Irritationen über Gabriels „Ruhrplan“

Dortmund..  Widersprüchliche Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) über ein großes Investitionsprogramm für das Ruhrgebiet irritieren Politik und Wirtschaft an der Ruhr. Wiederholt hatte Gabriel für einen von ihm selbst vorgeschlagenen „Ruhrplan“ geworben, zuletzt vor großem Publikum beim Politischen Forum in Essen (WR berichtete). Das Bundeswirtschaftsministerium dagegen positioniert sich bei diesem Projekt eher zurückzuhaltend. Man beabsichtige nicht, „für das Ruhrgebiet einen ,Ruhrplan’ zu erarbeiten, heißt es in einem Brief an den Bundestagsabgeordneten und Chef der CDU Ruhr, Oliver Wittke, der dieser Zeitung vorliegt. Der Unionspolitiker fordert nun, diesen Widerspruch aufzuklären.

Klaus Engel, der Moderator des einflussreichen Initiativkreises Ruhr, fordert den Wirtschaftsminister auf, zu seiner Hilfszusage zu stehen: „Gute Freunde darf man auch beim Wort nehmen“, sagte Engel dieser Zeitung.

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