Immer weniger Kinder auf Hartz IV angewiesen
26.01.2012 | 08:58 Uhr 2012-01-26T08:58:00+0100
Berlin. Positiver Trend: In Deutschland müssen immer weniger Kinder von Hartz IV leben. Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der unter 15-Jährigen in Hartz-IV-Familien in den vergangenen Jahren von 1,9 auf knapp 1,64 Millionen gefallen. NRW konnte davon jedoch nicht so profitieren wie andere Bundesländer.
Die Zahl der Kinder, die von Hartz IV l eben müssen, ist in den vergangenen fünf Jahren gesunken. In den fünf Jahren von September 2006 bis September 2011 sei die Zahl der unter 15-Jährigen, die die staatliche Grundsicherung erhielten, von 1,9 Millionen auf knapp 1,64 Millionen zurückgegangen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ vorab aus ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders deutlich sei danach der Rückgang im vergangenen Jahr ausgefallen: Von September 2010 bis 2011 sei die Zahl der unter 15-Jährigen in Hartz-IV-Haushalten um fast 84.000 geschrumpft.
BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt sagte dazu: „Weniger Kinder in Hartz IV bedeutet, dass es den Jobcentern gelungen ist, ihre Eltern in Beschäftigung zu integrieren.“ Die Chance, eine Arbeit zu finden, sei heute deutlich besser als vor drei oder vier Jahren. „Auch Langzeitarbeitslose oder Geringqualifizierte profitieren verstärkt von der Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes“, zitierte die Zeitung Alt.
In NRW war der Rückgang unterdurchschnittlich
Die neue Auswertung der Bundesagentur zeigt nach Angaben der Zeitung, dass es große regionale Unterschiede gibt: Im Fünf-Jahres-Vergleich schneide Bayern am besten ab mit einem Minus von gut 22 Prozent. In Stadtstaaten wie Bremen oder Hamburg oder im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen habe der Rückgang dagegen zum Teil deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von minus 13,5 Prozent gelegen. Schlusslicht sei Berlin: In der Bundeshauptstadt habe sich die Zahl der hilfebedürftigen Kinder im gleichen Zeitraum nur um 1,2 Prozent verringert. Mehr als jedes dritte Kind unter 15 Jahren lebe der BA zufolge in Berlin von Hartz IV. Bundesweit treffe dies auf fast jedes siebte zu. (rtr)

20:39
Dieser Statistik glaubt kein Mensch. Die Wahrheit sieht anders aus. Im Verhältnis zu 2005 hat Deutschland gleich viel Hartz IV-abhängige Kinder. Dass es bei der sinkenden Geburtenrate weniger sind, ist normal. Geändert hat sich nichts Grundsätzliches.
20:24
............ und schon wieder eine gefälschte Statistik.
18:42
Stirbt etwa nicht nur das deutsche Volk aus ,sondern die heimischen Sozialhilfe -Empfänger gleich mit?
Oder will man die Menschen darauf vorbereiten ,dass das grundgesetzlich geschützte Sozialstaatsprinzip künftig überflüssig ist?
Dann könnten wir auch den amtierenden Bundespräsidenten mit Herrn Gauck "sozial verträglich" abbauen!
Schließlich kann sich Herr Gauck unser schönes Vater - und Mutterland auch ohne "Sozialstaatsprinzip" vorstellen!
Schönes ,neues Deutschland und dies Alles auf dem Boden eines angeblich aussterbenden Volkes!!
Fazit :
Die Geschichte entwickelt sich bei uns!
Und zwar aus dem historischen ,politischen Meinungs - Tief des Volkes ohne Raum zum angestrebten Zustand des angeblich aussterbenden Volkes ohne Sozialstaatsprinzip!
Sieht so Fortschritt aus????
18:39
Na ja - wenn eine Agentur wie ap das schreibt, muss es doch wohl stimmen, oder? Welcher Qualitäts-Journalist käme da auf die Idee, solch eine positive Nachricht zu hinterfragen?
Immer wieder faszinierend zu sehen, wie "Information" heutzutage funktioniert ...
17:00
http://www.youtube.com/watch?v=RdV09j6QL40
13:30
Die Verarsc.... wird immer absurder, wenn will die Bundesargentur damit eigentlich beeinflussen, oder will sie verschleier das sie mit Diakonie und Kommunen, 1 Euro Jobs verschiebt, oder das sie die Arbeitslosenzahlen kurzzeitig, nur duch Zwangsvermittlung in Zeitarbeit senkt, sowie durch törichte kostenlose Praktika die Arbeitgeber subventioniert, mit dem Geld der Arbeitslosenversicherung !!!!!
12:56
An den Author:
DAs "NRW davon nicht profitiert"
ist nur umgangssprachlich richtig.
Als ausdifferenzierte Schreibe praktisch wertlos.
Man könnte etwa fragen , ob NRW höhere -als andere- Sozialtransfers bekommt;
Was manche als Profit bezeichnen können.
Insgesamt mach die Aussage der BA auch keinen sinn, wenn nicht angegeben wird,
ob insgesamt -etwa wegen der Geburtenrückgänge- es überhaupt 13,5 % weniger Kinder unter 15 gibt als vorher.
Zweitens wird nicht angegeben, ob wegen der "Geschlechtsverkehrsprämie" und "Mutterausscheidungsprämie" für Bestverdiener ein Haufen Blagen zwa auch nicht arbeiten aber durch Luxus-Abwesenheitsprämie
aus den Staistiken herausgenommen werden.
Ohne solche Hintergründe ist "nachts kälter als draussen".
11:31
Ja, in Deutschland sterben auch immer weniger Tote...
11:03
Sie sollten sicherlich mal erwähnen, das der Artikel vom 18.02.2010 stammte und sich auf Zahlenwerk des Jahres 2008 bezieht. Sie vergleichen damit Äpfel mit Birnen.
"Studien", die aus den letzten Monaten bis höchstens einem Jahr stammen sind einfach unwissenschaftlich und damit nicht ernst zu nehmen.
10:40
Eins scheint klar:
Selbst wenn es in irgendeine Richtung auch nur eventuell ein klitzekleines bißchen aufwärts gehen sollte in diesem Land - es finden sich garantiert immer noch genug DerWesten-Kommentatoren, die dies sofort kaputt schreiben, Regierungspropaganda wittern und den immer gleichen "Traue keiner Statistik,...."-Spruch zitieren.
Ich sage ja gar nicht, dass man jede positive Pressemeldung unreflektiert glauben soll, aber dieses Miesmachertum ist einfach nur noch schlimm.
Fakt ist: es gibt diese Art der Propaganda - und Fakt ist auch, daß es Propagandaforisten gibt, die diese positiv kommentieren. Wollen Sie sich mit denen gemein machen?