Griechenland plant Zaun an der Grenze zur Türkei
02.01.2011 | 14:26 Uhr 2011-01-02T14:26:00+0100
Athen.Griechenland plant einen Zaun gegen illegale Einwanderung an der Grenze zur Türkei. Bisher gilt Griechenland für zahlreiche Flüchtlinge aus Ländern wie Afghanistan, Irak und Somalia als Eingangstor zur EU.
Um die illegale Einwanderung nach Europa zu stoppen, will Griechenland an der Grenze zur Türkei einen Zaun errichten. „Die griechische Gesellschaft hat bei der Aufnahme illegaler Einwanderer ihre Grenzen erreicht“, sagte der für Einwanderungsfragen zuständige Minister Christos Papoutsis am Samstag. Das Bundesaußenministerium in Berlin mahnte an, es dürften keine EU-Regeln verletzt werden.
„Griechenland kann nicht mehr“, sagte Papoutsis der griechischen Nachrichtenagentur Ana. Griechenland plane deshalb einen Zaun entlang der Landesgrenze zur Türkei. Nähere Angaben zur Bauweise des Zauns machte der Minister nicht. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin sagte der Nachrichtenagentur AFP, eine wirksame Sicherung der EU-Außengrenzen sei notwendig. Gleichzeitig müssten „alle europäischen Regeln und Standards“ eingehalten werden. Das Ministerium verfolge die Entwicklung „sehr aufmerksam“.
Festnahmen auf griechischen Inseln gingen zurück
Die rund 150 Kilometer lange Landesgrenze zwischen Griechenland und der Türkei ist für Flüchtlinge aus Ländern wie Afghanistan, Irak und Somalia zum Haupteingangstor in die Europäische Union geworden. Fast die Hälfte der illegalen Grenzübertritte in die EU wird hier registriert. Von Januar bis November 2010 wurden allein an einem 12,5 Kilometer langen Stück des Grenzflusses Evros 32.500 Einwanderer ohne Papiere festgenommen. Im Gegenzug gingen die Festnahmen auf den griechischen Inseln nahe der türkischen Küste um knapp 80 Prozent zurück. Diese waren zuvor von Schleuserbanden angefahren worden, um die illegalen Einwanderer in die EU zu bringen.
Griechenland hatte Brüssel im Oktober als erstes EU-Land um die Entsendung von schnellen Eingreifteams der EU-Grenzschutzagentur Frontex gebeten. Im November wurden mehr als 200 EU-Grenzwächter an den Grenzfluss Evros entsandt, woraufhin die Zahl der gefassten illegalen Einwanderer laut Frontex von rund 250 pro Tag auf rund 140 zurückging.
Die Zustände in griechischen Flüchtlingslagern gelten als katastrophal und werden unter anderem immer wieder vom Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) kritisiert. Griechenlands Asylsystem ist angesichts der vielen Flüchtlinge völlig überlastet. (afp)

15:17
Sollten da noch Maurer gesucht werden.......?!
15:16
Der Zaun ist eine hervorragende und lange überfällige Maßnahme, um die Einwanderung in die Sozialsysteme endlich zu stoppen.
15:14
Warum bleiben die nicht in der Türkei???
15:13
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15:13
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15:12
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15:05
In ein paar Jahren haben wir auch wieder Grenzzäune, und zwar um jede Stadt wie im Mittelalter ..
15:04
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15:04
#4 panzer
Dem schließe ich mich voll und ganz an!
15:00
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