Joschka Fischer warnt vor Scheitern des Euro
11.09.2011 | 13:48 Uhr 2011-09-11T13:48:25+0200
Berlin.Ernste Sorgen macht sich der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer um den Zustand des Euro und warnt vor einem Scheitern der europäischen Währungsunion. „ Dieser Prozess wäre nicht mehr beherrschbar“, sagte Fischer der Bild am Sonntag.
Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer warnt vor einem Scheitern des Euro. „Die Lage Europas ist wirklich so ernst wie noch nie. Ich glaubte bisher nicht, dass der Euro scheitert, aber wenn es so weitergeht, dann wird er scheitern. Man muss den Deutschen sagen, was ein Scheitern des Euro an politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Folgen mit sich bringt. Dieser Prozess wäre nicht mehr beherrschbar,“ sagte Fischer in einem vorab veröffentlichten Interview mit „Bild am Sonntag“.
Fischer: „Europa braucht Geschlossenheit.“
In der Debatte um Finanzhilfen für Griechenland sprach sich Fischer für die Einführung der umstrittenen Eurobonds aus: „Stabilitäts- und Transferunion sind die beiden Seiten derselben Medaille, die es nur zusammen geben wird. Griechenland kann sich nicht mehr selbst helfen. Wenn wir das Land pleite gehen lassen, dann müssen wir für ungeheure Summen unsere Banken retten. Eurobonds sind da ein kluger Transfermechanismus und werden kommen, genauso wie harte, verpflichtende Stabilitätskriterien.“ Voraussetzung für Eurobonds müsste jedoch eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik der Eurozonenländer sein: „Das geht aber nur, wenn in einer Stabilitätsunion unter anderem die Steuern und das Renteneintrittsalter angeglichen werden. Es geht um einen Prozess der Annäherung, nicht um ein deutsches Diktat von oben herab.“
Fischer rechnet in naher Zukunft mit einem neuen europäischen Institutionengefüge: „In der Eurogruppe wird eine gemeinsame Wirtschafts- und Fiskalpolitik viel schneller kommen, als man heute meint. Das wird auf eine Art Neugründung innerhalb der Eurogruppe hinauslaufen.“ Fischer betonte, Europa brauche jetzt Geschlossenheit und Zusammenhalt: „Gemessen an Asien hat Europa nur als Ganzes eine Chance. Als eine der größten Exportnationen lebt Deutschland von Europa und von der Welt. Entweder wir rücken in Europa zusammen oder wir kriegen chaotische Verhältnisse.“ (Reuters)

16:30
Der hat wohl angst um seine gebunkerte ,Kohle
13:33
Da für Merkel nur die eigene Macht zählt wird Joschka als möglicher, neuer Chef der Grünen in einer neuen Koalition eine Chance haben!
Er will schon wieder mitreden ...
12:46
So nun muss nur noch Clemens aus der Versenkung kommen ,und seine Sprueche ablaben,Dann haetten sich alle Blender zu Wort gemeldet
11:49
Ausgerechnet der muss sich jetzt zu Wort melden.
Immerhin hat er viel mit dazu beigetragen, dass dieser ganze Mist eingeführt wurde. Jetzt kluge Sprüche ablassen. Meine Güte ist das ein Blender.
Gott sei dank, dass der politisch nichts mehr zu sagen hat.
09:50
Der Prozess wäre nicht beherrschbar, sagt Fischer.
Es gibt keine Alternative zum Euro, sagte Merkel jüngst. Was wollen uns diese Politiker weismachen? M.E. gibt es IMMER eine Alternative, doch diese umschreibt einfach keiner genau. So werden die Bürger/innen alleine gelassen und verunsichert.
08:46
Fischer, der Verräter grüner sozialer Politik und weitsichtiger Ideologien soll schön den Mund halten!
Er soll weiterhin für die Erdölindustrie seine Beratungsdienstleistungen anbieten/verkaufen und vom NABUCCO-Projekt die Taschen volll machen!
22:48
Also - ich sach ma - der Teuro wird wahrscheinlich nich das Zeichen sein, auf das Millionen mit Hoffnung schon in absehbarer Zeit schauen werden ..........
22:23
Hatte Fischer nicht auch die Osteinwanderung mit falschen Pässen vertreten?
22:15
Wenn die GRÜNEN an die Macht kommen, wird sich der Ausverkauf deutscher Arbeitsplätze und deutschen Wohlstands turbomässig beschleunigen. Hauptsache, man bleibt sich treu und läuft einem sinnlosen Euro nach, der nur die Reichen noch reicher und Mittelstand und Arme noch ärmer macht.
Ausserdem Herr Fischer: wie hat sich denn der Handel Deutschlands mit anderen EU-Ländern der Eurozone seit Euro-Einführung entwickelt ? Positiv etwa ? Auf jeden Fall hat sich der Handel mit Nicht-Euroländern wie z.B. China erheblich stärker entwickelt als der mit Euro-Ländern und wäre auch mit der D-Mark so gekommen. Weg mit dem Teuro-Quatsch !
21:51
Wer fragt diesen Laberkaspar noch? Er hat doch die verschuldenten Griechen in die EU aufgenommen. Er sollte einfach seine Klappe halten. Und fertig. Er und Schröder waren für das deutsche Sozialsystem die größten Verräter. Die SPD wird heute noch dafür abgestraft.