Griechenland akzeptiert weiteres Sparpaket
02.08.2012 | 08:57 Uhr 2012-08-02T08:57:37+0200Athen Die Regierung in Athen hat sich nach langem Zögern nun doch darauf geeinigt, die Auflagen der EU für weitere Finanzspritzen zu erfüllen. Das bedeutet weitere Einsparungen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro. Der Wunsch nach einer zeitlichen Streckung des Sparprogramms wurde zurückgestellt.
In Griechenland haben sich die Koalitionsparteien nach Angaben der Regierung auf das von den Eurostaaten geforderte weitere Sparpaket im Volumen von 11,5 Milliarden Euro verständigt. "Der Vorschlag des Ministerpräsidenten wurde von der politischen Führung akzeptiert", sagte Finanzminister Yannis Stournaras am späten Mittwochabend nach mehrstündigen Beratungen in Athen.
Sozialistenchef Evangelos Venizelos forderte als Gegenleistung von der Troika aus Europäischer Union, EZB und IWF eine Streckung bei der Erreichung der Sparziele. Er stelle diese Forderung aber zum Wohle des Landes zunächst zurück, sagte der Koalitionspolitiker. Griechenland muss sein Haushaltsdefizit von derzeit über neun Prozent bis zum Ende des Hilfsprogramms 2014 auf unter drei Prozent drücken.
Debatte um zeitliche Streckung des Sparprogramms vertagt
Die Koalitionspartner Sozialisten und Demokratische Linke hatten Verhandlungen mit dem Ziel gefordert, das Programm um zwei auf vier Jahre zu strecken. Darüber soll nun später mit den europäischen Geldgebern und dem IWF gesprochen werden. Die Diskussion über die Verlängerung des Programms hatte die Einigung in der Koalition verzögert. Zugleich wird die Lage des Landes jeden Tag prekärer: Ohne neue internationale Finanzspitzen droht dem Land der Bankrott.
IWF-Chefin Christine Lagarde wies Berichte über Rückzugsabsichten ihres Hauses aus den Gesprächen mit Athen zurück. Auf eine entsprechende Reporterfrage sagte Lagarde in Washington: "Der IWF verlässt niemals den Verhandlungstisch." Der IWF stehe im Dialog mit den griechischen Regierungsstellen. Griechenland könne bei der Bewältigung der Finanzprobleme allerdings noch mehr tun. Hierzu zählten Strukturreformen und das verschärfte Eintreiben von Steuern der Vermögenden.
Offizieller Bericht zur Lage Griechenlands im September
In einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" war von Signalen die Rede, dass sich der IWF von weiteren Hilfen zurückziehen könnte. Ob Griechenland weitere Hilfszahlungen vom IWF und dem europäischen Rettungsschirm EFSF erhält, hängt an einem Bericht der Troika - also von Experten des IWF, der EZB und der EU-Kommission. Der Bericht zur Lage in Griechenland soll im September vorgelegt werden. (rtr)

11:28
Thematisieren Sie doch einmal, dass die "feine Dame" sich derzeit ein Salär von 500.000 € (mit jährlicher Steigerung) "reinzieht" und dafür nicht einen Cent Steuern zahlen muss!!! Da sollte sich so eine Person doch beim Thema Steuerpflicht anderer etwas dezenter verhalten. Aber wahrscheinlich sagt sie später auch noch: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen!"
13:45
Ja, versprochen haben die Politiker (sich) oft...
02:14
Versprochen haben sie seit 2 Jahren viel, gehalten haben sie nichts. Erst wenn den Worten Taten folgen, sind sie glaubwürdig. Aber was sind 11,5 Milliarden noch nicht realisierter Spar-Träume im Vergleich zu den X-Milliarden, die sie - überwiegend von der BRD - saugen wollen? Peanuts. Sie versuchen es sich - wieder einmal - zu leicht zu machen. Für das Minimal-Gewürge darf es keine deutschen Steuergelder geben.
22:02
Eine Vereinbarung, die ich sowieso nicht einhalten kann, kann ich auch leicht unterschreiben, wenn ich weiß, dass ich dafür eine Verantwortung übernehmen muss.
Die Griechen würden zur Zeit alles unterschreiben, Hauptsache sie bekommen Geld - Unverantwortlich von der EU, der Eurogruppe und des IWF!
Lasst die Griechen aus der Euro-Falle und lasst sie endlich ihr Land wieder aufbauen.
17:44
Ein Loch ist im Eimer, oh Henry, oh Henry...
16:16
Diese griechischen Politiker akzeptieren alles um an unser Geld zu kommen, nur zurückzahlen wollen sie und werden sie es nie, wovon auch!
Alle bisherigen Hilfsgelder versickern bei diesen korrupten Parteien, das Volk hat davon nichts und auch die Wirtschaft nicht!
Da dem so ist und diese Politiker deshalb nicht vonselbst aus dem Euro austreten werden, bleibt uns, auch im Hinblick auf die jämmerliche Erpressung aller Südstaaten, einschließlich Frankreich, nur der eigene Ausstieg aus dem Euro!
Dieses würde die DM sehr stark aufwerten und damit unsere Exporte verteuern, aber es wäre der einzige Weg nicht hineingezogen zu werden in den eigenen Bankrott!
Der jetzige Weg von Hollande, Ponti und Dhragi ist unsere kalte Enteignung!!!
15:02
Es gibt nur noch einen Weg, um z.B. die Kapitalflucht aus Griechenland und Spanien zu stoppen und den "sudden stop" abzufangen: die Einführung des Henkelschen Nord- und Südeuros.
Die Alternative ist: gemeinsam untergehen!
14:41
das ist ja schoen und gut
wenn sie ein neues sparpaket akzeptieren
NUR MÜSSEN SIE JA MAL LANGSAM ANFANGEN DIE ANDEREN UM ZU SETZEN !
;o(
13:34
Mir geht es so wie #3Kompaktor. Die Beliebtheit der Griechen sinkt unter jedes Niveau.
Und JA, sie können etwas dafür, sie haben diese Verbrecher gewählt!
(Wie wir auch ...)
13:31
Wann begreift man es endlich. Griechenland ist am Ende und der Euro ist es genauso.
Ausgeträumt!