Ja: Die Altersgrenze ist zu starr

Obwohl das Rentenalter bei 65 bis 67 Jahren liegt, sind die meisten Arbeitnehmer jünger, wenn sie aus dem Berufsleben ausscheiden.

Das hat viele Gründe, die mit Gesundheit, Lebensplanung und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zu tun haben.

Die Statistik zeigt, dass die 65 eine künstliche Grenze ist, die mit der Lebenswirklichkeit der Menschen nicht mehr viel zu tun hat. Die Generation 60+ ist heute glücklicherweise im Schnitt viel fitter als noch vor 20 Jahren.

Warum sollen Beschäftigte, die voll im Saft ­stehen und nicht gerade auf ­Dächern herumkraxeln müssen, nicht bis 70 arbeiten dürfen?

Flexibilität sollte aber auch ­bedeuten, dass sich Arbeitnehmer schrittweise aus dem Job verabschieden können. Ideal wäre es, wenn Ältere mit immer weniger Stunden ihre Nachfolger einarbeiten und sich so gleichzeitig auf den neuen Lebensabschnitt, den Ruhestand, vorbereiten können.