Griechenland - Randalierer in Athen werfen Steine und Brandsätze
12.02.2012 | 22:39 Uhr 2012-02-12T22:39:02+0100
Athen. In Griechenland stimmt das Parlament über das Sparpaket ab. Seit Tagen protestieren wütende Bürger gegen die Maßnahmen der Regierung. die Lage spitzt sich dramatisch zu: In Athen stehen Gebäude in Flammen.
Kurz vor der Parlamentsabstimmung über das Sparpaket in Griechenland hat sich die Situation in Athen dramatisch zugespitzt. Cafés, Geschäfte und historische Kinos standen am Sonntag in Flammen, als vermummte Randalierer im Zentrum der Hauptstadt mit Brandsätzen und Steinen warfen. Das von der Polizei eingesetzte Tränengas drang bis ins Parlamentsgebäude, wo die Abgeordneten über das Reformpaket berieten, mit dem Griechenland der Zugang zu neuen Milliardenhilfen geebnet werden soll. Die Polizei schoss in den stundenlangen Auseinandersetzungen mit Blendgranaten. Flammen schlugen unter anderem aus dem 1870 erbauten Attikon-Kino sowie einem Lichtspielhaus, in dem die Gestapo während des Zweiten Weltkriegs politische Gegner folterte.
14 Demonstranten in Krankenhaus eingeliefert
Nach Polizeiangaben mussten 14 Demonstranten im Krankenhaus behandelt werden. Mindestens acht Polizisten seien verletzt worden. Zuvor waren Zehntausende Griechen friedlich gegen die geplanten Einschnitte auf die Straße gegangen, über die die Abgeordneten noch in der Nacht zu Montag abstimmen sollten. Es waren die größten Proteste seit Monaten. Die Demonstranten kritisierten, die Griechen hätten bereits genügend Kürzungen und Steuererhöhungen hingenommen, um den Schuldenberg des Landes abzubauen.
Im Parlamentsgebäude diskutierten die Abgeordneten über ein Sparprogramm in Höhe von 3,3 Milliarden Euro. Eine Billigung der weiteren Einschnitte ist zwingend nötig, um die Finanzhilfen der Europäischen Union und des Internationalen Rettungsfonds (IWF) von 130 Milliarden Euro zu erhalten. gehen. (Reuters)

06:41
http://www.youtube.com/watch?v=rGOitTMM6Gs&feature=related
Text: Jannis Ritsos Musik: Mikis Theodorakis
06:17
"Beweine nicht die Griechen, wenn du sie siehst gebeugt
Beweine nicht das Griechentum, wenn es niederkniet
Es hat ein Messer im Rücken, den Strick um den Hals
Beweine nicht das Griechentum
Sieh, es springt auf; sieh, es springt auf
Faßt Mut und grollt
Und trifft die Bestie mit der Harpune der Sonne"
Text: Jannis Ritsos Musik: Mikis Theodorakis
06:09
Die griechischen Randalierer bestehen aus Lehrlingen, Arbeitnehmern die ihre Miete nicht mehr bezahlen können, Rentnern, und sogar Hausfrauen die kein vernünftiges Essen mehr auf den Tisch bekommen. Und die EU rettet fleissig ihre Banken, -die bei einem Austritt der Griechen ihre Gelder verlieren würden,- indem sie Steuergelder an die Griechen überweisen die fasst ausschlleslich am anderen Tag wieder an die französischen, deutschen und britischen Banken rücküberwiesen werden.
Da würden wir in Deutschland auch auf die Strasse gehen, mit Omma und Oppa.
Wie lange lassen sich Arbeitgeber, Rentner, Kranke und Arbeitslose eigentlich noch verarsch..... von diesem Wirtschaftssystem ???
23:27
Dann soll Griechenland doch endlich pleite gehen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.