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Genauer hinschauen

11.04.2008 | 23:35 Uhr

Wohnheime, in denen türkischstämmige Jugendliche indoktriniert werden mit antidemokratischen Werten. In denen sie zum Teil geschlagen werden, in denen ihre Integration behindert wird. Das wäre inakzeptabel.

Diese Vorwürfe gegen den Verband Islamischer Kulturzentren sind Einschätzungen der Kölner Polizei. Das entsprechende interne Papier ist seit 2006 allen zuständigen Stellen bekannt.

Und doch sagt der Verfassungsschutz: Wir können nicht beobachten, weil uns keine Anhaltspunkte vorliegen, dass der VIKZ sich zielgerichtet gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet. Das Duisburger Jugendamt sagt: Wir haben gute Erfahrungen gemacht. Wie passt das zusammen?

Das Duisburger Jugendhaus gilt als Vorzeigeobjekt des VIKZ. Natürlich wissen die Verantwortlichen, dass sie unter Beobachtung stehen. In Waltrop dagegen hat der Verband ein illegales Wohnheim unterhalten. Um nun beurteilen zu können, ob hier ein Wolf Kreide gefressen hat, müsste der Verfassungsschutz endlich aktiv werden. Die Ermittlungsergebnisse der Polizei Köln hätten längst Anlass genug sein können. Es wird noch immer weggeschaut.

Mehr zum Thema:

Islamverein mit zwei Gesichtern

Von Thomas Mader

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Kommentare
14.04.2008
08:27
Genauer hinschauen
von jurga | #1

Ob das Duisburger Jugendamt schon ein einziges türkisches Mädchen aus dem Hochfelder Heim ohne Kopftuch gesehen hat ? – Ach nun ja, das spielt ja keine Rolle, ist ja nur ein Stück Stoff, also nicht so wichtig ...
Hat man sich von diesem Mädchen – ob nun mit oder ohne (hihi) Kopftuch - hat erzählen lassen, ach Quatsch: von einer Lehrperson dieser Koranschülerin hat erzählen lassen, wie super die Projekttage waren: „Alle drei abrahamitischen Religionen bedeuten Frieden !“ Wie sie da gelernt hat, dass die Juden den Monotheismus geschaffen haben, und dass alle vom Propheten im Koran erwähnten Propheten Juden waren. Und wie man da erst einmal gestaunt hat, als (man davon hörte, dass) das Mädchen gesagt hat, man dürfe freilich den Koran nicht zu wörtlich nehmen, vielmehr müsse man ihn in seiner Zeit sehen. Die Scharia sei selbstverständlich nicht mehr zeitgemäß; hier und heute sei die Menschenwürde unantastbar. Ja, das wären schon „positive Erfahrungen“ gewesen, wenn sie das Jugendamt nur je gemacht hätte.
Daher also die Zwei-Gesichter-Theorie über den VIKZ ? – Ist die WAZ nur deshalb auf die gekommen, weil ihr der Duisburger Jugendamtsleiter von „positiven Erfahrungen“ erzählt hat, die auf nichts anderem als auf ordentlichen Schulnoten beruhen ? – Reine Spekulation. Aber wäre schon irgendwie blöd, wenn man sich fragen müsste, ob das Jugendamt das ihm anvertraute Wächteramt sachgerecht ausgeführt hat.
Werner Jurga
vollständiger Text unter www.jurga.de

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