Islamistische Attentate erschüttern Kopenhagen

Kopenhagen..  Rund fünf Wochen nach den islamistischen Attentaten von Paris hat der Terror erneut eine europäische Hauptstadt getroffen.

Innerhalb von zehn Stunden ­erschoss ein maskierter Mann im dänischen Kopenhagen einen ­Filmemacher während einer Diskussion über Meinungsfreiheit und einen jüdischen Wachmann vor einer Synagoge. Fünf Polizisten wurden verletzt.

Eine dramatische Großfahndung endete Sonntagfrüh mit tödlichen Schüssen der ­Sicherheits­kräfte auf den Attentäter.

Der Mann war nach Angaben der Behörden 22 Jahre alt, in Dänemark geboren und aus dem Bandenmilieu bekannt. Der Polizei von Kopenhagen war er bereits unter anderem durch ­Gewalt­delikte und Verstöße gegen das Waffengesetz aufgefallen.

Die Taten erinnerten an die ­Anschläge auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris und lösten in vielen Ländern Bestürzung aus. Die Terror­akte von Paris könnten den Attentäter zu seinen Taten angeleitet haben, so die Behörden.

Dänemarks Königin Margrethe beschwor die Dänen, nach den ­Terroranschlägen zusammenzuhalten.