Schweinegrippe
Grippe-Impfstoff bleibt noch Wochen knapp
12.11.2009 | 16:11 Uhr 2009-11-12T16:11:00+0100
Berlin. Eine flächendeckende Impfung der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe wird es erst ab Dezember geben. Der Hersteller des Impfstoffs sicherte am Mittwoch entsprechenden Nachschub zu. Gesundheitsminister Rösler appellierte an die Bevölkerung, zunächst den Risikogruppen Vortritt zu lassen.
Im Kampf gegen die Schweinegrippe wird es in NRW weiterhin Engpässe bei der Beschaffung des Impfstoffs Pandremix geben. „Bis Ende November werden wir den Impfstoff für 12,5 Prozent der Bevölkerung haben und bis Ende Dezember für 25 Prozent“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch nach dem Impfgipfel mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) in Berlin. Dies sei am unteren Ende dessen, was der Hersteller GlaxoSmithKline zugesagt habe.
Für NRW waren ursprünglich 420.000 Impfdosen pro Woche vorgesehen. In der kommenden Woche rechnet Laumann mit 140.000 Rationen.
Nach heftiger Kritik an den Lieferengpässen sagte GlaxoSmithKline verbindlich zu, bundesweit im November 9,3 Millionen Dosen und bis Jahresende 20 Millionen zu liefern. Mit einer flächendeckenden Impfung der Bevölkerung rechnet Bundesgesundheitsminister Rösler dennoch nicht vor Dezember. Zunächst sollten das medizinische Personal sowie die Risikogruppen geimpft werden.
Extra-Impfstoff für Schwangere
Thüringens Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD) kündigte indes an, dass Bund und Länder nun doch einen speziellen Impfstoff ohne Wirkverstärker für Schwangere einkaufen. Bestellt würden 150.000 Dosen. „Das hätte längst geschehen müssen“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Carola Reimann, gegenüber derwesten.de. Zugleich kritisierte sie die frühe Festlegung von Bund und Ländern auf GlaxoShmithKline als einzigen Hauptproduzenten des Impfstoffes. „Im Nachhinein kann man sagen, dass ein zweites Standbein gut gewesen wäre.“
Den Bundesländern warf Reinmann „föderales Versagen“ bei der Erstellung des Pandemieplanes vor. Viel zu lange sei nicht geregelt gewesen, wer wie geimpft werde und wie die Verteilung des Impfstoffes ablaufe. „Wir müssen die Pandemieplanung stärker zentralisieren“, sagte Reimann und regte eine „bundeinheitliche Impfplanung“ an.
Katholische Kirche empfiehlt Änderungen beim Gottesdienst
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Indes plant die katholische Kirche wegen der Schweinegrippe drastische Einschränkungen für die Gottesdienste. Nach Informationen der NRZ empfiehlt die Deutsche Bischofskonferenz den Gläubigen, während der Liturgie vorerst auf den Friedensgruß zu verzichten, der mit einem Händeschütteln verbunden ist. Um die H1N1-Ansteckungsgefahr für die Kirchgänger zu verringern, wird in den 12 000 Pfarreien auch von der Möglichkeit der Mundkommunion abgeraten.
Außerdem empfehlen die deutschen Bischöfe insbesondere den Gläubigen, die die Heilige Kommunion verteilen, sich vor dem Gottesdienst sorgfältig die Hände zu waschen. Zuvor hatten bereits andere katholische Kirchen, etwa in Portugal oder Mexiko, ähnliche Maßnahmen ergriffen.
Bei der rheinischen Landeskirche sind derzeit keine gesonderten Vorsichtsmaßnahmen wegen der Schweinegrippe in Planung. Empfohlen werde allerdings die Praxis, die Oblate in den Wein zu tauchen, so Landeskirchen-Sprecher Jens Peter Iven. Einzelne Gemeinden an Rhein und Ruhr sind jedoch dazu übergegangen, Einzelkelche von der Größe eines Weinprobierglases auszugeben.

17:15
super :-)))))))))
22:43
Verknappe den Impfstoff, schüre über gewogene Medien die Panik - und das Geschäft läuft bestens, für die auf Gewinnmaximierung fixierte und unersättliche deutsche Pharmaindustrie...
Nach dem bereits die katastrophale Vogelgrippe das deutsche Volk nahezu ausgerottet hat, drohen jetzt die letzten Einwohner der Republik der Schweinegrippe zum Ofer zu fallen...
13:56
Nach dem der groß angelegte Feldversuch nicht den erhofften Erfolg bringt, lässt man sich immer neue Dinge einfallen. Erst waren Kinde unter 3 Jahren ausgeschlossen, jetzt nicht mehr. dann sollte zwischen der normalen Grippeimpfung und der Schweinegrippe 2-3 Wochen gewartet werden. Jetzt nicht mehr. Plötzlich sollen sich alle Impfen lassen. Was soll das? Noch immer hat mir neimand erklärt, warum es einen Impfstoff für Politiker und einen für das Volk gibt. Warum plötzlich diese Eile?? Warum sind die Pharmafirmen rechtlich geschützt? Wer haftet wenn was schief geht? Das ganze ist mehr als dubios. Ich warte weiter erst mal ab. Mein Gefühl sagt mir, dass hier eine große Sauerei abläuft. Hoffen wir, dass der Verlauf der Krankheit weiter so milde bleibt.
