Kaum Gegensätze bei Laschet und Röttgen
08.09.2010 | 23:11 Uhr 2010-09-08T23:11:00+0200
Bottrop.Bei der Regionalkonferenz in Bottrop hielten sich die Sympathien für die Kandidaten Armin Laschet und Norbert Röttgen in etwa die Waage. Beide erhielten von rund 800 Christdemokraten im Saalbau handgestoppte 37 Sekunden Applaus.
Das Rennen um den CDU-Landesvorsitz scheint im mitgliederstärksten Bezirk Ruhrgebiet weiter offen: Bei der Regionalkonferenz am Mittwoch in Bottrop hielten sich die Sympathien für die Kandidaten Armin Laschet und Norbert Röttgen in etwa die Waage. Beide erhielten von rund 800 Christdemokraten im Saalbau handgestoppte 37 Sekunden Applaus.
Der frühere NRW-Integrationsminister Laschet gab sich im Gegensatz zum Auftakt der Regionalkonferenz-Serie in der vergangenen Woche in Münster auffallend kämpferischer. Neben Angriffen auf die rot-grüne Minderheitsregierung erntete er viel Beifall mit einer offenen Haltung zur Sarrazin-Debatte: „Parteiausschlüsse sind immer eine schlechte Antwort.“ Die CDU müsse sich den aufgeworfenen Integrationsfragen stellen. Röttgen dagegen bezog deutlich Position gegen Sarrazin: „Diesen Quatsch sollten wir zurückweisen.“
Wahl „zwischen Steak und Kaviar“
Insgesamt hatten viele im Saal den Eindruck, sie hätten die schwierige „Wahl zwischen Steak und Kaviar“, wie es ein Mitglied ausdrückte. Gravierende politische Gegensätze taten sich allerdings kaum auf. Als größter Unterschied kristallisierte sich heraus, dass Laschet aus dem Land heraus die SPD verdrängen will – „wie Wulff, Koch, Müller und von Beust zuvor“. Berlin-Import Röttgen entwickelte rhetorisch geschliffen, aber etwas umständlich sein christdemokratisches Leitmotto: „Wir treffen die Entscheidung für die langfristige Verantwortung und gegen das kurzfristige parteitaktische Interesse.“
Laschet schien diesmal oft pfiffiger. Auf die Frage etwa, ob er sich als Ministerpräsident eine Ruhrstadt vorstellen könne, kalauerte er: „Eher vereinigen sich vermutlich Nord- und Südkorea.“

21:28
Wahl zwischen Steak und Kaviar?
Eher zwischen ausgelutschtem Kaugummi und Gammeldöner ..
12:08
Merkel hat doch Röttgen zum Bettvorleger abgestraft. Somit ist Röttgen absolut unglaubwürdig und darf niemals die NRW-CDU führen. Seine steile Karriere ist schon beendet, siehe Westerwelle.
11:58
Kaum Gegensätze bei Laschet und Röttgen.
Nö.............
Beide schwarz.
11:44
hauptsache die **versorgung** stimmt, von null und nix ne ahung, aber schäfchen stets im trockenen, so sind sie unsere lieben cduler. ok die anderen auch *gg*
08:29
Der Röttgen ist auch nicht viel besser. Das liegt einfach daran dass man in der Parteienlandschaft nur noch durch Schleimen, Anbiedern und Schönreden weiterkommt.
08:04
Oh Gott, wenn Laschet es werden sollte, haben wir keine Chance. Röttgen vor!