironie aus".

Das ist der gleiche Müll der hier verzapft wird, wie wenn es um Erziehungs, Still- oder Organisationsfragen geht.
Es gibt immer welche, die ihren Lebensstil für das einzig wahre halten.

Das tatsächliche Problem, daß wir von Staat und Wirtschaft verarscht werden und Geld aus ALLEN sozialen Bereichen für wirtschaftliche Stützen abgezogen wird, fällt dabei unter dem Tisch

Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von prorevier | #10-2

Es war Frau Kraft die kein Kind "zurücklassen" wollte. Die SPD wollte pauschalieren und alle Kinder in die KiTas stecken, obwohl doch nur die Kinder dorthin gehen sollten, für die es keine andere Möglichkeit gibt.
Von der selben Seite kam auch der verunglimpfende Begriff "Herdprämie", für das Geld, das es mehr Frauen ermöglichen sollte ihren Kindern die beste Frühförderung zukommen zu lassen. Auch hier wurde pauschaliert und der Missbrauch hochstilisiert.

02.06.2013
22:06
Tagesmütter sind die Antwort!
von M0squit0 | #9

Ich kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen: m. E. sollten so kleine Kinder besser durch Tagesmütter betreut werden, in Gruppen von zwei bis vier Kindern. Leider schwanken Qualifikation und Fürsorge stark. Hier müsste angesetzt werden. Weiterbildung und ein Bewertungssystem. Damit wäre den Kindern am besten geholfen.

Ich hatte das Glück, meine Kinder bei zwei wunderbaren Tagesmüttern untergebracht zu haben. Immer zum Spielplatz, ständig Besuche im Zoo, mal Kränzchen mit ein, zwei anderen Tagesmüttern, z. B. auf dem Wochenmarkt, ruhige Mittagsschläfchen allein in einem Zimmer... sowas kann keine KiTa bieten.

02.06.2013
21:23
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von prorevier | #8

Was für bahnbrechende Erkenntnisse, dass ein Kind unter 3 Jahren möglichts wenige Bezugspersonen und viel Zuwendung benötigt. Deshalb gibt man sein Kind ja auch nicht freiwillig in eine Kita, sondern nur, wenn man man aus zwingenden (meist wirtschaftlichen) Gründen keine andere Möglichkeit hat.
Kinder unter 3 Jahren können kein Sozialverhalten erlernen, da sie sich noch garnicht in andere Personen hineinversetzen können.
Die Frage ob somit Frauen an den Herd gehören ist ziemlich dümmlich. Die Gegenfrage müßte dann lauten, ob Kinder in die Aufbewhrungsfabrik gehören. Wer irgendwie in der Lage ist einem Kind ein Zuhause bieten zu können, sollte dies tun.

02.06.2013
13:52
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von schuluzu | #7

Ich nehmen an, so sind unsere Politiker aus dem Osten groß geworden, anders kann ich mir ihre berechnende , kaltschnäutzige Art nicht erklären.... und dieser Erziehungsstil schwappt nun hier rüber, nach dem Motto: hat uns ja nicht geschadet...

1 Antwort
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von KaterVinc | #7-1

Da Sie sich ja im "Osten" so gut ausgekannt haben (oder stammen Ihre Erkenntnisse aus gewissen Medien?), hätten Sie vielleicht auch die im "Osten" damals geltenden einheitlichen Standards der Erzieherausbildung, der Ausstattung und Betreuung erwähnen können, die auf einem (der damaligen Zeit entsprechend) recht hohen Niveau waren. Aber das passt offensichtlich nicht in Ihr Weltbild; genau so wenig, wie die Tatsache, dass die Betreuung von U3-Kindern z.B. in Finnland, Schweden und vielen anderen Ländern ebenfalls Standard ist und ziemlich dem im ehemaligen "Osten" entspricht. Allerdings muss man für eine qualitativ hochwertige Betreuung und Erziehung auch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen. Bundeseinheitliche Regelungen wären sicher hilfreich, aber unsere Kleinstaaterei ist uns ja lieb und teuer - schafft auch mehr gut dotierte Posten.

02.06.2013
13:28
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von schuluzu | #6

Ich nehmen an, so sind unsere Politiker aus dem Osten groß geworden, anders kann ich mir ihre berechnende , kaltschnäutzige Art nicht erklären.... und dieser Erziehungsstil schwappt nun hier rüber, nach dem Motto: hat uns ja nicht geschadet...
@ Panthera Onca,,,bester Beitrag!

02.06.2013
12:43
die sollen sich nicht so anstellen
von Ichhaltsnichaus | #5

später in der Uni siehts auch nicht anders aus. Als Bildungsrepublik müssen wir die Kleinen rechtzeitig vorbereiten.

