Innenminister erwartet 3000 gewaltbereite G7-Gegner

Der anstehende G-7-Gipfel in Schloss Elmau trifft ganz ofensichtlich nicht überall auf Gegenliebe.
Der anstehende G-7-Gipfel in Schloss Elmau trifft ganz ofensichtlich nicht überall auf Gegenliebe.
Foto: Peter Kneffel
Was wir bereits wissen
Kurz vor Beginn des G7-Gipfels im bayerischen Schloss Elmau haben 70 Gipfelgegner ihre Zelte in Garmisch aufgebaut. Mehrere Tausend werden erwartet.

Garmisch-Partenkirchen. Das Protestcamp wächst: Etwa 70 G7-Gipfel-Gegner haben bis Mittwochmittag in Garmisch ihre Zelte aufgebaut. Mehrere Hundert Teilnehmer werden erwartet, wie Mit-Organisator York Runte der Deutschen Presse-Agentur sagte.

G7-Gipfel Die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen hatte den Aufbau des Camps für bis zu 1000 Teilnehmer zunächst verboten, jedoch hatte das Verwaltungsgericht München das Verbot am Dienstagnachmittag aufgehoben.

In Elmau treffen sich am Wochenende die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen (G7). Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnte vor einer großen Zahl gewaltbereiter Gipfelgegner. "Wir gehen von mindestens zwei- bis dreitausend gewaltbereiten Leuten aus, die sich am Wochenende hier in Garmisch-Partenkirchen aufhalten könnten", sagte der CSU-Politiker am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk.

Grenzkontrollen sollen "ausländische Chaoten" stoppen

Darunter seien sicherlich auch viele aus Italien und anderen Ländern. Es gebe Kontrollen im Ausland und an der deutschen Grenze, um "ausländische Chaoten" frühzeitig stoppen zu können. (dpa)