Krisenfolgen
Kinderschützer: Mehr Geburten in "armen Vierteln"
09.03.2009 | 11:45 Uhr 2009-03-09T11:45:00+0100
Osnabrück. Der Kinderschutzbund fürchtet infolge der Wirtschaftskrise einen massiven Anstieg der Kinderarmut. Die Politik investiere mit Blick auf das Konjunkturpaket "nur in Steine", sagte Verbandspräsident Hilgers. "Aber wir brauchen mehr Investitionen in Menschen", forderte er.
Der Kinderschutzbund fürchtet infolge der Wirtschaftskrise einen massiven Anstieg der Kinderarmut. Dies gelte umso mehr, da nach der demografischen Entwicklung in Deutschland die Kinder «in den armen Stadtteilen» geboren würden, sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vom Montag. Dagegen sänken die Geburtenzahlen in bürgerlichen, gutsituierten Stadtteilen dramatisch. «Das ist eine Katastrophe, auf die eigentlich alle Ökonomen aufgebracht reagieren müssten», sagte Hilgers.
Kinder besser vor Missbrauch schützen
Der Kinderschutzbundpräsident kritisierte die Konjunkturpakete der Bundesregierung. Die Politik investiere mit Blick auf Kinder und ihre Bildung «nur in Steine». «Schulbauten und Kindertagesstätten werden durch das Konjunkturprogramm gefördert, aber wir brauchen mehr Investitionen in Menschen», forderte er.
Hilgers forderte auch die Nachbesserung der Pläne für einen besseren Schutz der Kinder vor Verwahrlosung und Missbrauch. Das auf den Weg gebrachte Gesetz für mehr Kinderschutz werde «die Erwartungen, die es selbst weckt, nicht erfüllen». In weiten Teilen sei das Gesetz «in dieser Form überflüssig». Es beschreibe vor allem Maßnahmen wie Hausbesuche durch das Jugendamt, die auch heute schon in gut funktionierenden Ämtern üblich seien. Für einen besseren Kinderschutz bedürfe es vor allem «eine bessere Personalausstattung der Jugendämter und eine stärkere Förderung der freien Träger». (AFP)

10:06
Arm ist ja bekanntlich, wer soundsoviel % weniger als der Durchschnitt verdient. Wegen der Wirtschaftskrise haben bald im Schnitt alle etwas weniger im Geldbeutel. Dann gibt es also auch weniger Arme, ist doch prima !
03:09
Also wenn ich hier so manche Kommentatoren lese verstehe ich deren Welt nicht mehr. Wenn man kein Geld hat darf man keine kinder zeugen. Warum aber explodiert dann nicht die Geburtenrate in den reichen Stadtteilen??? Wahrscheinlich sind diese Menschen sich bewußt, welchen volkswirtschaftlich Schaden sie ihren nicht gezeugten Kindern hinterlassen würden. Keine Sorge, es wird bestimmt in zwanzig/dreissig Jahren genug Dumme geben, die den Rentenbeitrag von 50% stemmen können.
Es gibt übrigens viele, viele Menschen die ihre Kinder aus Liebe zeugen und nicht aus Berechnung! Wenn man hier einige Kommentare liest, weiß man, was bei deren Schreibern zu kurz gekommen ist!!
18:44
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17:28
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16:35
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15:39
Ist schon witzig, wie die üblichen rechten Spasteln wie der Wattenscheider Junge (darfste als Fritzwat nicht mehr posten?) und der Oberdoofi Schrammbowsk i selbst diesen Thread mal wieder als Spielwiese für ihren Rassismus mißbrauchen....
15:27
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14:50
Worauf es Herrn Hilgers in erster Linie ankommt, besagt der letzte Satz: er fordert eine stärkere Förderung der freien Träger.
Noch nie gab es in Deutschland soviele Hilfsorganisationen die sich um Bedürftige kümmern. Und noch nie gab es soviele Bedürftige. Das ist Angebot und Nachfrage, je mehr Unterstützung, je mehr Bedürftige.
Und die gewährte Unterstützung wird nie ausreichend sein.
14:49
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14:13
@ 12 von Wattenscheider Junge
Zur Frage, warum es eigentlich deutsches Kindergeld für Ausländer und Migranten gibt ist zu sagen, dass Deutschland doch daaamals......!
Außerdem auch deswegen, hier:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/3/8/news-113728511/detail.html