„Keine akute Gesundheitsgefahr“
04.01.2011 | 18:34 Uhr 2011-01-04T18:34:00+0100
Essen/Münster.Kuchen, Nudeln, Mayonnaise: In vielen Lebensmitteln stecken Eier. Müssen Verbraucher aus Angst vor Dioxinen nun ihre Vorratsschränke leerräumen? Dr. Andrea Bokelmann vom Chemischen Untersuchungsamt in Münster gibt Entwarnung.
„Die Eier von den gesperrten Betrieben wurden nur regional vermarktet und nicht weiterverarbeitet“, sagt sie. Wenn, dann sind sie also nur mit Schale im Kühlschrank gelandet. Inzwischen verlässt die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe ohnehin kein Ei mehr.
Auch für eihaltige Mahlzeiten vor der Sperre wiegelt die Lebensmittelchemikerin ab. „Wir reden hier von Pikogramm pro Gramm Fett“, betont sie. Es geht um den billionsten Teil eines Gramms. Drei Pikogramm Dioxine pro Gramm Fett sind dem Menschen laut Verordnung zuzumuten, und an eben diesen Grenzwert reichten die betroffenen Eier heran. „Die allermeisten Proben sind unauffällig, einige haben eine leichte Grenzwertüberschreitung.“
Bokelmann sieht zwar „keine akute Gesundheitsgefahr“ – risikofrei seien die belasteten Eier aber nicht. „Mittel- oder langfristig kann das gesundheitliche Folgen haben“, gibt sie zu. Dioxine gelten als krebsfördernde Stoffe.
Wer Eier von nicht mit Industriefetten gefütterten Hühnern essen möchte, könne auf Bio-Eier setzen: „Es geht im Moment nicht um Futtermittel, die für Bio-Eier verwendet werden.“

11:09
Das sind alles keine Zufälle.
Richtig Profit kann man nur machen wenn man gewissenslos und skrupellos ist.
Wo viel Geld im Spiel ist ist auch das Verbrechen da.
Na denn mal schnell eine Kommission eingesetzt und weiter geht es mit der Schweinerei.
00:28
Na dann können wir uns ja beruhigt zurücklehnen und warten mal was in 10 Jahren passiert.
Denn leider haben wir bei unserem lokalen Eiermann vom Wochenmarkt in Essen kurz vor Weihnachten etwa 20-30 Eier gekauft. Für die Plätzchen, den Braten, die Klösse etc.
UPS und dann findet man die gerade veröffentlichte Nummer 3-DE-0514411 noch auf 2 braunen Eiern im eigenen Kühlschrank. ... Waren ja nur wahrscheinlich 20 verseuchte Eier.
Und der Betrieb der das Dioxin in Umlauf gebracht hat wusste gar nicht, dass die Fette nicht für Futter geeignet sind.
Soviel zum Thema Verordnungen, Kontrollen und VERANTWORTUNG.