1 Antwort
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von schuluzu | #5-1

wer redet von Frauen?...bei gleichem Verdienst kann auch der Vater zu Hause sein...jaja ich weiß, klingt absurd, genau so absurd, wie eine Erzieherin ihre Liebe an alle Kinder weiter geben kann....und Liebe , Zuneigung, Geborgenheit ist das Wichtigste in den ersten Lebensjahren, wer das nicht kapiert, der sollte keine Kinder in diese trostlose , bildungsorientierte , nach Macht und Geld gierende Welt setzen.

02.06.2013
12:34
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von PantheraOnca | #4

Warum bekommmen diese Leute eigentlich noch Kinder, wenn sie sich nicht drum kümmern ?
Vielleicht lieber mal auf den 2. Jahresurlaub oder den Zweitwagen verzichten und für die Kinder da sein.
Oder glaubt hier jemand, dass eine 25jährige 20 Kinder gleichzeitig so erziehen kann wie eine Mutter ? Aber dieses Konstrukt bringt dem Staat ja (bei 20 arbeitetenden Müttern) 21 mal soviel Steuern ein, da ist der Rest nicht mehr so wichtig....

2 Antworten
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von Reflex | #4-1

Also gehören Frauen gefälligst wieder an den Herd, um die Kinder zu hüten? Viele Familien geht es nicht um den Urlaub oder den Wagen, sondern um die Existenz dank der heutigen Arbeitswelt und deshalb müssen Vater und Mutter nicht selten beide arbeiten. Vorm Schreiben vielleicht erstmal nachdenken, anstatt mit den Finger auf Berufstätige Eltern zeigen, um diese als vermeitliche Rabeneltern stigmatisieren zu wollen...

Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von schuluzu | #4-2

wer redet von Frauen?...bei gleichem Verdienst kann auch der Vater zu Hause sein...jaja ich weiß, klingt absurd, genau so absurd, wie eine Erzieherin ihre Liebe an alle Kinder weiter geben kann....und Liebe , Zuneigung, Geborgenheit ist das Wichtigste in den ersten Lebensjahren, wer das nicht kapiert, der sollte keine Kinder in diese trostlose , bildungsorientierte , nach Macht und Geld gierende Welt setzen.

02.06.2013
12:26
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von chelsea | #3

……….Die Arbeiterwohlfahrt AWO beklagt eine fehlende Qualität bei der Kinderbetreuung. Oft würden die Gruppen einfach vergrößert, ohne dass genügend Personal und Räume vorhanden seien. In zu großen Gruppen würden die Kleinkinder Angst bekommen………„Die Qualität der Kinderbetreuung ist ins Hintertreffen geraten“……….

Da ist doch das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder zu Hause aufwachen lassen wollen, genau das Richtige. Welche verantwortungsvollen Eltern wollen ihre Kinder in solche miesen Einrichtungen abgeben.

1 Antwort
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von notarius | #3-1

Wird es dann nicht so sein, dass sich genau die Eltern für das Betreuungsgeld entscheiden, deren Kinder eine Unterbringung in einer Kita, warum auch immer, besonders nötig hätten.
Da wird dann nur noch das Geld gesehen.
Kindergeld + Betreuungsgeld, da lohnt es sich doch glatt, noch einige Kinder in die Welt zu setzen. Da lässt sich dann ganz gut von leben. Besser als täglich zur Arbeit gehen zu müssen.

02.06.2013
12:19
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von bloss-keine-Katsche | #2

So siehts aus in "Mutter Blamages" Land,
Waffen werden an Diktatoren verkauft, Autos mit hohem Spritverbrauch werden gebaut, Banken immer reicher gemacht! Für die Reichen, "das Geld", hat Merkel was übrig,
die Löhne sinken, Kinderarmut, Altersarmut nimmt zu,
und dann werden die Kinder von Staatswegen nur "weggesperrt",
kein Geld für Betreuung!
Deutschland schafft sich ab!

02.06.2013
11:07
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von notarius | #1

Leiden müssen die 4 - 6 Jährigen.
Die U3 Kinder brauchen oftmals so viel Aufmerksamkeit, dass für die größeren Kinder gar keine Zeit bleibt.
Diese werden oftmals in die Bau- oder Puppenecke geschickt, weil die Erzieher sich um die Kleinen kümmern müssen.
Die Verantwortliche sollten mal unangemeldet in eine Kita gehen.
Eine Erzieherin die gerade raus ist, ein Kleinkind wickeln, kann sich nicht um andere Kinder kümmern.
Eine Erzieherin die Kleinkinder auf dem Schoß hat, kann nicht mit andern Kindern spielen.
So sieht der Alltag aus.

1 Antwort
Kita-Ausbau - Experten warnen vor verängstigten Kindern in zu großen Gruppen
von GregoryHouse | #1-1

Andererseits die perfekte Vorbereitung aufs Leben... ;-)

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