Kalifornische Polizei nimmt hunderte Occupy-Aktivisten fest
29.01.2012 | 10:46 Uhr 2012-01-29T10:46:00+0100
Oakland. Bei Straßenschlachten im kalifornischen Oakland hat die Polizei rund 300 Aktivisten der Occupy-Bewegung festgenommen. Die Aktivisten, die gegen die Macht der Banken protestieren, seien ins Rathaus der Stadt eingebrochen und hätten Flaggen verbrannt, sagte Oaklands Bürgermeisterin Quan.
Die kalifornische Polizei hat in Oakland bei San Francisco etwa 300 Anhänger der Occupy-Bewegung festgenommen. Die Demonstranten hatten sich am Samstag unter anderem Auseinandersetzungen mit Polizisten geliefert und waren in das Rathaus der Stadt eingebrochen. Dort hätten sie Flaggen verbrannt, und eine Kunstausstellung beschädigt, sagte Bürgermeisterin Jean Quan bei einer Pressekonferenz am Abend (Ortszeit). Sie forderte die Anhänger der bankenkritischen Bewegung auf, Oakland nicht als „Spielplatz“ zu missbrauchen.
Dutzende Demonstranten wurden festgenommen, als sie am Abend durch das Zentrum von Oakland marschierten und sich weigerten, ihre Kundgebung aufzulösen, wie Polizeisprecher Jeff Thomason sagte. Bereits am Nachmittag waren zahlreiche Demonstranten nach Straßenschlachten mit der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Polizisten gingen mit Tränengas und Blendgranaten gegen einige der Aktivisten vor, die sie mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen bewarfen. Demonstranten hätten auch Teile einer Absperrung niedergerissen, hieß es.
Etwa hundert Polizisten umstellten am Abend außerdem das Rathaus der Stadt, in das einige der Demonstranten eingebrochen waren. Andere Aktivisten versuchten, eine Einrichtung einer Jugendorganisation zu besetzen. Zur Verstärkung wurden am späten Abend Beamte aus anderen Polizeibezirken mit Bussen ins Zentrum von Oakland gebracht.
Nach Angaben der Polizei begann die Kundgebung auf den Straßen von Oakland am Samstagmorgen mit rund 200 Teilnehmern, im Laufe des Tages stieg die Zahl Schätzungen zufolge auf 1.000 bis 2.000. Die Occupy-Aktivisten hatten zuvor angekündigt, ein leerstehendes Tagungszentrum in der Stadt besetzen zu wollen. Sie hatten auch damit gedroht, den Hafen von Oakland zu blockieren und den Flughafen der Stadt zu besetzen. (dapd)

18:50
Aus ihrem Artikel "Polizisten gingen mit Tränengas und Blendgranaten gegen einige der Aktivisten vor, die sie mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen bewarfen. Demonstranten hätten auch Teile einer Absperrung niedergerissen, hieß es."
Videoaufnahmen zeigen eine andere Version der Vorgänge. Deutlich ist zu sehen, das die Polizei in Oakland auf friedlich hockende Demoteilnehmer mit Tränengas und Gummigeschoßen schießt. Selbst als die Demoteilnehmer flüchten, werden sie von der Polizei schießend verfolgt. http://www.youtube.com/watch?v=QO_wH5cLjYw
18:31
Warum gehen diese Menschen auf die Straße und werden verprügelt und
verhaftet?
In den USA gibt es 1,6 Millionen obdachlose Kinder, 42 % davon unter 6 Jahren.
Die leben in Parks, verlassenen Häusern und Autos.
Quellen: N24 und aerzteblatt.de
14:45
Ne rote SA? Ja, nee, iß klah...
Nur mal so zur Unterscheidung: Da wurden Fahnen verbrannt (pöhsepöhse) - und keine Menschen.
Und angesichts eines havarierenden Sozialstaates (der diesen Namen eh noch nie verdient hatte) werden immer mehr abgehängte Menschen ihren Unmut auf die Straße tragen. Da wird auf Dauer auch kein "Knüppel aus dem Sack" mehr "helfen".
Das ist kein Pöbel - sondern es sind Menschen, die schon lange nicht mehr als solche wahrgenommen werden von den Großkopferten. Stichwort: Humankapital.
12:58
""...Auseinandersetzungen mit Polizisten geliefert und waren in das Rathaus der Stadt eingebrochen. Dort hätten sie Flaggen verbrannt, und eine Kunstausstellung beschädigt..""
Der gleiche Linkskriminelle Pöbel wie in Deutschland. Traurig, das die rote Sturmabteilung liebevoll als "Aktivisten" bezeichnet wird.
12:43
Und bei uns wird die Linke beobachtet. Passt alles zusammen...
11:38
Libyen, Syrien, ... Kalifornien,
wenn der Protest ans Eingemachte geht,
dann wird knüppelhart aufs Volk gedroschen.
11:29
Was machen die Amis eigentlich wenn aus Tausenden Hunderttausende oder gar Millionen werden.
Ich weiss es:
Dagegen werden dann die Ereignisse auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" in Peking ein Sonntagsspaziergang gewesen sein.
Das kapitalistische System bzw. deren Statthalter und Profiteure werden sich ihre Pfründe so schnell nicht wegnehmen lassen und werden ein Blutbad sondergleichen anrichten (lassen) !
Das wird anders ablaufen als bei der (Konter)Revolution in der DDR 1989 !
Gaaaanz ruhig durchatmen !
Gibts eigentlich zuerst Mittagessen und dann die Tabletten oder umgedreht?