Das aktuelle Wetter NRW 14°C
USA

„Hustler“-Boss ärgert Romney

09.09.2012 | 16:13 Uhr
„Hustler“-Boss ärgert Romney
Mitt Romney, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, veröffenlichte seine Steuerdaten nur für die Jahre 2010 uns 2011.Foto: ap

Washington.   Der amerikanische Porno-Verleger Larry Flynt hat eine Million Dollar für Informationen über Steuerdaten des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney ausgelobt. In großen Zeitungsanzeigen will der Verleger Tipp-Geber locken.

Ein Sex-Magazin-Verleger aus den USA hat eine Million Dollar ausgelobt für Hinweise zum Steuergebaren des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers.

Larry Flynt, Demokrat und Herausgeber des Magazins „Hustler“, lockt mit Anzeigen in der „Washington Post“ und in „USA Today“ anonyme Tipp-Geber, die das Rätselraten um Romneys Abführungen an den Fiskus beenden können.

Romneys Steuergeheimnisse

Romney, der zuletzt nicht mehr als 14 Prozent Steuern zahlte, weigert sich, mehr als die Steuererklärungen der Jahre 2010 und 2011 herauszugeben; angeblich aus Rücksicht auf seine Kirche der Mormonen, die Spenden generell nicht veröffentlicht.

Sex-Magazin-Verleger Larry Flynt bietet eine Million Dollar für die Steuerunterlagen von Mitt Romney.Foto: ddp images/AP Photo/Danny Moloshok

Flynts Offerte kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Das FBI ermittelt seit Freitag gegen einen anonymen Briefeschreiber, der vorgibt, im Besitz von delikaten Romney-Unterlagen zu sein. Vor wenigen Tagen stellte der Internet-Blog „Gawker“ 1000 Finanzunterlagen älteren Datums des Multimillionärs ins Internet. Und New Yorks Generalstaatsanwalt Schneiderman kündigte Ermittlungen gegen das einst von Romney geleitete Unternehmen Bain Capital an. Die Firma soll zu Lasten des Fiskus getrickst haben.

Dirk Hautkapp



Kommentare
Aus dem Ressort
Schweden beendet tagelange Jagd auf mysteriöses U-Boot
U-Boot
Eine Woche hat das schwedische Militär in den Stockholmer Schären nach einem mysteriösen Unterwasserfahrzeug gesucht. Medien hatten spekuliert, dass es sich um russisches U-Boot handelt. Am Freitag wurde die Suche abgebrochen. Das verdächtige Objekt hat Schweden vermutlich verlassen.
Furcht vor islamistischen Einzeltätern in Deutschland
Attentat
Die Schüsse im kanadischen Parlament hallen in Deutschland nach. Die Bundesregierung geht von einer „hohen Gefährdung“ aus, die seit einiger Zeit wächst. Sie sei derzeit aber nicht konkret. Die Sicherheitsbehörden schließen islamistische Anschläge vor allem durch Einzeltäter nicht aus.
Terrormiliz IS verdient mit Öl täglich eine Million Dollar
IS-Terror
Erpressung, Plünderung und Handel auf dem Öl-Schwarzmarkt: Auf illegalen Wegen verdient der Islamische Staat Millionen und kann so seinen Krieg finanzieren. Das jedenfalls behaupten die USA. Die USA wollen den Islamisten nun die Geldhähne zudrehen.
Kanada verschärft nach Attentat Anti-Terror-Gesetze 
Terrorismus
Auch einen Tag nach dem Attentat im Regierungsviertel der kanadischen Hauptstadt Ottawa ist das Motiv des Täters offen. Die Polizei geht mittlerweile davon, dass es sich um einen Einzeltäter handelte. Kanadas Premierminister kündigte unterdessen Reaktionen an.
NRW liegt bei direkter Demokratie weit hinter Bayern
Mitbestimmung
Von den Bayern lernen – das gilt auch in Sachen direkter Demokratie von unten. Nirgendwo sonst dürfen die Bürger vor Ort so viel mitreden. Nordrhein-Westfalen hinkt dagegen weit hinterher, und zwar nicht nur bei der Zahl der einzelnen Bürgerbegehren.
Umfrage
Vielen Deutschen könnte die Zeitumstellung gestohlen bleiben. Wir wüssten gerne von Ihnen: Was halten Sie von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?

Vielen Deutschen könnte die Zeitumstellung gestohlen bleiben. Wir wüssten gerne von Ihnen: Was halten Sie von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?