Griechen können sich nicht mit Troika-Unterhändlern einigen
05.02.2012 | 20:05 Uhr 2012-02-05T20:05:45+0100
Athen. Das neue Hilfspaket für Griechenland ist noch immer nicht geschnürt. Die Verhandlungen zwischen den griechischen Regierungsparteien und der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds endeten am Sonntagabend ohne Ergebnis. Damit bricht der griechische Finanzminister ein Versprechen.
Ohne Anzeichen für eine Einigung sind am Sonntag die Schuldenverhandlungen der griechischen Regierung mit der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu Ende gegangen. Die drei Institutionen hatten in den Verhandlungen über das zweite Hilfspaket den Reformdruck auf die Regierung in Athen noch einmal erhöht und Senkungen des Mindestlohns und des Urlaubsgelds verlangt. Es stehe auf des Messers Schneide, hatte Finanzminister Evangelos Venizelos nach einer Telefonkonferenz mit seinen Kollegen aus der Euro-Zone am Samstag gesagt. Eine Einigung müsse bis Sonntagabend stehen.
Jeder Übereinkunft müssen auch die drei Regierungsparteien zustimmen. Deren Ja soll über die im April geplante Parlamentswahl hinaus Bestand haben. Darüber konferierte Ministerpräsident Lukas Papademos am Abend mit den Chefs von Sozialisten, Konservativen und Rechtsextremen. (rtr)

16:50
Soweit die reichen Finanzflüchtigen bereits ihre Millionen nach D gebracht und sogar sicher angelegt haben, steht jetzt die wundersame Geldvermehrung an, wenn GR zur Drachme zurückkehren muß und die Euro-Millionäre nach und nach zurückkehren. Das wird eine Geldvermehrung vom Feinsten. Die können ihr Rückumtausch-Glück gar nicht schnell genug erwarten.
13:10
Aber wir kennen die Gewinner der Krise...Banken und ihre Aktionäre, 4/5 der angeblichen Hilfen fließen in die Zinszahlungen!
13:07
Klar^^Lohnsenkung im privaten Beschäftigungsbereich, Mindestlohnsenkung (erstaunlich zu hören das es da einen Mindestlohn gibt) wird die Krise beenden^^die haben se echt nicht mehr alle!
Der Versuchsballon für das was uns noch bevorsteht!
01:57
Ab welcher Belastung wollen die Unterhändler der EU denn feststellen, daß der finanzschwache Bevölkerungsanteil nichts mehr zur Schuldentilgung beitragen kann? Bestenfalls müssen Korrekturen der Fehler im Vergleich zu anderen EU-Ländern erfolgen.
Das wesentliche der Staatsschulden entstand doch durch Ausgaben für Rüstung und ähnlichen Bereichen, bei gleichzeitigem Versäumnis, die großen Steuerzahler zu bemühen.
Vielleicht haben sie den Euro und die Versuchung unterschätzt und waren zu leichtsinnig mit ihrem Konsum und im Vertrauen zu ihren Banken. Nun müssen sie dafür einstehen oder wir?!
22:00
Kein Wunder!
Senkung des Mindestlohns, Senkung des Urlaubsgeldes.
Das ist der eigentlcihe Sinn dieser ganzen Aktionen: Griechenland zu Reformen ala Thatcher zu zwingen.
Dass griechische Milliardäre durch Steuerhinterziehung einen Großteil der Staatsverschuldung verursacht haben, wen interessierts?
Der kleine Mann soll es ausbaden.