Im kreativen Rausch der Farben und Formen

Unsere Stadt soll schöner werden: Für viele Menschen sind Graffiti ärgerliche Schmierereien, die Hauswände und Betonflächen verschandeln. Dass die Werke im öffentlichen Raum jedoch auch überaus ästhetisch sein können, bewiesen in den vergangenen Tagen Künstler aus der ganzen Welt, die in Wiesbaden zu der Veranstaltung „Meeting of Styles“ zusammengekommen waren. Auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern gestaltete die internationale Sprayer-Gilde (u.a. aus Argentinien, Brasilien, Mexiko, den USA, Russland, Indonesien und natürlich Deutschland) mehrere Tage lang den Brückenkopf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz-Kastel und schuf so ein gemeinsames Bild in Übergröße. Das erste Treffen von Graffiti-Künstlern fand übrigens bereits im Jahr 1997 in der hessischen Landeshauptstadt statt und hat seitdem viele Freunde gefunden. Inzwischen gibt es die „Meeting-of-Styles-Festivals“ auf der ganzen Welt. Unser Foto zeigt den Graffiti-Künstler Eduard Kasper bei der kreativen Arbeit. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa