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Libyen

Greift der Westen ein?

25.02.2011 | 19:41 Uhr

Essen.   Kampfjets attackieren Demonstranten, Scharfschützen feuern in die Menge, Söldnertruppen machen Jagd auf die Aufständischen, wie lange kann – und will – der Westen der brutalen Menschenjagd in Libyen angesichts ständig steigender Opferzahlen noch zu­sehen?

Kampfjets attackieren Demonstranten, Scharfschützen feuern in die Menge, Söldnertruppen machen Jagd auf die Aufständischen, wie lange kann – und will – der Westen der brutalen Menschenjagd in Libyen angesichts ständig steigender Opferzahlen noch zu­sehen?

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich der Despot Gaddafi noch wochenlang an der Macht halten kann, das Blutvergießen könnte anhalten. Gestern jedenfalls rief er seine Anhänger auf, das Land zu verteidigen. Noch zögert die Nato, doch eine weitere Eskalation der Lage in Libyen könnte das Bündnis in Zugzwang bringen.

Wie ist derzeit die Haltung der Nato?

Das Bündnis habe nicht die Absicht, militärisch gegen das Gaddafi-Regime einzuschreiten, betonte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erst kürzlich und betonte: „In jedem Fall sollte so eine Aktion auf einem klaren Mandat der Vereinten Nationen be­­ruhen.“

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