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Kampf den Verspätungen

17.03.2008 | 22:56 Uhr

GLOSSIERTEs hat sich gebessert. Kürzlich hatte der ICE München - Dortmund 40 Minuten Verspätung. Tage davor waren es noch 45. Die Bahn gibt sich wirklich Mühe.

Es müssen inzwischen ganze Planungsstäbe sein, die sich mit der flächendeckenden Verpünktlichung der Züge befassen.

Offenbar sind die Experten der Ursache der Verspätungen bereits auf der Spur: Wenn Züge zu spät ankommen bzw. abfahren, liegt es an der Zeit, erkannten sie.

Auf meinem Lieblingsbahnhof Recklinghausen scheint ein entsprechender Modellversuch zu laufen. Man setzt die Theorie (These: Schuld ist die Zeit) in die Praxis um: Man hat die Bahnsteigsuhren entfernt.

Das Resultat ist verblüffend: Jetzt, da die Uhren nicht mehr da sind, sind Verspätungen so gut wie nicht mehr zu erkennen.

Allerdings beschweren sich trotzdem noch gelegentlich Bahnnutzer über diesen oder jenen zu spät gekommenen Zug. Das wiederum könnte die Experten zu weiteren Erkenntnissen führen. Etwa so: Es reicht nicht, die Uhren zu eliminieren. Auch die Bahnkunden müssen noch weg. rp

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2008-03-17 22:56
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