Junge Migranten als Lotsen für andere Migranten
29.06.2009 | 13:10 Uhr 2009-06-29T13:10:00+0200
Berlin. Startschuss für das Integrationsprojekt: "Junge Migranten als Lotsen". Jugendliche mit ausländischen Wurzeln sollen anderen jungen Migranten helfen, sich in der Schule und bei Behörden zurechtzufinden und sich in der Gesellschaft zu engagieren. Das Projekt startet in 15 deutschen Städten.
Junge Menschen mit Migrationshintergrund sollen künftig andere junge Leute mit ausländischen Wurzeln ehrenamtlich unterstützen. Für das Integrationsprojekt «Junge Migranten als Lotsen (JuMiLo)» gaben Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) und der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), am Montag in Berlin den Startschuss. Ziel der Initiative sei, junge Migranten für zivilgesellschaftliches Engagement zu begeistern und ihr Wissen und ihre Fähigkeiten so gewinnbringender für die gesamte Gesellschaft nutzen, sagte Schäuble.
Pojekt will die Kompetenzen junger Migranten nutzen
Die Jugendlichen sollen gleichaltrigen Migranten aber auch Menschen ohne Migrationsgeschichte zum Beispiel bei Sprachproblemen, in der Schule oder im Umgang mit Ämtern und Behörden helfen.«Wer junge Menschen erreichen will, muss ihnen das Gefühl geben, ernst genommen zu werden», sagte Buschkowsky und fügte hinzu: «Und wenn es um junge Migranten geht, dann ist niemand authentischer als Migranten, die ihre Kompetenzen eingebracht und hierdurch ihren Platz in der Gesellschaft eingenommen haben.» Auch von der Leyen hob die Bedeutung junger Migranten im Integrationsprozess hervor: «Wir brauchen das Potenzial dieser jungen Menschen».
Das dreijährige Projekt soll zunächst an 15 Standorten bundesweit erprobt werden. Neben Berlin-Neukölln sind dies Bonn, Essen, Freudenstadt, Gütersloh, Hannover, Jena, Lampertheim, München, Marburg, Neumarkt, Nürnberg, Soest, Schweinfurt und Viersen. (ddp)

12:40
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11:27
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11:07
Seit den Anfängen der Besiedlung von Amerika im 16. Jahrhundert
fanden über sieben Millionen Deutsche den Weg nach
Amerika. Und bei der Volkszählung im Jahre 1990 gaben
knapp 58 Millionen US-Amerikaner an, deutsche Vorfahren zu haben
Die Deutschen haben sich in den USA bestens integriert.
Dabei haben sie es geschafft ca. ein Dutzend Wörter in die
englisch/amerikanische Sprache einzubringen...Gemütlichkeit, Zeitgeist, Kindergarden, Bratwurst...usw
Aus Dankbarkeit und Zeichen des Integrationswillens haben die Deutschen sogar ihre Familiennamen geändert:
Busch - Bush
Schmidt - Smith
Schneider - Snider
Schwartz - Black
Neumann - Newman
Weißkopf - Whitehead u.s.w.
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Wie wäre es, wenn auch unsere türkischen Mitbürger dem Beispiel folgen würden?
Özdemir - OhneMir
Öcalan - Ostwestfalen
Öztürk - Oberdeutsch
Erdogan - Erdmann
10:56
Junge Zuwanderer sind der Motor für die Integration.
Dies zeigt auch eine Studie der Uni. Würzburg (2005 bis 2007) (Professor Heinz Reinders, Projektleiter der Studie). Befragt wurden jugendliche Zuwanderer.
Die Studie ergab, dass
auch deutsche Freunde haben (57,2 %) 62,9 %
im Alltag sowohl deutsch als auch türkisch sprechen (87,8 %) 95,2 %
auch mit ihren Eltern daheim deutsch sprechen (55,7 %) 62,4 %
sich von den Deutschen benachteiligt fühlen (25,3 %) 21,1 %
sich im Umgang mit der deutschen Kultur sicher fühlen (55,9 %) 61,1 %
sich in ihre türkische Kultur zurückziehen wollen (30,5 %) 27,1 %
sich mehr deutsche Freunde wünschen (44,1 %) 48,4 %
Schöne und erfreuliche Zahlen! Es gilt, die Integrationsbestrebungen dieser jungen Zuwanderer zu unterstützen. Dieses Projekt ist ein richtiger Schritt dahin.
10:22
Die Zeit wird zeigen, ob das Experiment mit den Lotsen, irgendetwas bringt.
10:10
Was haben die gegen uns?
fragen sich auch jene Zuwanderer, die längst einen deutschen Pass, Abi und ein Hochschulstudium haben.
Auch jede Aktion, soweit sie Zuwanderer betreffen, wird schlecht geredet. Man könnte meinen, es geht überhaupt nicht um Förderung der Integration, sondern lediglich um die mutwillige Beschädigung der multi-kulturellen Beziehungen in Deutschland.
Was bleibt? Machen wir, was uns gefällt.
09:32
Ein im wahrsten Sinn des Wortes heißes Eisen. Die Idee klingt verlockend und vernünftig - auf den ersten Blick. Dann tauchen die Erfahrungen auf: Wenn Migranten Integrationskurse leiten - Welches Weltbild, welches Lebensverständnis wird dort vermittelt? Hier öffnen sich Scheunentore um archaische Prinzipien zuverbreiten. Wir können nicht riskieren, daß augerechnet Integrationsveranstaltungen zur Plattform für fundamentalistische Lebensweisheiten werden. Gerade hat sich gezeigt, das jugendliche Migranten extremen Ansichten nachhängen.
Also definitiv NEIN, DAS GEHT GARNICHT!
01:54
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