Fußball ist unser Leben...

Die widerliche Fifa mit all ihren übersättigten und korrupten Funktionären kann auch dem treuesten Fan den Spaß am Fußball fast verderben.

Betonung auf: fast. Denn geben wir Männer es doch zu: Was bliebe von unserem trüben Leben, wenn wir den Fußball nicht hätten? Ein zänkisch’ Weib? Undankbare Kinder? Ein Mittelklasse-Auto? Ein Reihenhaus?

Worüber könnten wir uns ein Leben lang aufregen, wenn wir 1966 das Wembley-„Tor“ der Engländer gegen die Deutschen nicht gesehen hätten? Woran könnten wir uns ergötzen, wenn nicht am 5:2 der Borussen gegen die Bayern im Pokalendspiel 2012?

Doch es ist wie so oft im Leben. Das Geld, der schnöde Mammon, verdirbt auch den schönsten Sport.

Indes: Was ist schon Geld? George Best, das später verarmte nordirische Fußball-Genie, beantwortete die Frage, was er denn mit all’ seinem Vermögen gemacht habe, so: „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verprasst.“ George Best: unvergessen.