Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Politik

Garzon: IGH-Anrufung im Fall Assange möglich

19.08.2012 | 22:28 Uhr

Im Tauziehen um Wikileaks-Gründer Julien Assange zwischen Großbritannien und Ecuador hat Anwalt Baltasar Garzon der Regierung in Quito eine Anrufung des Internationalen Gerichtshofs nahe gelegt.

London (dapd). Im Tauziehen um Wikileaks-Gründer Julien Assange zwischen Großbritannien und Ecuador hat Anwalt Baltasar Garzon der Regierung in Quito eine Anrufung des Internationalen Gerichtshofs nahe gelegt. Ecuador könne in Erwägung ziehen, ob es sich an den IGH in Den Haag wende, um freies Geleit für Assange zu erstreiten, wiederholte der ehemalige spanische Ermittlungsrichter Garzon am Sonntag frühere Äußerungen. Das südamerikanische Land hat dem in seiner Londoner Botschaft verschanzten Assange Asyl gewährt, Großbritannien lehnt eine Ausreise jedoch ab.

Assange selbst wagte sich am Sonntag mit einem Appell an US-Präsident Barack Obama erstmals seit seiner Flucht in die ecuadorianische Botschaft vor zwei Monaten wieder aus seinem Versteck. Er rief die USA auf, "ihre Hexenjagd" gegen seine Organisation zu beenden. Angesichts der britischen Drohung, ihn beim Verlassen der Botschaft zu verhaften, wandte sich der 41-Jährige jedoch lediglich von einem Balkon aus an rund 200 Anhänger und Journalisten. Dutzende britische Polizisten beobachteten den Auftritt.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7003044/create

Umfrage
Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

 
Fotos und Videos
Kanzlerin Merkel in Kleve
Bildgalerie
Staatsbesuch
Altkanzler wird geehrt
Bildgalerie
Helmut Kohl
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Trauer um Margaret Thatcher
Bildgalerie
Begräbnis
Aus dem Ressort
Lindner fordert Leistungsgerechtigkeit auch für Beamte
FDP
FDP-Landeschef Christian Lindner fordert von Rot-Grün neue Tarifgespräche mit den Staatsdienern. Außerdem solle die NRW-Regierung endlich grünes Licht für das Kraftwerk Datteln geben. Im Interview verlangt Lindner zudem Vorschläge für eine Strompreisbremse.
SPD verliert Image der Arbeitnehmerpartei
Umfrage
Die SPD erhält zu ihrem 150. Geburtstag schwache Umfragewerte. Im aktuellen Deutschlandtrend der ARD vertraten 59 Prozent der Befragten die Ansicht, dass die SPD nicht mehr die politischen Interessen der Arbeitnehmer vertritt. Die Anti-Euro-Partei AfD hat in der Wählergunst verloren.