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Irak: El-Kaida-Chef angeblich tot

01.05.2007 | 19:08 Uhr

Bagdad. Fast ein Jahr nach dem Tod des El-Kaida-Anführers im Irak, Abu Mussab el-Sarkawi, soll dessen Nachfolger von irakischen Aufständischen getötet worden sein.

Nach Angaben des Innenministeriums in Bagdad kam der Ägypter Abu Ajub el-Masri bei einem Gefecht zwischen rivalisierenden sunnitischen Extremistengruppen nördlich der irakischen Hauptstadt ums Leben. General Abdul Karim Challaf, der Direktor des nationalen Kommandozentrums im Innenministerium, sagte gestern im Staatsfernsehen: "Es gibt Geheimdienstinformationen, wonach Abu Ajub el-Masri bei Gefechten zwischen bewaffneten Gruppen getötet wurde". Die Leiche sei aber noch nicht gefunden und identifiziert worden.

Weder die irakischen Sicherheitskräfte noch die US-Truppen seien an dem Gefecht in der Nähe von Al-Tadschi beteiligt gewesen, hieß es. El-Masri soll nach dem Tod des Jordaniers El-Sarkawi, der bei einem US-Luftangriff im Juni 2006 ums Leben gekommen war, Anführer der Terrorgruppe im Irak geworden sein.

Der ägyptische Terrorist ist auch unter dem "Kampfnamen" Abu Hamsa el-Mudschahir aufgetreten. Die US-Streitkräfte äußerten sich zunächst nicht zu den Berichten über den Tod El-Masris. El Kaida hat Berichte dementiert, wonach der Führer ihres Irak-Ablegers getötet worden ist. Abu Ajub el-Masri "kämpft immer noch gegen die Feinde", teilte die islamische Extremistengruppe mit.

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