G-8-Gipfel setzt Iran im Atomstreit enge Frist
09.07.2009 | 13:13 Uhr 2009-07-09T13:13:00+0200L'Aquila. Bis September soll der Atomstreit mit Iran ein Ende haben. Die G-8-Staaten haben Teheran diese Frist gesetzt. Der Westen fürchtet, dass der Iran unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung an Atomwaffen arbeitet. Wird die Frist ignoriert, soll es Konsequenzen geben, droht Nicolas Sarkozy.
Im Ringen um ein Ende des Atomstreits mit dem Iran haben die sieben führenden Industrienationen und Russland (G-8) Teheran eine Frist bis September gesetzt. Die Staats- und Regierungschefs der G-8 wollten dem Iran die Chance zu Verhandlungen geben, sagte der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy Mittwochabend beim G-8-Gipfel in L'Aquila. Er forderte eine Entscheidung bis zum G-20-Gipfel im September.
Wenn es klappe mit einer Verhandlungslösung, sei das wunderbar, sagte Sarkozy. Wenn dies nirgendwohin führe, «wird das nicht ohne Konsequenzen bleiben». Die Staatengemeinschaft sei entschlossen, im Atomstreit Fortschritte zu erzielen. Teheran müsse sich «zwischen August und September» entscheiden, wie die Dinge sich entwickeln sollten: «Pittsburgh, das ist der Termin», fügte er hinzu. Damit spielte Sarkozy auf eine informelle Frist bis zum nächsten G-20-Gipfel an, der im September in Pittsburgh in den USA stattfindet.
Der Iran betreibt ein Atomprogramm, das nach Angaben aus Teheran ausschließlich der zivilen Nutzung dient. Der Westen fürchtet aber, dass das Land unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung an Atomwaffen arbeitet.
"Ernsthafte Besorgnis" über Gewalt im Iran
In einer gemeinsamen Erklärung erklärten die Gipfelteilnehmer ihre «ernsthafte Besorgnis» über die Gewalt im Iran nach dem umstrittenen Ausgang der Präsidentenwahl am 12. Einmischung in die Berichterstattung, das ungerechtfertigte Festhalten von Journalisten und die jüngsten Festnahmen von Ausländern seien «inakzeptabel», kritisierten die Staats- und Regierungschefs.
Sarkozy drang in diesem Zusammenhang erneut auf die sofortige Freilassung der französischen Uni-Mitarbeiterin Clotilde Reiss, die seit dem 1. Juli in iranischer Haft sitzt. Die iranischen Behörden werfen der 23-Jährigen Spionage vor, was die französische Regierung vehement zurückweist.
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Sarkozy zufolge verurteilten die Gipfelteilnehmer zudem einmütig die «inakzeptablen» Äußerungen des wiedergewählten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zum Holocaust. Ahmadinedschad hat den Völkermord an den Juden immer wieder geleugnet.
Vertreter des Nationalen Sicherheitsrats der USA betonten, die Gipfel-Teilnehmer hätten Geschlossenheit gegenüber dem Iran demonstriert. Die Beratungen in L'Aquila hätten eine «kollektive Ungeduld mit dem Iran» ebenso gezeigt wie den Wunsch nach einer richtigen Antwort Teherans, sagte der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater Michael Froman. Sein Kollege Denis McDonough betonte, US-Präsident Barack Obama sei sofort die Einmütigkeit der Gipfelteilnehmer aufgefallen. (afp)

17:24
s/war/wahr
17:24
Weil von Israel keine Gefahr ausgeht und sie die A-Bomben vor dem verrückten aus Teheran als Abschreckung brauchen. Wäre es anders rum, hätte der Iran ihre Drohung Israel mittels Strahlentherapie von der Landkarte zu tilgen schon längst war gemacht.
15:55
....und warum redet niemand über die schon fertigen Atombomben in Israel?
15:00
dämliches Formular.....
14:59
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14:59
Finde ich richtig, sollen die da bei den Wüstensöhnen doch mal aufräumen..
Die G-8 hat bisher immer richtig gehandelt, allen voran die Amerikaner, aber das erkennen die meisten Deutschen (und Europäer) natürlich nicht, da es um Themen geht, die viel weiter reichen, als der eigene Horizont.....
14:58
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13:14
Warum dürfen eigentlich nur die guten Staaten aufrüsten, sobald ein Land das anders tickt aufrüstet heißt es gleich die wollen Israel oder sonst wem an die Wäsche.
1. sollte man mal überlegen warum das so ist...
2. nur weil die Länder in Demokratie keinen Sinn sehen (oder wenn sie demokratisch sind anders ticken) heißt das noch lange nicht das sie den dritten Weltkrieg wollen...
da hätten in erster Linie die schurkenstaaten am wenigsten von...
Nur USA und Konsorten könnten ihren Machtbereich mal wieder erweitern...
Ich verstehe einfach nicht wieso man in das selbstbestimmungsrecht dieser Staaten eingreifen will, während man andere Staaten die sich ebenfalls nicht an UN Resolutionen halten (Indien, China, Israel) weiter fleißig aufrüsten lässt und das sogar finanziell teilweise unterstützt.
12:04
ich hab ja keine ahnung aber irgendwie stinkt das nach weltkrieg nr. 3
11:04
wann kapieren die verantwortlichen endlich, dass
sanktionen regelmäßig die falschen treffen ???
atomwaffen in händen von nordkorea, pakistan und israel,
machen mir persönliche wesentlich mehr angst ...