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Iran kann Sanktionen und Drohungen laut Chamenei widerstehen

13.10.2012 | 15:26 Uhr

Der Iran wird nach den Worten seines geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenei der Kombination von westlichen Sanktionen und militärischen Drohungen trotzen können. "Wir sollten den Feind nicht außer Acht lassen. Der Feind kommt auf verschiedenen Wegen", sagte Chamenei am Samstag laut staatlichem Fernsehen.

Teheran (dapd). Der Iran wird nach den Worten seines geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenei der Kombination von westlichen Sanktionen und militärischen Drohungen trotzen können. "Wir sollten den Feind nicht außer Acht lassen. Der Feind kommt auf verschiedenen Wegen", sagte Chamenei am Samstag laut staatlichem Fernsehen. Er hielt innerhalb von einer Woche bereits seine dritte öffentliche Rede und versicherte: "Unsere Feinde werden mit all ihren Verschwörungen und Tricks scheitern."

Der Ayatollah rief dazu auf, einheimische Produkte zu kaufen. "Es ist falsch, dass einige immer ausländische Marken und Namen wollen", sagte Chamenei. "Wenn die inländische Produktion steigt, bekämpft das die Arbeitslosigkeit und senkt die Inflation."

Landeswährung im Wert gefallen

Die westlichen Sanktionen, die den Iran zur Aufgabe seines Atomprogramms zwingen sollen, zeigten zuletzt Wirkung. Die Landeswährung Rial verlor stark an Wert und der Regierung fehlen wegen des Boykotts von Ölimporten durch die EU wichtige Deviseneinnahmen.

Teheran wiederholt regelmäßig, dass sein Atomprogramm nur friedlichen Zwecken diene und nicht, wie vom Westen angenommen, militärische Ziele verfolge. Israel pocht darauf, den Iran notfalls mit Gewalt zum Einlenken zu bringen.

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dapd

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