Killewald ist in NRW der Mann fürs Soziale

Düsseldorf..  Der Behindertenbeauftragte in NRW, Norbert Killewald (SPD), wird zum 1. Juni Geschäftsführer der Stiftung Wohlfahrtspflege. Die Stiftung finanziert sich aus Gewinnen der NRW-Spielbanken und fördert jährlich mit 25 Millionen Euro Projekte für Behinderte, Senioren und Kinder. Der 54-Jährige war nach dem verpassten Wiedereinzug als SPD-Abgeordneter in den Landtag 2010 zum ersten hauptamtlichen Behindertenbeauftragten in Besoldungsgruppe B4 (7700 Euro) berufen worden.

Als Geschäftsführer der Stiftung erhält Killewald einen unbefristeten Vertrag in Tarifgruppe B3 (knapp 7300 Euro). Die Stiftung hat neun Personalstellen und verfügt über den größten „freien“ Finanztopf der Landesregierung für Soziales. Killewald erfüllt mit seinen früheren Tätigkeiten als Koordinator bei der Freien Wohlfahrtspflege, Abgeordneter und Behindertenbeauftragter das Anforderungsprofil für die neue Tätigkeit. Das Landeskabinett will in Kürze eine Frau zur neuen Behindertenbeauftragten ernennen. Als Fürsprecher der 2,3 Millionen Behinderten hatte sich Pädagoge Killewald viel Respekt verschafft.