12:15
Ja ja ,die Politiker. Jede Impfdose die nicht verbraucht wird geht zu Lasten des Staates. Also uns. Toll,warum haften die Brandstifter nicht mit ihrem Privatvermögen?
Es kann sich jeder so Impfen lassen wie er will,aber vorher würde ich mir einmal hier über Gedanken machen:
http://www.gesunde-westlausitz.de/bund/2009/dokumente/091028_Grippe.pdf
Unabhängig davon,wieviele Menschen sterben an der Saisonalen Grippe ?
Gibt es da in irgendeiner Form eine Meldung in der Presse ?
Habe bis jetzt noch keine gelesen.
10:59
Ist das jetzt wieder ein PR-Gag um die Leute heiss zu machen?
09:31
@12 Kritiker
Jau, sind fremde Federn, habe den Text per EMail bekommen und nut geringfügig ergänzt. Find es aber super das Du das gemerkt hast.
Danke für das nachreichen der Quelle.
Was zeigt das es noch viele kritische Menschen gibt, die sich in alle Richtungen informieren.
Ist aber trotzdem meine Ansicht.
Wenn man sich im Netz die Inhaltsstoffe der Impfung anschaut, kommt das noch krasser rüber.
Mit dem Impfstoff schafft man eine Masse dauerhafter Patienten. Ob das dass primäre Ziel ist?
Da stellt sich für mich langsam die Frage ob das Solidarprinzip wirklich sinnvoll ist.
Das Krankenkassensystem ist mehr ein Wirtschaftssystem, das laufen muss, als ein System was dem Menschen bei der Gesundung hilft.
07:15
Wenn laut Umfage sich die Menschen nicht impfen lassen, möchte ich wissen, wieso ein Engpaß enstanden ist.
Das Thema Schweinegrippe wird eine unendliche Geschichte und keiner merkt, dass sich dafür niemand interessiert und die Panikmache durch die Medien bei den Bürgern nicht ankommt.
Das ganze Theater um die Schweinegrippe ist einfach nur lachhaft.
Mit diesem Thema wird nur von den eigentlichen Problemen abgelenkt. Aber das klappt nicht.
Es gibt nur Themen wie Opel, Schweinegrippe, Arcandor und das jeden Tag. Es hängt einem so langsam aber sicher zum Hals heraus.
07:04
Nochmal meine Frage an die WAZ :
Wieviele WAZler haben sich eigentlich impfen lassen ?
07:03
Für alle die die vorherigen Threats nicht gelesen haben:
Schweinegrippe-Impfung als tödliches Risiko ausgemacht Die auch in Deutschland startende Impfkampagne gegen Schweinegrippe könnte zu einer Welle von Verdachtsfällen unerwünschter Reaktionen führen, berichtet das Fachblatt Lancet in seiner aktuellen Ausgabe (2009; doi:10.1016/S0140-6736(09)61877-8). Danach sei vor allem mit der Zunahme der als lebensbedrohlich geltenden Gullian-Barré-Syndrome zu rechnen, bei der die Atmung der Patienten aussetzen kann. Auch Aborte bei Schwangeren und bestimmte Formen von Multipler Sklerose scheinen möglich. Bei dem Guillain-Barré-Syndrom (GBS), handelt es sich um ein neurologisches Erkrankungsbild, das durch eine Polyradikulitis verursacht wird. Darunter verstehen Mediziner eine entzündliche Erkrankung der aus dem Rückenmark hervorgehenden Nervenwurzeln (Radikulitis) und der peripheren Nerven mit Lähmungserscheinungen, die typischerweise an den Beinen beginnen und sich bis hin zur Atemlähmung ausbreiten können, wie das Web-Lexikon Wikipedia erklärt. Als Ursache gilt eine autoimmune Zerstörung der isolierenden Myelin-Schicht der Nerven. Polyradikulitis ist die häufigste Ursache akut auftretetender symmetrischer Lähmungen in der westlichen Welt. In Deutschland erkranken jährlich etwa 1.000 bis 1.500 Menschen daran. Wie auch das Ärzteblatt in seiner aktuellen Online-Ausgabe berichtet, wäre eine solche Ausbreitung keinesfalls neu. In den USA wurden im Jahr 1976/77 schon einmal etwa 100 Millionen Menschen gegen eine Schweinegrippe geimpft. Die Kampagne wurde damals abgebrochen, nachdem die befürchtete Epidemie ausblieb und es zu einer vermehrten Zahl von Gullian-Barré-Syndromen gekommen war, die später teilweise auf die Impfung zurückgeführt wurden, schreibt das Ärzteblatt unter Berufung auf eine entsprechende Studie des Jahres 1979 (Am J Epidemiol 1979; 110: 105-23) Damit nicht genug. Aufgrund von US-Zahlen rechnen Experten in Großbritannien innerhalb der ersten 6 Wochen mit 86,3 Fällen einer Neuritis nervi optici, ein bekanntes Initialsymptom der multiplen Sklerose, unter 10 Millionen geimpften Frauen, wie das Ärzteblatt berichtet. Zudem kämen auf eine Million geimpfter Schwangerer 397 Spontanaborte innerhalb eines Tages nach der Impfung. Quelle: www.lifegen.de
07:03
Ist eigentlich schon die Pferdegrippe im Anmarsch ?